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      Missionsboot schwimmt auf dem Amazonas
      Auf dem von „Kirche in Not“ mitfinanzierten Schiff fährt der italienische Kapuzinerpater Gino Alberati zu den Gemeinden am Flussufer.

      KIN (kath.net/KIN)
      Auf dem Amazonas in Brasilien ist ein Missionsboot vom Stapel gelaufen. Das teilte das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not/ Ostpriesterhilfe in München mit. Auf dem von „Kirche in Not“ mitfinanzierten Schiff fährt der italienische Kapuzinerpater Gino Alberati zu den Gemeinden am Flussufer. Dort bleibt er den Angaben zufolge in der Regel einige Tage, hält Gottesdienst, tauft Kinder und Erwachsene, schließt Ehen und hört Beichten. Zugleich unterstützen der Pater und seine Mitarbeiter die Dörfer auch bei praktischen Fragen wie dem Bohren von Brunnen, der Anlage von Gemeinschaftsgärten zur besseren Ernährung und der Versorgung mit Medikamenten. Pater Gino gehört der neu gegründeten „Bruderschaft auf dem Weg“ an, einer „mobilen Einheit“ der Kapuziner.

      Laut „Kirche in Not“ braucht man meist mehrere Stunden, um im Amazonas-Gebiet von Dorf zu Dorf zu reisen. Straßen seien kaum vorhanden. Für die meist katholische Bevölkerung gebe es nur wenige Priester. Das sei ein wesentlicher Grund für die rasche Verbreitung von Sekten in dieser Region.

      Das fünfzehn Meter lange und 3,50m breite Aluminiumboot, ausgestattet mit einem Mercedes-Benz-Motor, hat der Mitteilung zufolge zwei Decks, eine Küche und zwei Nasszellen. 25 Passagiere könnten mitfahren. So sei es möglich, die Leiter der verschiedenen Gemeinden mitzunehmen und Seelsorge-Kurse an Bord abzuhalten. Auf seinen Fahrten nehme Pater Gino auch Menschen mit, die sich die Fahrt auf staatlichen Schiffen nicht leisten können. Die Besatzung bestehe neben dem Pater aus dem Kapitän und einer Köchin.

      Transportmittel für die Seelsorge bereitzustellen hat bei „Kirche in Not” Tradition. Schon im Gründungsjahr 1947 organisierte Pater Werenfried van Straaten Motorräder, damit heimatvertriebene Priester ihre vertriebenen Landsleute weiterhin seelsorglich und karitativ betreuen konnten. Auch Kapellenwagen, zu fahrenden Kirchen umgebauten LKWs, dienten diesem Zweck. Später hat „Kirche in Not” mit schwimmenden Kirchen auf Wolga und Don in Russland auch auf dem Wasser dafür gesorgt, dass die Kirche in schwer erreichbaren Gebieten zu den Menschen kommen konnte. Seit März diesen Jahres fährt ein „Beichtmobil“ auf die großen Plätze Deutschlands, um den Menschen das Sakrament der Versöhnung wieder nahe zu bringen.

      URL: http://www.kath.net/detail.php?id=8652
      Auf KATH.NET seit dem: 11. 10. 2004 09:29 Uhr
      © www.kath.net
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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