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    Brazil Detains U.S. Jet Crew Over Gesture
    By THE ASSOCIATED PRESS

    Published: January 14, 2004


    PILOT Dale Robbin Hersh, 52

    Filed at 4:11 p.m. ET

    SAO PAULO, Brazil (AP) -- The pilot of an American Airlines jet was detained Wednesday after making an obscene gesture when being photographed at the airport as part of a newly imposed entry requirement for U.S. citizens, federal police said. Eleven crewmembers from the airplane arriving from Miami were also detained, police said.

    Brazil imposed requirements that Americans be fingerprinted and photographed at entry points in response the similar rules in the United States for citizens of Brazil and other countries whose citizens need visas to enter.

    American Airlines spokeswoman Martha Pantin said the incident was the result of a misunderstanding under investigation by the airline, but did not provide more details.

    ``The company apologizes to the Brazilian government, the airport authorities, the police or anyone else who may have perceived anything they believe to have been disrespectful,'' Pantin said. She said the pilot and crew were still at the airport Wednesday afternoon.

    Police said the pilot and crew were expected to leave the country later Wednesday. Various Brazilian news reports said the crew was detained for laughing at the pilot's gesture or for refusing to submit to the fingerprinting and photographing. Police would not give a reason for the crew's detention.

    The incident is the latest flap in growing diplomatic spat between Brazil and the United States over the entry rules. Some American visitors have expressed annoyance at Brazil's requirements, while Brazil's Foreign Ministry said the U.S. rules could lead to a souring between the two nations.

    The Brazilian requirement was first imposed at the order of the federal judge but on Monday it became the government's official policy, citing the diplomatic concept of ``reciprocity.''

    On Monday, Brazilian President Luiz Inacio Lula da Silva asked President Bush to drop the visa requirement for Brazilians entering the United States.

    ``Recent episodes, such as the new system of identification of travelers, create a negative climate in public opinion with inevitable political implications, which is not in the interest of the two countries,'' the Foreign Ministry said Tuesday.


  • #2
    Nochmal für alle auf deutsch!

    Kontrollstreit zwischen Brasilien und USA eskaliert

    Sao Paulo (dpa) - Der Konflikt um neue Einreiseregelungen zwischen den USA und Brasilien hat mit der Festnahme der ganzen Besatzung eines US-Flugzeugs im südamerikanischen Land einen vorläufigen Höhepunkt erreicht. Der Pilot einer aus Miami kommenden American- Airlines-Maschine hatte am Mittwoch im Flughafen von Sao Paulo obszöne Gesten gemacht, als er von einem Bundespolizisten fotografiert wurde. Die restlichen elf Besatzungsmitglieder waren danach laut Behörden wegen Verweigerung der Kontrollen ebenfalls festgenommen worden.

    Während die elf restlichen Besatzungsmitglieder in der Nacht zum Donnerstag (Ortszeit) als Passagiere eines AA-Flugs in die USA zurück geschickt wurden, wurde gegen den Piloten eine Geldstrafe von 36 000 Real (10 000 Euro) verhängt. Der 52-Jährige sollte die Nacht unter Hausarrest in einem Hotel verbringen und erst dann in die USA zurück geschickt werden, wenn American Airlines die Strafe wie versprochen am Donnerstag zahlt. «Die Geldstrafe verhindert, dass der Mann wegen Missachtung der Staatsgewalt zu einer Haftstrafe von bis zu zwölf Monaten verurteilt wird», versicherte der zuständige Staatsanwalt.

    US-Bürger müssen von sich bei der Einreise in Brasilien seit dem 1. Januar Fotos machen und Fingerabdrücke abnehmen lassen. Da noch vorwiegend alte Geräte benutzt werden, gab es Wartezeiten von bis zu acht Stunden. Der Richter, der die neuen Kontrollen angeordnet hatte, rechtfertigte sie mit dem «Gegenseitigkeitsprinzip», nachdem die USA am 1. Januar zur Terrorismusbekämpfung ebenfalls eine schärfere Einreiseregelung für Touristen der meisten Länder eingeführt hatten.

    Die Regierung in Brasilia bestätigte den Richterbeschluss mit einem Erlass. Am Rande des Amerika-Gipfels im mexikanischen Monterrey forderte Präsident Luiz Inácio Lula da Silva seinen Kollegen George W. Bush auf, die Brasilianer von den neuen US-Einreiseregelungen auszunehmen. Das Verhalten des Piloten bezeichnete ein Regierungssprecher in Brasilia unterdessen als «inakzeptabel».

    In Rio de Janeiro werden derweil alle im internationalen Flughafen eintreffenden US-Bürger seit Dienstag mit Rosen empfangen. Auf Initiative der Stadtväter, von Tourismusverbänden und Firmen bekommen sie auch T-Shirts mit der Aufschrift «Rio Loves You» und kleinere Geschenke. Rios Bürgermeister César Maia und die Tourismusbranche hatten geklagt, dass die neuen Einreisebestimmungen der Zuckerhutstadt großen finanziellen Schaden zufügen würden. Die US- Amerikaner stellen in Brasilien mit knapp 500 000 Besuchern pro Jahr hinter den Argentiniern das zweitgrößte Touristenkontingent dar.
    Abracos e beijos

    Brasilbahia

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    • #3
      Well done, Mr. Hersh!!! Da zeigt sich wieder einmal, wieviel Spaß die Brasilianer verstehen. Wäre für ihn sicher billiger geworden, einfach den Fotografen zu erschlagen.

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      • #4
        American Airlines kauft Piloten aus Brasilien frei

        (AFP) São Paulo (AFP) - Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat den Piloten mit einem fünfstelligen Dollar-Betrag freigekauft, der seinem Ärger über die verschärften Einreisekontrollen in Brasilien mit einer obszönen Geste Luft gemacht hatte. Das Unternehmen beglich nach eigenen Angaben die 12.700 Dollar (10.000 Euro) Strafe für Dale Robbin Hersh. Der 52-Jährige wurde daraufhin aus brasilianischem Gewahrsam freigelassen und sollte in einer American-Airlines-Maschine nach Miami im US-Bundesstaat Florida zurückkehren.

        Hersh hatte den brasilianischen Grenzbeamten, die ihn am Flughafen von São Paulo fotografieren wollten, am Mittwoch den "Stinkefinger" gezeigt. Wegen "Beleidigung des brasilianischen Nationalstolzes" verhängte ein Richter daraufhin eine Geldstrafe in Höhe von 36.000 Real (10.000 Euro).

        Weil die USA ihre Einreisekontrollen zu Beginn des Jahres verschärften und nun biometrische Daten von Einreisenden erfassen, die ein Visum für die Vereinigten Staaten benötigen, hatte Brasilien seinerseits seine Kontrollen für US-Bürger verschärft. Seitdem müssen sich nach Brasilien einreisende US-Bürger von der Polizei fotografieren und ihre Fingerabdrücke abnehmen lassen.
        Abracos e beijos

        Brasilbahia

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