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Lula Projekt : Strom für den Nordosten

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  • Lula Projekt : Strom für den Nordosten

    Brasilien will zwölf Millionen Menschen Zugang zu Strom verschaffen

    (AFP) Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva will mit einem milliardenschweren Entwicklungsprogramm zwölf Millionen Brasilianern Zugang zur Stromversorgung verschaffen. In den kommenden fünf Jahren werde seine Regierung 2,1 Milliarden Euro für das Programm "Licht für alle" bereitstellen, erklärte der Präsident am Dienstag in Brasília. Schwerpunkt der Investitionen soll der verarmte Nordosten Brasiliens sein, wo beinahe sechs Millionen Menschen ohne Elektrizität leben. "Jemandem Licht zu bringen bedeutet, ihm den Fortschritt zu bringen".
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de

  • #2
    Leben ohne Strom

    Hallo Thomas,

    seit einigen Monaten beschäftige ich mich nun mit dem Thema Auswandern nach Brasilien. Abhängig davon ist, ob ich Geld, das ich vor etlichen Jahren verliehen habe, wieder zurück erhalte. Verliebt habe ich mich eine Villa, die sehr groß und luxeriös ist und direkt am Meer liegt. Dort möchte ich eine Pension eröffnen und die ersten Monate von dem restlichen Geld leben, bis die Vermietung der Zimmer angelaufen ist. Mit meiner Begeisterung für das Land habe ich einen Bekannten angesteckt, der mitkommen würde, damit ich nicht alleine in einem Land bin, das ich nur vom Hörensagen kenne und dessen Landessprache ich in keinster Weise beherrsche, aber lernen möchte (eine CD habe ich schon gekauft).

    Der Verkäufer der Villa lebt schon etliche Jahre dort lebt und mit einer Brasilianerin verheiratet ist, hat mir schon so einige Dinge erzählt und dabei alles beschönigt. In der Gegend (Paulista) gäbe es keine Favelas, mit dem Strom, der Aufenthaltsgenehmigung ect. keine Probleme und Brasilien sei schon lange kein Entwicklungsland mehr. Meine Recherchen haben allerdings etwas anderes ergeben. Trotzdem bin ich am träumen von einem Leben in der Sonne und eine Aufgabe, die mich auslastet.

    Die Vorstellung, dass dort so viele Menschen ohne Strom und in völliger Armut lebt macht mich betroffen und es hat mich sehr gefreut, als ich Deine Info gelesen habe, dass sich so langsam etwas nach vorne bewegt.

    Das die Straßenkinder, die ohne jegliche Perspektive leben, auch noch gejagt und getötet werden, ist für mich unvorstellbar. Mit meinem Partner habe ich deshalb abgemacht, dass, wenn es wirklich klappen sollte, wir einem Kind ein Dach über dem Kopf bieten wollen und ihm eine Ausbildung finanzieren wollen.

    Hältst Du das für eine naive Spinnerei und ist so ein Vorhaben überhaupt durchführbar?

    Dann habe ich noch ein Problem und zwar 9 Hunde und ein Pagagei, die ich gerne mitnehmen würde. Die Einreise ist ja für die Hunde kein größeres Problem, der Flug schon. Ich müßte von Frankfurt - über Lissabon - nach Recife. Ich würde gerne einen Flug buchen, bei dem die Reisezeit ca. 13 Stunden beträgt, mache mir aber Sorgen, dass bei der Umladung bei dem relativ kurzem Aufenthalt in Portugal etwas schief geht. Die anderen Reisezeiten liegen ja bei über 20 Stunden. Was meinst Du ist besser?

    Laut der brasilianischen Botschaft ist die Einfuhr von lebendem Geflügel grundsätzlich verboten. Weißt Du ob man eine Ausnahmegenehmigung erhalten kann für Papageien?

    Würde mich echt freuen, wenn ich was von Dir höre.


    Liebe Grüße

    Kerstin

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    • #3
      Habe gerade erst gesehen, dass Dein Artikel von 2003 ist. Wurde es realisiert?

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      • #4
        Hi Welfenfee,


        ich lebe seit 3 Jahren in Paulista. Ich kann Dir nur sagen, bleib dort weg! Paulista war früher ein Magnet für Deutsche. Heute ist die Kriminalität sehr hoch. Meine Gäste wurden mehrfach überfallen. Die Preise sind dramatisch gestiegen. Der Euro ist entwertet. Eine Pousada in Paulista aufzumachen halte ich für eine schlechte Idee, ja für finanziellen Selbstmord. Der Tourismus ist seit Jahren zum Erliegen gekommen. Das Meer ist auf dem Vormarsch. Der schöne Strand ist verschwunden und betoniert, weil das Meer immer näher kommt. Mein Rat: Vorsicht!!!!!!! Brasilien ist derzeit ein Land zum Auswandern, nicht zum Einwandern; es sei denn du hast enge familiäre Beziehungen... einen Anschluß an die upper Mittelklasse, dann gehts.

        Gerne weitere Auskünfte.

        tchau Alexsander

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        • #5
          @welfenfee

          stimme meinem Vorschreiber zum Teil zu, was Paulista angeht, aber der Tourismus ist sicherlich nicht tot, er hat nur seine Ziele verändert. Es gibt viele tolle Strände / Buchten in der Nähe von Recife, die noch lohnen können, aber natürlich ist es ein Risiko....
          Hund/Flugzeit: Idee : flieg mit Condor nach Salvador (unter 11 Std) und dann von dort weiter
          Gruss brasilmen Thomas
          www.brasilmen.de

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