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8.500 € für Projekt Casa do Amor in Recife

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      Mit 8 500 Euro und Tellern nach Brasilien Spende an brasilianische Gäste in St. Kilian / Besuch bei Brückenfest

      Letmathe. (rau) Ein Hauch von Fußball-WM-Begeisterung wehte bei der Sonntagsmesse durch die Kilianskirche. Viele Kinder zogen mit brasilianischen und deutschen Fähnchen in den Händen zum Altar.

      Dabei hatten die bunten Fähnchen überhaupt nichts mit Sport zu tun. Sie dienten als Zeichen internationaler Freundschaft und Nächstenliebe. Sie warben um Unterstützung für Projekte in Elendsvierteln, waren wie eine Brücke der Solidarität mit Menschen, die kaum etwas anzuziehen und wenig zu essen haben.

      Während Menschen in Deutschland nicht wissen, welche Hose oder Jacke sie tragen sollen, weil der Kleiderschrank überquillt, müssen viele Straßenkinder in Brasilien nachts mit einem dünnen Hemd auf dem Bürgersteig oder unter Brücken schlafen. Während Kinder in Deutschland zur Einschulung eine riesige Schultüte mit Süßigkeiten bekommen, haben viele Kinder in Brasilien keine Chance, jemals eine Schule zu besuchen. Sie müssen mit ihren Eltern hart auf dem Feld arbeiten oder verfallen, von ihrer Familie alleingelassen, als Straßenkinder den Drogen oder der Prostitution.

      Auf diese Unterschiede machten Kinder am Altar in einem Rollenspiel eindringlich aufmerksam. Die beiden jungen Männer aus Brasilien, die am Wochenende in der St.-Kilian-Gemeinde zu Gast waren, Daniel Rolim und Mario Cavalcanti, brauchten dem nicht viel hinzuzufügen. Sie konnten den Gottesdienstbesuchern aber berichten, dass es in all dem Elend auch Werke der Mitmenschlichkeit und Zeichen der Hoffnung gibt.

      Die beiden Gäste, die zurzeit durch Europa reisen und verschiedene Kirchengemeinden besuchen, sind Mitarbeiter des Hauses der Nächsten-Liebe" ("Casa do Amor") in der nordostbrasilianischen Metropole Recife. Die Projekte dieser Einrichtung, ob es um die Alphabetisierung von Straßenkindern, um den Ausbau eines Altenheims oder medizinische Hilfe geht, werden seit Jahren auch von der St.-Kilian-Gemeinde finanziell unterstützt.

      Natürlich kehren die beiden Gäste, die in den kommenden Tagen weitere Gemeinden in Deutschland besuchen werden, nicht ohne Spenden aus Letmathe heim. Pfarrer Manfred Wacker und Gemeindereferentin Barbara Rofalski überreichten Schecks in Höhe von insgesamt 8500 Euro. Allein 3 500 Euro waren bei den Gottesdienst-Kollekten am Wochenende zusammengekommen. Das übrige Geld stammt aus verschiedenen Aktionen der Gemeinde, unter anderem aus der Stadtranderholung, aus Trödelmarkteinnahmen und Basarerlösen der Mutter-/Kindgruppe.

      Übrigens: Die Gäste aus Brasilien haben sich einen Bummel übers Brückenfest nicht entgehen lassen. Am interessantesten war der Trödelmarkt. Dort kauften sie für wenig Geld, was sie für ihr "Haus der Nächstenliebe" gut gebrauchen können: Teller.


      05.09.2006
      http://www.westfaelische-rundschau.d...=WR&dbserver=1
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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