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Weltsozialforum: Buhrufe für Brasiliens Präsident Lula

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    hat ein Thema erstellt Weltsozialforum: Buhrufe für Brasiliens Präsident Lula.

    Weltsozialforum: Buhrufe für Brasiliens Präsident Lula

    Buhrufe für den Präsidenten in Porto Alegre

    Auf dem Weltsozialforum in Brasilien hat Präsident Luiz Inacio Lula da Silva seine Politik gegen heftige Kritik verteidigt. Aktivisten buhten den linksgerichteten Politiker aus, weil er ihrer Ansicht nach sein Wahlversprechen nicht eingehalten hat, Hunger und Armut in Brasilien und darüber hinaus zu bekämpfen.

    In seiner Rede beim Weltsozialforum in Porto Alegre, das sich als Gegenveranstaltung zum Weltwirtschaftsforum in Davos versteht, verwies Lula da Silva auf die Schaffung von Millionen Arbeitsplätzen durch eine Stabilisierung der Wirtschaft in Brasilien. Das Land habe eine Vorreiterstellung bei der Bekämpfung der Armut von Südamerika bis Afrika eingenommen.

    Er habe seinen Glauben an die Ziele, die ihn bei der Wahl 2002 an die Macht trugen, nicht verloren, sagte er unter dem Jubel von Mitgliedern seiner Arbeiterpartei. "Jetzt bin ich Präsident dieses Landes, aber meine Wurzeln sind in Sozialbewegungen. Ich bin politisch militant", sagte der Präsident.

    Trotz Armut: Ein neues Flugzeug für den Präsidenten

    Aktivisten warfen Lula da Silva vor, eine konventionelle Wirtschaftspolitik zu betreiben und sich auf die Rückzahlung von Auslandsschulden zu konzentrieren. Programme zur Armutsbekämpfung seien dagegen ins Hintertreffen geraten. Auf Missfallen stieß auch, dass Lula da Silva in einem neuen Präsidentenflugzeug nach Porto Alegre kam, das ihn als nächstes nach Davos bringen wird.

    "Lula ist der erste linksgerichtete Präsident Brasiliens, und bis jetzt hat er nur den Banken Profite gebracht, und wir haben nichts bekommen", sagte Ertha Buys, Mitglied einer brasilianischen Organisation, die sich für preiswerten Wohnraum für Arme einsetzt. Der Kampf gegen die Armut steht im Mittelpunkt der sechstägigen Konferenz in Porto Alegre. Die Themen reichen vom Schuldenerlass für Entwicklungsländer über ein Verbot gentechnisch veränderter Lebensmittel bis hin zu einer Landreform in Südamerika.

    Quelle:
    tagesschau.de

  • Christian.Thiessen
    antwortet
    Moin,
    Made in Germany also, ein A319.
    http://www.eads.com/frame/lang/de/10...23/430230.html

    Ich habe vor Jahren schon einen Bericht über die alte Offizielle Maschine gesehen.
    Die war damals schon Schrott.
    Ich denke mal das ist eine normale Firmen Maschine ohne goldene Wasserhähne.

    Was allerdings nicht daran ändert das ich von Lula noch immer nichts halte, auch wenn er sich besser gemacht hat als zunächst befürchtet.
    Übrigens hat er noch nichts vom Regierungswechsel in Argentinien mitbekommen, er hat meint das Menem noch immer Präsident ist.
    Das kommt davon wenn man nur Globo sieht.


    Was mir eigentlich mehr zu denken gibt ist die Tatsache dass ich den Deutschen Airbus mal in Recife getroffen habe. Was haben unsere Politiker den dort zu tun Wirtschaftsgespräche? :?:

    Oder doch ein Badeurlaub mach einen Meeting in Sao Paulo.

    Christian

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  • Holger
    antwortet
    schaust mal kurz hier .......
    http://noticias.terra.com.br/brasil/...-EI306,00.html

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  • dubster
    antwortet
    ja, da hast du schon recht CThiessen, in bezug auf das flugzeug.
    meistens handelt es sich aber nicht um normale vögel, sondern es sind
    spezialausführungen, gespickt mit hochkarätigem/überflüssigem.
    wer weiss vielleicht steckt noch mahagoni holz drin :?

    dem staatschef das flugzeug, mir mein velo

    journalismus:
    berlinonline.de > lula
    welt.de > lula

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  • Christian.Thiessen
    antwortet
    Moin,
    Das er ein neues Flugzug hat ist angemessen.
    Im Bereich von Regierungen ist es allgemein üblich ein Flugzeug zu haben.
    Die alte Maschine, eine uralte 707 wäre wahrscheinlich ansonsten in Davos und anderswo als Sicherheitsrisiko eingestuft worden.b

    Christian

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  • dubster
    antwortet
    bez. Flugzeug

    finds paradox, dass genau diese staatschefs/diktatoren/präsidenten sich unverhältnismässige spielzeuge leisten, wo im land das geld sinnvoller gebraucht würde. ist mir auch klar, dass ein lula sich organisatorisch nicht mit linienflügen abgeben kann, übertrieben ist es alleweil, meiner meinung nach, obwohl ich die flugzeug flotte von präsi lula nicht kenne.

    Im afrikanischen raum, wird das ganze bis zum exkzess getrieben. das volk leidet und das oberhaupt unterhält eine ansammlung von jets/boeings/helis usw.

    hoffnung nicht aufgeben , trotzdem ein «nicht-lautstarkes-buh» von meiner seite

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  • tonicat
    antwortet
    Ich bin mir nicht sicher, ob Lula die Buhrufe verdient hat, er hat zwar die Backen aufgeblasen, ansonsten aber eher den Ball flach gehalten, was diejenigen, die zu viel erwartet haben, natürlich stört.
    Aber was soll er machen, er steckt wie alle anderen in den Irrungen und Wirrungen der Globalisierung drin und kann das, was eigentlich nötig wäre, ohne das Einverständnis der Amis so wie so nicht durchführen: eine brutalstmögliche Landreform mit Enteignungen nach grundlegenden politischen Umwälzungen.
    Es wird sich in Brasilien nichts entscheidendes ändern in den nächsten Jahren!

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