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    VW-Arbeiter in Brasilien beenden Streik

    11. Nov 12:47


    Mit den VW-Arbeitern haben auch die letzten Beschäftigten in der brasilianischen Autoindustrie die Arbeit wieder aufgenommen. Der Konzern musste klein beigeben.

    Die Mitarbeiter des Volkswagen-Konzerns |VOW 42,30 -2,29%| in Brasilien sind am Dienstag nach fast zwei Wochen an ihre Arbeit zurückgekehrt. Der Chef der Metallarbeiter-Gewerkschaft für den Großraum Sao Paulo sagte, mehr als 15.000 Mitarbeiter von VW do Brasil hätten sich am Montag bei einer Versammlung für ein Ende des Ausstandes ausgesprochen. Zuvor hatte die Geschäftsführung der VW-Auslandstochter zugestimmt, den Mitarbeitern 18 Prozent mehr Gehalt zu zahlen. Sie beugte sich damit einem Schiedsspruch des für die Region zuständigen Arbeitsgerichts.
    Wie es weiter hieß, zahlt Volkswagen den Arbeitern auch die Streiktage. Das solle durch zwei Stunden Mehrarbeit am Tag ausgeglichen werden. Der Konzern hatte eine Lohnerhöhung um nur 15,7 Prozent und damit auf Höhe der Inflationsrate des zurückliegenden Jahres angeboten. Zudem sollte von Juni an zusätzlich zwei Prozent mehr sowie eine Prämie gezahlt werden. Die Beschäftigten hatten die Vorschläge abgelehnt und waren am 28. Oktober in den Ausstand getreten. Daran nahmen Agenturberichten zufolge 14.700 Mitarbeiter des Werks Sao Bernardo do Campo sowie 550 Mitarbeiter in Sao Carlos teil. Zum Teil ruhte auch die Arbeit von rund 6000 Mitarbeitern im Werk Taubate, denen durch den Streik Zulieferteile fehlten.


    Pischetsrieder schürte erbitterten Tarifkonflikt

    Der Streik hatte alle in der Region vertretenen Automobilkonzerne getroffen. In den Werken von Ford und DaimlerChrysler |DCX 30,49 -2,28%| ruhte die Arbeit wegen des Tarifkonflikts ebenso wie in zahlreichen Zulieferfirmen. Die übrigen Autohersteller hatten dem Gehaltsplus von 18 Prozent bereits früher zugestimmt. Bei Volkswagen verlief die Auseinandersetzung allerdings erbitterter. Grund ist der vom Konzern geplante Abbau von rund 4000 Arbeitsplätzen in Brasilien. Zudem hatte Vorstandschef Bernd Pischetsrieder gedroht, streikende Arbeiter sofort zu entlassen. Nach einer Protestwelle im ganzen Land hatte er diese Aussage allerdings relativiert.

    Die Automobilbranche steckt auch in Brasilien in einer tiefen Krise. Von Januar bis Oktober reduzierte sich die Zahl der verkauften Wagen im Jahresvergleich um mehr als acht Prozent. Die anstehende Sanierung trifft Volkswagen besonders hart. In seinem jüngsten Quartalsbericht hatte das Unternehmen die Kosten für den Umbau in Brasilien mit 120 Millionen Euro angegeben. Unter anderem dadurch war der Vorsteuergewinn des Wolfsburger Konzerns um gut die Hälfte eingebrochen. (nz)
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de

  • #2
    Einigung bei VW do Brasil: geringerer Stellenabbau

    Einigung in brasilianischem VW-Werk

    19. Nov 10:41

    Bei VW in Brasilien werden offenbar werden weniger Stellen abgebaut als zuvor geplant. Gewerkschaft und Geschäftsführung haben sich auf einen Kompromiss geeinigt.

    Die Geschäftsführung des brasilianischen VW-Werks |VOW 42,29 -2,31%| in Taubate im Bundestaat Sao Paulo und die Gewerkschaft haben sich auf einen freiwilligen Stellenabbau geeinigt. Das teilte der Vorsitzende der örtlichen Metallgewerkschaft, Antonio Eduardo de Oliveira, am Dienstag mit.
    Die Einigung beendet die Verhandlungen, die rund vier Monate andauerten. Erst am 10. November hatten mehr als 15.000 Volkswagen-Beschäftigte der Region Sao Paulo einen fast zweiwöchigen Streik beendet. Dabei setzten sie Lohnerhöhungen in Höhe von 18 Prozent durch.



    Geringerer Beschäftigungsabbau

    Den Angaben zufolge, erhalten die entlassenen Arbeiter eine Abfindung in Höhe von 22.000 Real (rund 7000 Euro) sowie 40 Prozent des Lohns pro Arbeitsjahr. Damit wurden Zahlen bestätigt, die schon vorab im Medienberichten genannt worden waren.

    Gleichzeitig soll der Beschäftigungsabbau offenbar weitaus geringer ausfallen als zuvor von der Geschäftsleitung gefordert wurde. Zunächst war angekündigt worden, dass 2010 der insgesamt 6500 Beschäftigten entlassen werden sollen. Oliveira sagte, dass sich durch die sich abzeichnende Konjunkturbelebung diese Zahl verringern werde.(nz)
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de

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