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      Anica arbeitet für Kinder in Not
      Sozialtag der Gesamtschule Marienheide: Jüngere Schüler starten bei Sponsorenlauf und ältere jobben. Geld von "Pauls Back-Shop" für Straßenkinder in Rio de Janeiro bestimmt


      Anica Würth, eine Schülerin der Gesamtschule Marienheide, arbeitete im Rahmen eines Sozialtages ihrer Schule gestern für einen guten Zweck in "Pauls Back-Shop". · Foto: Haase
      KIERSPE · Statt Mathe oder Deutsch zu büffeln, verkaufte Anica Würth gestern Brot und Teilchen, bediente die Kunden, wischte Tische ab, schmierte belegte Brötchen oder räumte die Theke ein. Die Jugendliche arbeitete einen Tag im Back-Shop von Hartmut Paul in der Ladenzeile am Felderhof, denn ihre Schule, die Gesamtschule Marienheide, hatte einen Sozialtag angesetzt.
      Wie schon in den vergangenen Jahren, als es an der Bildungseinrichtung immer Sponsorenläufe gab, engagierten sich auch gestern die 1050 Schüler wieder für einen guten Zweck. Allerdings liefen diesmal nur die Klassen fünf bis sieben sowie auch 50 bis 60 ältere Schüler, die keinen Job gefunden hatten. Die anderen 550 Schüler der Jahrgänge acht bis 13 hatten sich jeder einen Betrieb gesucht, der das Entgelt für die Arbeit ebenfalls spendet. Geregelt wurde dies in speziellen Arbeitsverträgen.

      "Ich wohne in Höhlen und habe unseren Nachbarn gefragt, der den Back-Shop betreibt", berichtete Anica Würth über ihre Bemühungen im Vorfeld. Hartmut Paul ging spontan auf den Wunsch der 14-Jährigen ein und sagte zu. So verbrachte diese gestern einen Arbeitstag in dem Laden, fing morgens um acht an und hatte kurz nach Mittag um zwei Feierabend. Sie merkte, dass auch dies anstrengend sein kann, wusste aber, dass es Kindern in Brasilien nützt, die sehr arm sind und denen es daher nicht so gut geht.

      "50 Prozent des Geldes sind für Medien bestimmt, die aus dem Schuletat nicht angeschafft werden können, die andere Hälfte fließt in das Projekt ’SOS Periferia - Bildung ist die Antwort’ in Brasilien", informierte Schulleiter Wolfgang Krug und verwies darauf, dass die Marienheider Gesamtschule dieses schon länger unterstütze. Im Rahmen des Projekts wird Kindern aus den Elendsvierteln von Sao Goncalo, einer Stadt im Einzugsgebiet der Megametropole Rio de Janeiro, zu einer besseren Ausbildung verholfen.

      So soll laut dem Schulleiter "der Teufelskreis aus bitterer Armut, mangelnden Bildungsmöglichkeiten und Perspektivlosigkeit" durchbrochen" und verhindert werden, dass noch mehr Kinder und Jugendliche zu Straßenkindern werden und im Elend landen. Mittlerweile wurde dort ein Netzwerk aus zwölf Berufsbildungswerken und einer ökologischen Musterfarm aufgebaut. · rh

      http://www.come-on.de/lokales/story.php?id=218262
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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