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tip über das betteln bzw. geben !!!

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    tip über das betteln bzw. geben !!!

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      BETTLER !


      Wer in Brasilien einem offensichtlich arbeitsunfähigen "Bettler" ein
      Almosen gibt, handelt sicher nicht falsch. Kindern und Jugendlichen
      sollte jedoch kein Geld gegeben werden, denn das kann zur Zerstörung
      der familiären und sozialen Strukturen führen. Ein bettelndes Kind
      "verdient" in einem Tag leicht mehr als seine arbeitenden Eltern in einer
      Woche. Aus diesem Grund werden viele Kinder von ihren Eltern zu
      Mitleid erheischenden Bettelkindern "abgerichtet" und auf Touristen
      angesetzt. Damit werden sie auch von Schule und Berufsausbildung
      ferngehalten.

      Manchmal operieren Bettler auch mit gefälschten Briefen einer Amtsstelle
      oder Organisation, die ihre Tätigkeit angeblich legitimiert.

      wie denken die forumsteilnehmer über das geben und nehmen ?

      chechel
      0
      ich gebe geld, das ist bequemer ?!
      0%
      0
      ich gebe lieber etwas zu essen, um nicht gefahr zu laufen eine sucht unterstützt zu haben !
      0%
      0
      ich gebe grundsätzlich nichts !
      0%
      0
      Chechel

    • #2

      Geld sollte man Grundsätzlich nie geben, da es kaum abschätzbar ist, was damit gemacht wird.

      Wenn dann nur etwas zum Essen oder zum Trinken, so mach ich es.

      In den letzten Jahren ist zum Teil ein verstärktes Betteln in fast ganz Brasilien zu erkennen, meines erachtens nicht nur aufgrund der sich verschärfenden Arbeitsmarktes sondern vor allem auch, da sehr viele Brasilianer oder auch zum Teil Touristen Geld verteilen, was grundsätzlich falsch ist und nur dazu animiert das es immer mehr werden die den einfachen Weg des Betteln gehen.

      Bis dann
      Alexander

      Kommentar

      • #3

        Worin unterscheidet sich ein Deutscher vom Brasilianer ?

        Ganz einfach. Wenn ein Bettler an der Strassenkreuzung steht und etwas vom Autofahrer erbetteln will, sagt der Deutsche ganz trocken "nein". Der Brasilianer hingegen ist etwas eleganter und sagt "hoje não amigo".

        Fazit: Der Deutsche hat schon sooft was gegeben, das er mittlerweile die Schnauze voll hat vom vielen Gebettele und sagt diesmal "nein", obwohl er meint "heute nicht". Der Brasilianer, der seine Landsleute schon besser kennt und deshalb sowieso nie was gibt, sagt zwar "hoje não", meint aber "NÃO" im Sinne von NUNCA. Soviel zu Charaktären und Sprachnuancen.

        Kommentar

        • #4

          kein geld !!!

          zum geben sei eines noch hinzugefügt,

          ich habe es schon oft erlebt das, von bettelnden kindern in rio,
          den ich was zu essen kaufte, dies in den meisten fällen nicht
          angenommen wurde, sie immer ausschließlich geld verlangen.

          so und nun stehste da mit deiner pizza, kuchen, teigtasche oder
          was auch immer ich zum essen kaufte, in meiner hand und keiner
          will es.

          die kinder sagen auch; "não moço, eu quero grana" !

          also geben kann schon sehr kompliziert sein, deshalb
          habe ich mir angewöhnt ihnen bekleidung zu kaufen
          t-shirt´s meist mit netten aufdrucken die gerne von den
          kindern angenommen werden !!!

          angenehmes spenden,

          chechel
          Chechel

          Kommentar

          • #5

            ich bin da ziemlich knallhart:
            in Europa: nie (mit sehr, sehr seltenen Ausnahmen) bin doch nicht das Sozialamt

            in der 3.Welt beschraenke ich das meist auf Behinderte.
            Dafuer kauf ich den Strassenhaendlern oft mal was ab, auch wenn ich deren Krams oft gar nicht brauche oder will. Find es besser ehrliche Arbeit, wie Strassenverkaeufer oder Schuhputzer zu unterstuetzen als Bettler.

            Ausnahmen mach ich dort auch, wenn die Person einen netten und ehrlichen Eindruck macht. Ist aber auch nicht sooo oft.

            Mit Trinkgeldern, etc. bin ich dafuer aber recht spendabel.
            Auch kleine Angestellte, wie Kellner, Hotelpersonal, etc. haben es mit ihrem mickrigen Gehalt verdammt schwer ueber die Runden zu kommen.
            Allein damit die keinen schlechteren Schnitt machen, als die Jungs, die auf der Strasse rumtroedeln, bin ich lieber bei denen spendabel, die einen guten Job machen.

            Kommentar

            • #6

              Oi gente,
              ich denke das die antworten die bis jetzt gepostet worden, in einigem meinen gedanken ähneln.allergings entscheide ich nicht danach ob jemand behindert ist oder nicht.
              amüsant finde ich die antwort von „kraftfahrer“. stimmt

              meiner ansicht nach – selbst wenn ich damit auf Kritik stoßen werde - muss hier in deutschland niemand auf der Straße leben und betteln.
              dafür ist unser soziales netz ganz gut organisiert (Sozialhilfe etc).
              gerade denn wenn ich mir die finanzielle Unterstützung in brasilien vor augen halte, haben wir es doch recht gut und einfach.
              natürlich läuft hier in deutschland auch nicht alle so wie man es sich wünscht, aber "noch“ kann man als person ohne arbeit usw. (aus welchem grund auch immer) in deutschland besser leben als in brasil (ich meine ausschließlich vom finanziellen).
              aber die soziale Absicherung in deutschland und brasilien ist grund auf verschieden und deswegen wäre dies wieder ein neues thema um zu diskutieren.
              Entschuldigt das ich ausschweifend geworden bin, zurück zum thema.

              Also aus den oben genannten gründen, gebe ich in deutschland prinzipiell nichts.
              In brasilien entscheide ich immer aus dem bauch heraus, bzw. frage ich nach was der jenige möchte.
              geld habe ich jedoch noch nie gegeben.

              Was chechel schrieb:
              ich habe es schon oft erlebt das, von bettelnden kindern in rio,den ich was zu essen kaufte, dies in den meisten fällen nicht angenommen wurde, sie immer ausschließlich geld verlangen. so und nun stehste da mit deiner pizza, kuchen, teigtasche oder was auch immer ich zum essen kaufte, in meiner hand und keiner will es.
              die kinder sagen auch; "não moço, eu quero grana" !
              Diese erfahrungen habe ich auch teilweise gemacht, und frage nun immer vorher ob sie überhaupt etwas essen möchten. :wink:
              Na ja gerade wenn ich an brasilien denke ist es für mich persönlich ein sensibles thema da man ja gerne helfen möchte das jedoch nicht immer kann und auch nicht immer sollte.
              Aber wenn plötzlich ein kleiner knirps vor mir steht und fragt: "tia comprar um joelho pra mim“ mache ich es in der regel schon. :roll:

              Beijos
              pipoca

              Kommentar

              • #7

                Also ich sehe das nicht so interlektuell und mache mir keine
                tiefschürfenden Gedanken darüber, wofür der Schnorrer das
                Geld benutzen wird. Er wird schon einen Grund haben zu betteln.
                Ich weiß nicht ob ihr in eurem Leben schon mal gebettelt habt,
                vermulich nicht, ich finde das ziemlich erniedrigend, der Bettler
                (außer vieleicht in arabischen Staaten) wahrscheinlich auch.
                Deshalb versuche ich ihn auch nicht mit Lebensmitteln
                oder T-Shirts zu "beglücken", wenn er nach Geld fragt, nach dem
                Motto, ich weiss am besten was gut für dich ist. Ich weiss es
                nämlich nicht.
                Wenn ich also Kleingeld in der Tasche habe und die Situation und
                meine Laune es zulässt, kann der Bettler es haben.
                Das gilt für Deutschland wie für Brasilien.

                PS: Mir deshalb pauschal "Bequemlichkeit" zu unterstellen (Umfrage!)
                ist jetzt aber nicht sehr nett. Die 3 Antworten hätten ja auch lauten können:
                a) Ich gebe grndsätzlich nichts weil ich zu geizig bin, soll das Pack
                doch sehen wie es klarkommt.
                b) Ich gebe nur Sachen die der Bettler eingentlcih gar nicht
                haben will, weil ich sowieso besser weiss was der wirklich benötigt
                c) Ich gebe, was der Bettler haben will und komme dafür in
                den Himmel
                :lol:

                Kommentar

                • #8

                  bom dia gente,

                  in deutschland gebe ich wie die meisten hier "nada"!ich bin auch der meinung wenn jamand in germany keine bleibe bzw. kein geld hat ist er schlicht zu faul.bis du gottes sohn so helf dir selbst.ich unterstütze keine schnorrer(sozialschmarotzer) muss selber für mein geld jeden morgen früh aufstehen.

                  in brasilien gebe ich meistens müttern mit babys die in einem pappkarton hausen gerne eine handvoll reais.kindern auf der straße gebe ich kein geld die kaufen sich klebstoff oder lack zum inhalieren.naja aber wie du es auch machst machst du es flasch.viele kinder werden von ihren eltern zum betteln auf die straße geschickt.wenn die armen würmchen mit nichts nauchhause kommen setzt es prügel.ein teufelskreis :roll:

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                  • #9

                    Ich denke,dass bei bettelnden Kindern generell nicht mehr von von
                    einer intakten Familienstrukrur zu sprechen ist.Viele sind völlig auf sich
                    allein gestellt oder versuchen mit dem erbettelten die familie zu unterstützen.wer sich einmal die mühe macht sich mit diesen kindern zu unterhalten,wird sehr schnell erkennen können,dass die wünsche und träume im gegensatz zu unseren verwöhnten gören doch winzig sind!

                    ganz klar ,auch ich bevorzuge die variante,die kleinen mäuschen mit naturalien zu versorgen ,bisher habe ich nur einmal eine negative erfahrung sammeln müssen.

                    leider ist o.gen.variante nicht immer verfügbar,dann gebe ich auch schon mal geld.

                    mir der dritten möglichkeit,nämlich garnichts zu geben kann ich mich nur in den
                    seltensten fällen anfreunden,dann ist schon richtig viel penetranz im spiel.

                    weiterhin halte ich es wie der inzwischen schokoladenveredelte, einzig wahre m&m, und greife für erhaltene dienstleistungen etwas großzügiger ins portemonnaie.

                    etrusca

                    Kommentar

                    • #10

                      spenden

                      Zitat von klick

                      PS: Mir deshalb pauschal "Bequemlichkeit" zu unterstellen (Umfrage!)
                      ist jetzt aber nicht sehr nett. Die 3 Antworten hätten ja auch lauten können:
                      a) Ich gebe grndsätzlich nichts weil ich zu geizig bin, soll das Pack
                      doch sehen wie es klarkommt.
                      b) Ich gebe nur Sachen die der Bettler eingentlcih gar nicht
                      haben will, weil ich sowieso besser weiss was der wirklich benötigt
                      c) Ich gebe, was der Bettler haben will und komme dafür in
                      den Himmel
                      :lol:

                      ersteinmal danke für die rege beteiligung an dieser umfrage !

                      @klick,

                      die art des gebens hat viele gesichter, die absicht geld zu spenden
                      bzw. zu geben hat verschiedenartige motive. ich habe mir die antworten,
                      so einfach sie in ihrer art auch sein mögen, vorher gut überlegt.

                      bei der 3. antwort, habe ich bewußt bequemlichkeit hinein
                      intpretiert um durch die erhoffte discussion zu ermitteln warum
                      geld gespendet wird, da wie ich glaube, die mutivation einer
                      geldspende bei jedem eine andere sein dürfte.

                      ich wollte keineswegs etwas unterstellen, denn auch ich habe
                      eben aus bequemlichkeit schon oft bettlern geld gegeben.
                      ich wollte damit indirekt zur discussion anregen.

                      ich hoffe du verstehst jetzt vieleicht meinen gedankengang
                      den ich hatte während der erstellung dieser umfrage, und
                      fühlst dich nicht unnötig auf den schlips getreten !?

                      (spende jeder wie er mag und kann) !

                      freundlichst,

                      chechel
                      Chechel

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