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Recife:Strassenkinderprojekt "Turma do Flau"

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    Recife:Strassenkinderprojekt "Turma do Flau"

    Schöninger Schüler sammeln für Straßenkinder

    Sechster Sponsorlauf für das Projekt "Turma do Flau" im brasilianischen Recife findet am 11. Juli statt – Spendenkonto eingerichtet
    SCHÖNINGEN. Die Schüler des Gymnasiums Anna-Sophianeum veranstalten am Montag, 11. Juli, gemeinsam mit der Eichendorffschule ihren sechsten Sponsorlauf für Straßenkinder in Brasilien. Mit dem Erlös möchten sie wiederum das Straßenkinderprojekt "Turma do Flau" in Recife unterstützen.

    Der Startschuss soll um 9 Uhr im Elmstadion in Schöningen fallen. Zum Abschluss der Veranstaltung begeben sich die Schüler zurück in das Elmstadion, wo sie ein Programm aus Sport, Spiel und Spannung erwartet, unter anderem ein Fußball-, ein Handball- und ein Frisbeeturnier, an dem auch andere Schulen aus dem Landkreis teilnehmen.

    Förderung trägt Früchte

    Das Projekt Turma do Flau wird seit zehn Jahren mit Sponsorenläufen der Schüler des Anna-Sophianeums unterstützt. Von dem Projekt geförderte Kinder besuchen inzwischen staatliche Hochschulen und arbeiten selbst als Erzieher und Lehrer im Projekt mit. Im vergangenen Jahr erwarb das Projekt außerhalb der Stadt Recife ein Landgut.

    Eine Kleintierzucht und der Anbau von Gemüse sollen den ehemaligen Straßenkindern Kenntnisse und Erfahrungen vermitteln und gleichzeitig zum Unterhalt des Projektes beitragen. Ludwig Wulfert, ein Ingenieur aus der Nähe von Osnabrück, stellte sich zu Beginn des Jahres für ein Jahr in den Dienst des Projektes, um Abstand von seinem beruflichen Alltag in Deutschland zu gewinnen. In einem Brief an seine Freunde in Deutschland schrieb er kürzlich über seine ersten Eindrücke in Brasilien.

    Besonders das Problem der Gewalt schockierte ihn. Vier Tage nach seiner Ankunft war Ludwig Wulfert auf der Beerdigung des 19-jährigen Jugendlichen Ricardo, der im Projekt Turma do Flau aufgewachsen war. Er wurde von zwei Kugeln der Polizei getroffen. "Amok laufen" nennt Wulfert diese Sportart, die von Polizisten oft verübt werde. "Menschliche Ungerechtigkeit, korrupte Systeme, mangelnde Bildung und Armut lassen das schöne Brasilien manchmal einem Sodom und Gomorrha gleichen", so Wulfert. Trotz der schwierigen Umstände glaubt Wulfert an eine Besserung in Brasilien: "Hier gibt es Zukunft und man arbeitet daran."

    Dankbar für jedes Lächeln

    Wulfert selbst erlebt seine Arbeit im Projekt Turma do Flau als sehr bereichernd. "Ich bin jeden Tag für jedes Lächeln und für jede Begeisterung in den Augen der Kinder, für jedes Streicheln und jede Umarmung, für jedes Feuer bei den Diskussionen und für die scheinbar angeborene Sympathie dankbar, die sich die Menschen hier gegenseitig und mir entgegen bringen."

    Die Schüler des Gymnasium Anna-Sophianeum und der Eichendorffschule bitten daher um Unterstützung ihrer Aktion. In den Tagen vor dem Start suchen sie wieder im Bekannten- und Freundeskreis sowie in Firmen und Geschäften Sponsoren, die sich bereit erklären, für eine sportliche Aktivität ihrer Wahl einen Beitrag zu spenden. Für die Dauer ihrer Aktion bis zum 30. August ist ein Spendenkonto eingerichtet worden: Franz Schoo, Nord/LB Schöningen, Bankleitzahl 25050000, Konto 7 081 119 164, Kennwort: Straßenkinder-Brasilien. Weitere Informationen zum Sponsorlauf finden sich im Internet unter www.sponsorlauf.de

    Mittwoch, 06.07.2005

    Links

    http://www.sponsorlauf.de
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de
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