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wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

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      es scheiterte an der noch beschi.....bürokratie (größer als in europa)und an den vitaminen.würde gern im amazonasgebiet -einfach nur so-für ein paar jahre den menschen etwas medizin anbieten.kann mir jemand helfen?

    • #2
      AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

      liebe curtisane,

      sorry, ich muss lachen!

      sinnvoller wäre es, wenn die armen menschen aus dem amazonas ihr medizinisches wissen der hochnäsigen (chemi)medizin in europa oder den usa zur verfügung stellen.

      google doch einfach mal ein bische, sehe und staune!

      ein paar blätter gegen malaria oder ein blätterverband für knochenbrüche die schnellstens verheilen, ein tee gegen krebs oder nur für die rückbildung von myomen. u.s.w.

      bitte wie willst du denen gutes tun.

      etwa sie mit moderner medizin versorgen, damit sie ihre eigene vergessen?

      diese bekommen sie auch vor ort!

      geh zum lernen - nicht zum lehren!

      noch besser, geh nicht bleibe wo du bist!

      viel glück
      götz
      Zuletzt geändert von Götz; 02.03.2009, 21:52.
      Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht

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      • #3
        AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

        Zitat von Götz Beitrag anzeigen

        etwa sie mit moderner medizin versorgen, damit sie ihre eigene vergessen?



        geh zum lernen - nicht zum lehren!

        viel glück
        götz
        Weiss ja nicht, ob mein Beitrag gelöscht wurde weil ich zu grob bin, oder nicht durchkam, mein wireless in Manaus ist ja hundsmies beim regen. Wiederhole also höflicher:bitte im Trollforum weitertrollen, dazu ist es da
        Im übrige hat der Götz alles gesagt was dazu zu sagen ist.
        Besser wäre es sozialhilfe in De anzubieten, die brauchens bald mehr wie wir.
        Zahlen tun sie halt nicht so gut und aus Spendengeldern bezahlte Ferien im Amazonas gibts auch schon lang nicht mehr
        Prost
        AMAZONASTOUREN, REISEBÜRO, BETRIEBSBERATUNG
        Skype''' robertwolfgangschuster

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        • #4
          AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

          Götz und der „grobe“ Wolfgangschuster“ haben das gesagt was viele Brasilianern und Xpats seit vielen Jahren aus dem Herzen spricht.
          Möchte aber hier noch einhaken: Seit den letzten 30 Jahren wird der Amazonas „ausgebeutet“. (siehe auch die Beiträge zu „Den regenwald abholzen oder ausbeuten“)Nein nicht nur edle Hölzer, Edelsteine oder Gold, sondern hauptsächlich Botanik. Alle Pharma-Konglomerate sind dort vertreten. Sie nehmen sich was sie brauchen und im Privatjet (weil in den letzten Jahren vielen am Flughafen die Ausreise mit „Naturstoffen“ verboten wurde und mit hohen Geldstrafen verdonnert wurden) geht es zurück zum Standort. Na ja, wir wollen doch nicht kleinlich sein, wir bekommen das später für viel Geld als Chemie verabreicht. Traurig ist nur, dass wir so genannte „Zivilisierte“ den Einwohnern Amazonas, sozusagen als „Zivilisationsgegengeschenk“ noch bis dato ihnen unbekannte Krankheiten, bringen. Natürlich bekommen sie, Shorts, T-Shirts, BHs, nutzloses Zeug und Religion, denn das brauchen sie unbedingt! Die daraus entwickelten Medikamente bekommen sie nie zu sehen und sowieso können sie sich diese sowieso nicht leisten ….und sterben klammheimlich in ihrer Hütte. Hinzu kommt, nachdem sie halbwegs zivilisiert sind, können sie nicht mal in unsere zivilisierte Welt, denn diese macht sie krank. Na ja, ist ja auch egal wo sie sterben, Hauptsache wir haben das was wir brauchen!

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          • #5
            AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

            [QUOTE=rechtens;224382] Na ja, ist ja auch egal wo sie sterben, Hauptsache wir haben das was wir brauchen!QUOTE]
            Kann leider nur einmal die Danke Taste drücken.
            Afrika haben sie im vierten Reich fertig gemacht mit Spendengeldern und "Sozialprojekten"
            (Afrika ist wahrscheinlich eines der reichsten Länder der Welt)
            Wir brauchen keine Spenden und Sozialprojekte, wir brauchen verantwortungsbewusste und inteligente Kleinunternehmer mit einem Blick auf die Zukunft (und Vergangenheit) die hier ehrlich Geld verdienen wollen. Verdienen dann auch alle mit und das ist möglich hier.
            Brasilien ist doch kein Entwicklungsland. Hat sich nur Jahrzehntelang verstellt weil der Brasilianer nicht teppert ist.
            Prost
            AMAZONASTOUREN, REISEBÜRO, BETRIEBSBERATUNG
            Skype''' robertwolfgangschuster

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            • #6
              AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

              Ich bin der Meinung, dass es in Brasilien genügend hilfsbedürftige Menschen gibt. Nur, wie kann ein durchschnittlicher Deutscher helfen? Geld an ein unbekanntes Patenkind, ein SOS-Dorf, Schule oder irgendeine Organisation überweisen? Bestimmt wird auch etwas davon ankommen und man hat außerdem noch das Gewissen beruhigt. Ich lehne mich jetzt etwas weit aus dem Fenster und behaupte, dass die Favelas und deren Bewohner zumindest zum Teil gewünscht sind. Die größte deutsche Industriestadt und deren "Besserverdiener" aber auch die besserverdienenden Brasilianern wollen auf das reichhaltige Angebot der empregadas, jardineiros, caseiros usw. sicher nicht verzichten, und leisten dadurch schon ihren sozialen Beitrag. Irgendwie alles ganz schön zwiespältig das brasilianische System.

              Grüßle Anne

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              • #7
                AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

                Zitat von Anne Beitrag anzeigen
                Irgendwie alles ganz schön zwiespältig das brasilianische System.
                ....und wie sieht das system in deutschland aus?

                wenn überhaupt, würde ich nur eine organisation unterstützen, die nicht nur füttert, sondern in erster linie eine schul-ausbildung sichert und auch den kindern werte vermittelt.

                von familienhilfe halte ich generell nix!

                Dies gilt nicht nur für brasilien sondern auch für deutschland!

                du solltest auch bedenken, wie reich brasilien ist und ob man sich in innere soziale angelegenheiten einmischen sollte.

                ich denke, zuerst sollte man dort helfen wo es wirklich ums nackte überleben geht. google mal nach hungersnöten, ich glaube nicht, daß brasilien dabei unter den top-ergebnissen zu finden ist.
                Wer in einem gewissen Alter nicht merkt, daß er hauptsächlich von Idioten umgeben ist, merkt es aus einem gewissen Grunde nicht

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                • #8
                  AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

                  Ich finde das brasilianische System überhaupt nicht zwiespältig. Jeder Staat hat arm und reich, und die Armen arbeiten für die Reichen, und die Reichen brauchen die Armen und die Armen die Reichen. Das möchte ich hier jetzt nicht weiter bewerten. Wie die Armut ausgeprägt ist, daran unterscheiden sich ganz sicher die Länder: wer in D mit seinem komfortablen Sozialsystem rein vom Einkommen als arm gilt, könnte sich in BR durchaus zum unteren Ende des Mittelstands zählen.

                  Noch ein Unterschied: In BR müssen die Armen arbeiten, in D nicht. Ob eins von beidem falsch ist, möchte ich nicht beurteilen. Auf jedem Fall sollte man nicht mit der europäischen Wohlstandsbrille durch die Welt reisen und all die "armen" Menschen bedauern, die nicht den gleichen Standard haben wie wir, selbst wenn sie in einer Lehmhütte hausen. Wer sind wir, das wir anderen Menschen einfach ins Gesicht sagen dürfen, dass ihr Leben scheiße ist? Ist unseres besser? Klar möchte ich in keiner Lehmhütte hausen müssen, aber in D würde ich bestimmt viele Menschen finden, die auch nicht so leben möchten wie ich, denn reich bin ich nicht, wir müssen schon hie und da sparen, und wohnen zur Miete. Da geht es anderen besser. Was heißt denn Lebensqualität? Handy? WLAN? Voller Teller? Freunde und intakte soziale Strukturen? Was ist Glück? Für mich selbst kann ich diese Frage beantworten, aber für andere sicher nicht...
                  Viva o povo brasileiro!

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                  • #9
                    AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

                    Und noch was: Ich frage mich beim Thema "Entwicklungshilfe" immer, ob Entwicklungshilfe nicht eine moderne Form des Kolonialismus ist. Hat man früher die Länder ihrer Ressourcen beraubt, werden sie jetzt an der eigenständigen Entwicklung gehindert. So kann man zukünftige Konkurrenten auf dem Weltmarkt kontrollieren und kleinhalten und die eigenen Exporte sichern, und saugt die Länder so im Grunde nur noch weiter aus. Ich denke nun nicht, dass auch die einschlägigen NGOs dies im Sinn haben, aber sie unterstützen diese Tendenz in letzter Konsequenz massiv, da sie selbst sich nicht ihrer Existenzgrundlage berauben möchten. Und die ist das Elend in der Welt. Auch hier also kaum Hoffnung, dass in der 3. Welt unabhängige Strukturen entstehen können.

                    Hier ist ein ganz interessanter Artikel zu möglichen Auswirkungen von Entwicklungshilfe: Link
                    Viva o povo brasileiro!

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                    • #10
                      AW: wollte eigentlich in brasil über ein socialprojekt den menschen helfen...

                      götz, ich teile deine Ansicht, jedoch sind wir hier im brasilienforum wo man aus welchen Gründen auch immer an Brasilien interessiert ist.

                      Ralfou, Leid und Not gibt es auf der ganzen Welt und glücklich sein bedeuted für jeden etwas anderes. Aber bei Hungersnot und Krankheit gibt es kein Glück. Durch meine Unterstützung werde ich die Welt nicht ändern, aber auch nicht schaden. Mir ist natürlich auch klar, daß millionenschwere Entwicklungshilfe oft nach strategischen politischen Anspekten geleistet wird ob sinnvoll oder nicht. Um in dieser Liga mitmischen zu können fühle ich mich nicht berufen und fehlt mir auch das Hintergrundwissen.

                      grüßle anne

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