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Kondom-Fabrik zur Rettung des Regenwaldes

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    Kondom-Fabrik zur Rettung des Regenwaldes

    London (pte) - Eine Fabrik in der entlegenen brasilianischen Provinz Xapuri soll bis 2005 jährlich 100 Mio. Kondome herstellen. Mit der Fabrik soll Aids in Brasilien bekämpft und die Zerstörung des Regenwaldes eingedämmt werden, denn das Grundprodukt Gummi soll direkt aus der Provinz kommen, berichtet BBC-World Service Science in Action http://news.bbc.co.uk . "Brasilianer brauchen etwa 1,2 Mrd. Kondome jährlich um Aids einzudämmen", meint Alessandro Grangeiro, Direktor des Aids-Programms von Brasilien. Für 700 Mio. Kondome kommt die brasilianische Regierung auf", erklärt Grangeiro. Die Beschaffung der Verhütungsmittel stellt für einen großen Teil der Bevölkerung einen erheblichen Kostenteil dar. Die meisten Kondome müssen derzeit importiert werden. Der Initiator der Kampagne sieht in der Errichtung der heimischen Fabrik jedenfalls große finanzielle Chancen. Bis 2006 könnten in der Fabrik sogar bis zu 200 Mio. Kondome erzeugt werden. Auch der Standort in Xapuri, im nordwestlichen Teil Brasiliens, einer Region, die besonders von Urwald- Rodungen betroffen ist, ist gut gewählt. Die Region ist seit vielen Jahren Lieferant von hochwertigem Naturkautschuk.

    In ersten Untersuchungen eignet sich das Produkt auch zur Herstellung von Kondomen. Bisher wurde Kautschuk aus Xapuri für die Reifenherstellung verwendet.Lokale Kautschukproduzenten sind über die Nachrichten erfreut. Im Unterschied zu den Kautschuklieferanten aus Ostasien wird der brasilianische Rohstoff aus nativen Kautschukbäumen gewonnen. Dieser hat andere Eigenschaften als die kultivierten Bäume. Außerdem wird dadurch der Marktwert des Rohstoffes erhöht und eine Sicherung des Baumbestandes ist gewährleistet. "Das bedeutet Profit durch die Erhaltung der Baumbestände", erklärt Jose Maria Barbossa Bakierno vom National Rubber-Tappers Council. Die natürlichen Kautschukbäume, die nicht in Plantagen gepflanzt wurden, bedeuten für die Produzenten aber auch mehr Arbeit: zum Teil stehen Bäume weit auseinander und der Boden ist nicht überall gleich gut, was sich auch auf den Ertrag auswirkt. "Diese Probleme zu lösen, ist eine große Herausforderung, aber die lokale Bevölkerung steht hinter dem Projekt", so Maria Christinabo vom brasilianischen National Insitute of Technology.
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