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Recife: Hilfsprojekt für jugendliche Mütter

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    Recife: Hilfsprojekt für jugendliche Mütter

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      Hoffnung auch für Babys
      Hochheimer Stiftung unterstützt jugendliche Mütter in Brasilien

      Noch ganz jung sind die Schwangeren, die in das Hilfsprojekt in den Elendsvierteln von Recife aufgenommen werden.
      Hier haben sie die Möglichkeit, sich um ihre Gesundheit zu kümmern und auf die Geburt ihrer Babys vorzubereiten.
      privat
      Vom 04.03.2005

      Von
      Angelika HeyerHOCHHEIM Am Anfang stand ein Gespräch mit Marita Mallmann vom Hochheimer "Förderkreis für Brasilien": Petra Lustenberger, engagiert bei der Helfenden Hand Hochheim für Weißrussland und jetzt auch Gründerin einer eigenen Stiftung für Kinder in Not, wollte in verschiedenen Erdteilen Projekte finden, die sie sinnvoll unterstützen kann. Deshalb fragte sie Marita Mallmann, ob sie nicht ein Projekt für Kleinstkinder kenne, das auf Hilfe angewiesen sei. So kam der Kontakt zu einer Initiative für schwangere junge Mädchen in den Elendsvierteln von Recife (Brasilien) zustande, die vor ein paar Jahren aus Geldmangel eingestellt worden war. Hier geht es darum, die jungen Mütter so zu unterstützen, dass ihre Kinder nicht gleich in ein perspektivloses Leben starten.

      Ohne Angst sprechenIm Januar lief das Projekt der "Petra Lustenberger Stiftung - Hilfe für Kinder in Not in Brasilien" nun wieder an. Zwar sei es am Anfang nicht einfach gewesen, ausreichend Geld zusammen zu bekommen, da verständlicherweise die Katastrophe in Südasien im Vordergrund stand, so Lustenberger. Doch nun seien die Aussichten recht positiv, ein Mainzer Sponsor habe die Unterstützung für dieses Jahr sogar schon gesichert.

      Unter der Leitung von Kunigunde Schneider-Röhr, einer erfahrenen Entwicklungshelferin, finden nun seit Januar jeweils vier Kurse in zwei verschiedenen Elendsvierteln von Recife statt. Schneider-Röhr versucht, schwangeren Jugendlichen in den von ihr betreuten Gemeinden einen Raum zu bieten, in dem sie die wichtigsten Personen sind, wo sie ohne Angst sprechen und mit anderen in gleicher Situation Freude und Sorgen teilen können.

      Das Ziel dieser Aktivität ist es, den betroffenen Müttern zu helfen, dass sie die Ankunft ihrer Kinder so positiv wie möglich erleben und sich in dieser neuen Situation besser zurechtfinden. Das ungeborene Kind soll so gut wie möglich aufgenommen werden und nicht, wie es häufig passiert, später vernachlässigt oder gar ausgesetzt werden. Neben Entspannungsübungen und Geburtsvorbereitungsgymnastik werden Themen wie Schwangerschaft und Geburt, Wochenbett, die Bedeutung der Vorsorgeuntersuchungen, Stillen, Pflege des Kindes, sexuell übertragbare Krankheiten und Familienplanung diskutiert.

      Grausame RealitätAuch geht es um die Familiensituation und die eigene Rolle, wenn die jungen Mädchen zu Hause wohnen bleiben, ins Haus der Schwiegereltern ziehen oder in einem Alter, in dem sie selbst fast noch Kinder sind, eine eigene Familie führen sollen. Auch wird versucht, dass die Mädchen den Schulbesuch nicht abbrechen. Die Realität sieht für junge Mütter in den Elendsvierteln oft grausam aus: Manche haben gar kein Dach über dem Kopf, und manche wissen keinen anderen Weg als in die Prostitution zu gehen oder ihr Kind zu verkaufen, erzählt Lustenberger.

      Auch nach der Entbindung können die Mütter mit ihren Babys weiter an den Kursen teilnehmen. Bei den Treffen gibt es immer eine kleine Mahlzeit, und jede junge Mutter erhält am Ende des Kurses eine Babyausstattung. Die Nachfrage, sagt Petra Lustenberger, sei groß. Sie möchte deshalb die Hilfe durch noch mehr Spenden so weit ausdehnen, dass weitere schwangere Jugendliche Hilfe bekommen könnten.

      Kunigunde Schneider-Röhr, die mehrere Projekte in Recife betreut, trifft sich mit den Mädchen im Gemeindehaus. Weil die Ernährung zum Teil sehr mangelhaft ist, sucht sie jetzt auch noch nach Möglichkeiten, regelmäßig einen Mittagstisch anzubieten. Die Entwicklungshelferin könne besonders gut auf die Situation der Mädchen eingehen, weil sie sie alle persönlich kennt, sagt Lustenberger. Eine fachliche Unterstützung gibt es außerdem vom Weltfriedensdienst.

      Weitere Informationen zu der Brasilien-Hilfe und zu den Projekten der "Petra Lustenberger Stiftung - Hilfe für Kinder in Not" im Internet unter: www.petra-lustenberger-stiftung.de
      Zuletzt geändert von brasilmen; 18.07.2007, 06:18.
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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