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      Ein Licht sein für die Straßenkinder in Recife
      Pater Benedikt informierte in Domgemeinde über seine Arbeit / Predigt bei Vorabendmesse

      Minden (awe). Unter dem Motto Licht sein für andere“ war Pater Benedikt Lennartz jetzt in Minden, um über sein Straßenkinderprojekt Comunidade Vida Nova in Recife zu informieren und sich für die Unterstützung der vergangenen Jahre zu bedanken.

      Seit Jahren unterstützt unter anderem die Domgemeinde Minden die Arbeit von Pater Benedikt mit den Straßenkindern. Die DJK Dom Minden hat dieses als Partnerprojekt gewählt und in der Adventszeit dafür gesammelt.

      Die DJK’ler verpackten Geldspenden in Streichholzschachteln als Geschenk und übergaben sie am Samstagabend während der Vorabendmesse, in St. Mauritius an Pater Benedikt. Pater Benedikt ist seit zwölf Jahren in Brasilien, hat dort Theologie studiert und ist vergangenes Jahr zum Priester geweiht worden.

      In Brasilien mit 160 Millionen Einwohner leben 50 Millionen Menschen unterhalb der Armutsgrenze und davon fristen sieben Millionen Kinder ihr Leben auf der Straße. Allein in einer Stadt wie Recife mit drei Millionen Einwohnern gibt es 600 Elendsviertel.

      Die Kinder müssen für die Ernährung der Familie mithelfen, so dass Kinderarbeit an der Tagesordnung ist. Kinder gehen nicht zur Schule, und damit ist ihr Weg in die soziale Not vorgezeichnet.

      Wenn die Eltern sich nicht um sie kümmern, werden selbst kleine Kinder zu Straßenkindern, die versuchen, durch Drogenhandel, Diebstähle und Gelegenheitsarbeiten wie Weißblechdosen- oder Altpapiersammeln zu überleben.

      In seiner Predigt forderte Pater Benedikt auf Licht zu sein für andere“, denn Kinder, die Hilfe erfahren hätten, würden später auch selbst wieder zu Helfern - und so sei jede Hilfe ein Schritt in eine bessere Zukunft.

      Pater Benedikt berichtet, die Straßenkinder seien der Gewalt der Drogenhändler, der Polizei und der Banden ausgeliefert, und bei zehn bis 15 Morden pro Tag in Recife (70 Prozent davon treffen Kinder und Jugendliche zwischen zwölf und 21 Jahren) sind es oft die Straßenkinder, die hingerichtet am Straßenrand oder in der Gosse gefunden werden.

      Vor den Augen von Pater Benedikt wurde an einem Busbahnhof am hellen Tage ein Straßenkind durch einen gezielten Kopfschuss von einem Polizisten getötet, berichtete er. Die Anzeige sei ohne Ergebnis geblieben: Wer interessiert sich schon für ein Straßenkind?“

      Mit der Arbeit von Pater Benedikt sollen die Kinder aus dem Teufelskreis der Armut und Gewalt befreit und auf ein Leben in der Gesellschaft vorbereitet werden. In seinen aus Spenden finanzierten Häusern lernen die Kinder das Zusammenleben, einen geordneten Tagesablauf und gehen in die öffentliche Schule. Die Kinder werden rund um die Uhr durch Erzieher betreut. Eine psychologische und medizinische Versorgung gehört selbstverständlich dazu, denn die Kinder haben Grausames erlebt und sind oft in einem körperlich schwachen Zustand.

      Weitere Informationen sind im Internet

      www.dom-minden.de

      www.vidanova.de

      copyright by mt-online.de
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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