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Kindernothilfe, Aktion zugunsten behinderter Kinder in Recife

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      WAZ Weihnachstaktion: Ein Stück Kindheit für behinderte Mädchen und Jungen

      Helfen Sie mit Ihrer Spende!

      Spendenkonto: 45 45 40
      BLZ: 350 601 90
      Bank: KD-Bank eG, Duisburg

      Zur Schule gehen, herumtoben, mit Altersgenossen spielen oder musizieren - das ist Kindheit. Doch was so selbstverständlich klingt, ist für Kinder mit Behinderungen oft unmöglich. Sie haben es schwer in den Armenvierteln der brasilianischen Stadt Recife. Wie in vielen besonders armen Gegenden schämen sich ihre Eltern oft, verstecken die Kinder. Seit 1988 engagieren sich Eltern behinderter Mädchen und Jungen im Centro de Reabilitação e Valorização da Criança (CERVAC).

      weitere Infos gibts hier:
      Kindernothilfe : WAZ Weihnachstaktion: Zentrum für Kinder mit Behinderungen
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

    • #2
      Gut gedacht ist nicht immer gut gemacht

      @brasilmen


      Dein Aufruf ist im Kern (Absicht) okay.

      Was die Forumsleser aber wohl nicht wissen können:
      Es sammeln bei Deutschen mittlerweile über 20.000 sog. "Hilfsorganisation" Geld für "gute Dinge"; meistens natürlich für Kinder. Weil das natürlich und für jeden nachvollziehbar am meisten Geld bringt.


      Zur Sache:
      Es ist und bleibt am sinnvollsten, Geld, das man gerne spenden möchte, einer wirklichen Hilfsorganisation anvzuvertrauen. Einer, die a) klare Ziele besitzt b) seit Jahrzehnten diese Arbeit macht und c) sich voll und ganz der Überprüfbarkeit z.B. über Spendensiegel unterwirft, und zwar möglichst schon "seit immer".

      Da gibt es einige. Aus eigener Erfahrung kenne ich "Brot für die Welt" und Diakonie Katastrophenhilfe. Da ist jede Spende 100% sicher. Bei vielen
      anderen bin ich mir da nicht ganz so sicher. Deshalb sollte jeder, der sein teures Geld gibt, genau überlegen, wem er es gibt.....


      Grüße, Jerez

      Kommentar


      • #3
        Der Nachteil bei diesen grossen "etablierten" Hilfsorganisationen ist zumeist die Tatsache, dass dort ein relativ hoher Verwaltungsaufwand betrieben wird. Ausserdem ist in vielen Faellen deren Schwerpunktsetzung schwer nachvollziehbar (im Sinne von "warum da und nicht dort").

        Ich finde, man solle sich auch nicht durch irgendwelche "netten und herzzerreissenden Versprechungen" einfangen lassen.

        Persoenlich finde ich beispielsweise die Kinderhilfe Passo Fundo e.V. durchaus wert, sich dort einmal umzusehen und evtl. in Form einer Patenschaft zu helfen.

        Kinderhilfe Passo Fundo e.V. - Patenschaften in Brasilien

        Der Verein ist aus einer privaten Initiative eines kath. Pfarrers von vor fast 30 Jahren entstanden (unter dem Motto "Jeden Tag ein Bier weniger") und haben bisher in Passo Fundo mehr geleistet, als durch irgendwelche "kirchliche oder private Verrieselungsanlagen" breit gestreut wird.

        Ich hatte fuer den Verein lange Zeit die Kinderbriefe uebersetzt (als ich noch Zeit in Deutschland hatte), die von den Patenkindern an die deutschen Pateneltern geschrieben werden, sonst waere ich auch nie auf den Verein aufmerksam geworden, weil er still und ohne grosse Werbeaktionen arbeitet.

        Hebinho

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        • #4
          @ Hebinho. Dein Einschätzung ist so nicht ganz korrekt.

          Der sog. "Verwaltungsaufwand" hat rein gar nichts mit der Größe einer Organisation zu tun. Maßgeblich hierfür ist ausschließlich, ob die Vorgaben des DZI-Spendensiegels eingehalten werden und v.a. nachprüfbar (Jahresberichte!) sind - dies ist bei kleineren wohl eher nicht der Fall....

          Zum anderen ist die Qualität der Mitarbeiter (und dadurch eine angemessene Honorierung) entscheidend, ob Hilfsmaßnahmen taugen oder an Zielen vorbeigehen, worunter dann nur die Bedürftigen letztendlich leiden - mit nur Ehrenamtlichen kann man die Welt sicher nicht besser machen.

          Grüße,
          Jerez ;-)

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          • #5
            Das mit dem DZI-Spendensiegel ist nicht viel anders, als im Bereich der Technik mit dem TÜV-Pruefsiegel oder der CE-Zertifizierung: Leider wird damit viel Humbug getrieben.

            Mir ging es mit meiner Kritik eher darum, dass ich lieber dort etwas spende, wo ich die Leute auch noch persoenlich kennenlernen kann, wo ich sehe und - als Brasilienfan bzw. hier lebender Deutscher - sogra nachpruefen kann, was mit dem Geld wo passiert.

            Und das Problem bei einer der grossen "Spendenmaschinen" ist doch, dass oben Millionen hinengeschuettet werden und unten irgendwo verrieselt werden. Und ich denke, dass selbst grosse kirchliche Organisationen nicht mit 6% Verwaltungsaufwand auskommen.

            Meine Devise ist, statt des "da habt ihr meine Spende, macht was damit!" lieber die nachvollziehbarere Version, wie beispielsweise in der Form einer solchen Patenschaft, zu bevorzugen. Kostet vielleicht etwas mehr Zeit in der heutigen, durch Zeitmangel und Stressdruck geplagten Welt, aber ist mir jedenfalls lieber.

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            • #6
              @ Hebinho. Ja, das Beste ist immer, wenn man sich selbst einen persönlichen Eindruck machen kann und ggf. sogar dort hinfliegt. Aber mal ehrlich - wer kann da schon und wer macht das schon..... Wäre das die Voraussetzung für Spenden, dann würden massenweise Leute verhungern.... denn die können auf solch ein "Engagement" seitens hilfsbereiten Leuten schlichtweg nicht warten....

              Deine Zahl 6% ist leider falsch. Es sind etwas über 9%. Die auch dringend gebraucht werden, um Hilfsleistungen wenigstens einigermaßen zuverlässig und ordentlich zu organisieren.

              Alle Geschichten von "100% Deiner Spende sind direkt für die Betroffenen" sind ein Riesen-Unsinn und entweder verlogen oder es handelt sich um "Helfer", die komplett unfähig sind - wobei exakt wieder die Hilfsbedürftigen den Schaden davon haben.


              Nix gegen Hilfsorganisationen, die man persönlich kennt und die Du gerne unterstützt haben möchtest, nur: Wer kann schon Hilfsorganisationen, die Handelnden und dann auch noch die Bedürftigen alle "persönlich" kennen (lernen").... das ist ziemlich idealistisch, hat mit der Wirklichkeit wenig gemein und klingt für mich eher wie so eine billige Ausrede, in Wahrheit von seinem Geld nix abgeben zu wollen....


              Und den Schaden haben..... (trag Du das Wort dafür selber ein).... ;-)

              Grüße,
              Jerez

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              • #7
                @JerezBB

                Da liege ich schon richtig, denn die Kinderhilfe Passo-Fundo hat dank der vielen ehrenamtlichen Helfer tatsaechlich nur an die 6% Verwaltungsaufwand!

                Laut Jahresabschluss 2006 (vom April dieses Jahres, siehe http://www.passo-fundo.de/KH/Infos_P...luss_aug07.pdf ) waren es genau 6,54 %, im Vorjahr dagegen nur 5,68 %. Der Unterschied ist, dass zwar die Verwaltungskosten (davon der Loewenanteil als Personalkosten) im Prinzip gleich geblieben ist, aber die Summe der Spenden zurueckgegangen war.

                Und wenn man sich ansieht, was in den vergangenen 25 Jahren in Passo Fundo und Porto Alegre alles geschaffen wurde, ist es erstaunlich, was aus einer privaten Initiative einer einzigen Person entstand. Mittlerweile sind es rund 1.700 Paten mit ueber 1.800 Patenkindern, plus ueber 3.500 Kinder und Jugendliche, die in den beiden Orten betreut werden.

                Im Jahr 2005 hat die Kinderhilfe Passo Fundo e.V. beispielsweise ein komplett ausgestattetes Berufsausbildungszentrum in Porto Alegre finanziert. Also auch einer der Schwerpunkte auf die Hilfe zur Selbsthilfe.

                Wer mehr darueber wissen moechte, kann sich ueber jedes Detail auf der Website informieren.

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