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Bottroper Schulkinder helfen Strassenkindern in Recife

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    Straßenkinder haben einfach immer Angst

    Straßenkinder in Brasilien kämpfen täglich um ihr Überleben. Schulkinder in Bottrop helfen ihnen dabei mit Spenden. Die Schüler des JAG trafen jetzt Demetrius Demetrio, der sich in Recife um Straßenkinder kümmert.

    In der Aula des Josef-Albers-Gymnasiums befragten die fünften und sechsten Klassen den 38-jährigen Brasilianer, der zwei Tageshäuser in der Millionenstadt Recife betreut. Darin können die Kinder essen, Lesen und Schreiben lernen und ein paar Stunden ohne Angst verbringen. "Warum gibt es getrennte Häuser für Mädchen und Jungen", wollte ein Schüler wissen und erntete großes Gelächter. "Ihr dürft das nicht mit euch vergleichen", erklärte Lehrerin Heike Kirstein: "Ihr interessiert euch für das andere Geschlecht. Die Straßenkinder brauchen einfach nur Ruhe."

    Seit 1997 engagiert sich Heike Kirstein mit ihren Klassen für das Projekt von Demetrio: Der Erlös von Trödelverkäufen, Spendenaktionen und einem Sponsorlauf, der alleine 34 531 Euro einbrachte, gingen nach Recife. Der Brasilianer führt damit nicht nur die Tageshäuser, sondern kümmert sich nachts um die Kinder, tröstet sie und versorgt ihre Wunden. Auch Jugendliche leben auf der Straße und bekommen zum Teil selbst Kinder. "Sterben viele Babies bei der Geburt?", fragte ein Mädchen in der Aula. "Ja", antwortete Demitrio, "aber viele sterben auch später an Hunger, weil ihre Mütter selbst nichts zu essen haben".

    Verständigen konnten sich JAG-Schüler und Wohltäter mit Hilfe von Teresa Liebner aus der Stufe 13, die ein Austauschjahr in Brasilien verbracht hat. Sie übersetzte auch die Frage, ob Demetrio den Kindern Unterricht gebe, ins Portugiesische. Die Antwort "Ja, im Fußball" löste großen Jubel und Applaus aus.

    Der war aber noch größer, als der Brasilianer sich für die Hilfe und den Einsatz der Schüler bedankte: "Ich bin froh, dass es Leute gibt, die an unser Projekt glauben." 452,20 Euro kann er mit in seine Heimat nehmen - der Erlös vom Trödel, den die Klasse 6b vergangenen Freitag am Elternsprechtag verkauft hat.

    02.12.2003 Von Sabrina Steiger
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de

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