(AFP) Der bei einem Anschlag in Bagdad getötete brasilianische UN-Sonderbeauftragte für Irak, Sergio Vieira de Mello, wird postum mit dem UN-Menschenrechtspreis geehrt. Vieira de Mello habe "ohne Unterlass mehr als 30 Jahre lang der Sache der Vereinten Nationen gedient", sagte der amtierende Vorsitzende der UN-Vollversammlung, Julian Hunte, am Dienstag in New York. Vieira de Mello und 22 weitere Menschen waren am 19. August bei einem Bombenanschlag auf das UN-Hauptquartier in der irakischen Hauptstadt getötet worden. Während seiner 33-jährigen UN-Karriere war der Brasilianer unter anderem UN-Menschenrechtskommissar, als Sonderbeauftragter für Osttimor führte er den indonesischen Inselstaat in die Unabhängigkeit.