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Aus Brasilien-Urlaub Kokain mitgebracht ...

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    SCHMUGGEL Händler-Ring in Bremen aufgeflogen – Professionelle Drahtzieher

    BREMEN - Nach Ermittlungen, die sich über mehr als zwei Jahre hinzogen, haben Beamte der Bremer Rauschgiftfahndung einen Händler-Ring auffliegen lassen, der mindestens 85 Kilo reines Kokain aus Brasilien nach Deutschland eingeschmuggelt hat. Beteiligt waren etwa zwei Dutzend Personen, die alle von Bremen aus operierten.

    Mehrere Dealer, die vorwiegend aus dem arabischen Raum stammen, warben Kuriere für die heiße Fracht vornehmlich in Lokalen der Bremer Innenstadt an. Sie wurden mit einem kostenlosen Urlaub in Sao Paulo geködert. Beim Kokaintransport auf dem Rückflug waren außerdem bis zu 10 000 Euro zu verdienen.

    Bei Interesse kümmerten sich die Anwerber um Pässe und Flugtickets, berichtete gestern die Polizei. Teilweise wurden die Kuriere auch neu eingekleidet, um sie wie Geschäftsleute aussehen zu lassen.

    Die Abflugtermine und Flugrouten wurden den Transporteuren meist erst wenige Stunden vor dem Abflug mitgeteilt, wobei auch Flughäfen im europäischen Ausland genutzt wurden. In Sao Paulo nahmen Komplizen die Kuriere in Empfang und brachten sie meistens in Hotels unter. Sie erhielten während des ein- bis dreiwöchigen Aufenthaltes ein tägliches Taschengeld von etwa 25 Euro. Das Kokain bekamen sie erst kurz vor dem Rückflug: Bis zu einer Menge von einem Kilogramm wurde das Rauschgift am Körper versteckt, größere Lieferungen in Hotelhandtücher gewickelt und zwischen der Bekleidung im Koffer deponiert.

    Die Dealer seien „absolut professionell“ vorgegangen, sagt die Polizei. Das bisher sichergestellte Kokain hatte einen Reinheitsgehalt zwischen 82 und 95 Prozent.

    Einige der Haupttäter im Alter zwischen 20 und 50 Jahren befinden sich zurzeit in Bremen in Untersuchungshaft. Es laufen auch noch Ermittlungen gegen einen 30-jährigen Polizeibeamten aus der Hansestadt wegen Beihilfe. Er wurde vom Dienst suspendiert.

    Die Kuriere, Frauen und Männer im Alter von 20 bis 52 Jahren, hatten zwischen 800 Gramm und sechs Kilo Rauschgift in ihrem Reisegepäck. In mehreren Fällen wurde das Kokain bei der Einreise auf europäischen Flughäfen entdeckt. Auch gegen die Kuriere wurden bereits Strafverfahren eingeleitet; zwei befinden sich noch in Portugal und Spanien in Untersuchungshaft. Am Schmuggel waren 25 Personen beteiligt.

    Kuriere wurden mitunter neu eingekleidet, um wie Geschäftsleute auszusehen
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de

  • #2
    Großer Schlag gegen Kokain-Schmuggel

    Großer Schlag gegen Kokain-Schmuggel

    Polizei lässt Ring mit 25 Dealern und Kurieren auffliegen / Bande operierte in zahlreichen Staaten

    Ein kostenloser Urlaub in Brasilien und 10 000 Euro als Kurierlohn auf die Hand – das Angebot war für manchen armen Schlucker eine ziemliche Verlockung. Doch damit ist jetzt Schluss, nachdem die Bremer Rauschgiftfahnder einen gut organisierten Ring des internationalen Kokain-Schmuggels ausgehoben haben.
    Nach Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft sind die Ermittlungen nach zwei Jahren verdeckter Fahndung so weit abgeschlossen, dass Anklage gegen 25 Beschuldigte erhoben werden kann. Darunter auch gegen einen 30-jährigen Polizisten, der seit Anfang Oktober vom Dienst suspendiert ist. Ihm wird Beihilfe zum illegalen Handel mit Betäubungsmitteln vorgeworfen.
    Der Beamte war nicht im Rauschgift-Dezernat, sondern in einem ganz normalen Revier tätig. Über den zentralen Polizei-Computer hatte er sich allerdings Einblicke in die laufenden Ermittlungen über die Kokain-Bande verschafft und weitergegeben. Nach Informationen unserer Zeitung hatte er persönliche Kontakte zu einzelnen Mitgliedern der Kokain-Bande. Innensenator Thomas Röwekamp (CDU) hat ein Disziplinarverfahren eingeleitet.
    Abgesehen von dieser Panne kann er einen großen Fahndungserfolg vermelden, an dem verschiedene Landes-Kriminalämter in Deutschland sowie die Polizei- und Justizbehörden in Schweden, Dänemark, Belgien, Frankreich, der Schweiz, Österreich, Spanien, Portugal, Brasilien und Libanon beteiligt waren. Über diese Staaten lief der groß angelegte Kokain-Schmuggel. Auf den Flughäfen dieser Länder wurden auch die in Bremen angeheuerten Kuriere mit insgesamt 44 Kilo Koks abgefangen. Insgesamt ging es um 85 Kilo zum Preis zwischen 35 000 und 60 000 Euro, je nach aktueller Marktlage.
    Und so lief das Geschäft: Für den Transport der heißen Ware über internationale Flugrouten warben die Drahtzieher in der Bremer Innenstadt meist männliche Kuriere an. Ihnen wurden zwei- bis dreiwöchige Aufenthalte in Hotels von Sao Paulo mit einem Tagesgeld von 50 Riad (25 Euro) und 10 000 Euro Belohnung bei Ablieferung des Stoffs geboten. Im Schnitt hatten die Kuriere 800 Gramm bis sechs Kilo „Schnee“ mit hohem Reinheitswert dabei, die entweder am Körper oder in Koffern zwischen Handtüchern versteckt waren. Zur Logistik des weit verzweigten Unternehmens gehörte auch das ordentliche Einkleiden der Kuriere, damit sie wie seriöse Geschäftsleute wirkten.
    Das alles ist nun aufgeflogen. Gegen 25 Beteiligte vor allem aus arabisch-sprachigen Ländern laufen Verfahren. 18 Verdächtige sitzen in Bremer Untersuchungshaft, zwei in Portugal und Spanien. Ein 29-jähriger Araber und ein 48-jähriger Brasilianer sind inzwischen in Bremen zu rechtskräftigen Haftstrafen zwischen fünf und sechs Jahren verurteilt worden.
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de

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    • #3
      Hallo Zusammen


      Bin gestern Abend aus Natal über Sao Paulo wieder nach Hause geflogen .Da brauchen wir uns ja nicht zu wundern wie die uns in Paris auseinandergenommen haben(meine Frau und mich)Schuhe im Handgepäck auf doppelte Sohlen untersucht ,aber wirklich alles akribisch genau .Sogar ganz normale Marlborrozigaretten mußte ich aus der Verpackung nehmen.Das ganze übrigens 2 Mal , beim Auschecken und wieder beim eichecken.Waren dadurch so richtig schön genervt aber die Franzosen konnten zum Gluck :wink: kein deutsch verstehen.

      Tschau ante

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      • #4
        Drogen

        Die Kontrollen mögen zwar sehr lästig sein,
        wenn aber wirklich damit öfter was gefunden würde, wäre das schön.

        Es ist doch einfach Sch...., daß unseren Schulkindern so ein Dreckzeug im Schulhof angeboten wird. Jeder der an Drogen verdient, sollte aufgehangen werden.

        Tschuldigung, aber scheinbar ist anders das Problem nicht in den Griff zu kriegen...

        :evil: :evil: :evil:

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        • #5
          ....seid ihr gut reingekommen?

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