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      Immer mehr Blogs zum Thema "Pro-Ana" sind bei Orkut und anderen Providern zu finden, in denen brasilianische Jugendliche (in der Mehrzahl weiblich) die Vorteile der Magersucht lobpreisen!

      Im Gegensatz zu Europa oder den USA gibt es hier jedoch so gut wie keinen psychologischen Beistand und im Vergleich zur Anzahl der Betroffenen sind "verdammt wenige Psychologen und Einrichtungen hier auf das Thema vorbereitet", meinte eine Bekannte aus São Paulo dazu!

      Vielleicht ist der Stammtisch (als Ort, an dem alles grundsaetzlich ins Laecherliche umgebogen wird) nicht ganz der richtige Ort dafuer, aber wenn in Eurem Bekannten- und/oder Verwandtenkreis solche Magersuchtfaelle auftreten, ist das hier in Brasilien ein echtes Problem, denn obwohl dieser Trend seit gut sechs Jahren um den Globus rennt, ist hier niemand richtig vorbereitet, um wirklich helfende Unterstuetzung fuer die betroffenen Familien anzubieten!

      Gleiches gilt fuer die Pro-Mia-Bewegung (Fresssucht)!

      Was sich diese Bewegung zum Ziel gesetzt hat, ist auf http://missbundchen.br.tripod.com/missbundchen/id2.html und http://missbundchen.br.tripod.com/missbundchen/id3.html eigentlich deutlich zu lesen!

      Ziel ist es immer, irgendwann einmal so auszusehen:
      http://www.zaroio.com/i/o/20051027033541.jpg

      Dass es sich dabei durchaus um eine Krankheit mit psychologisch verankerten Wurzeln handelt, zeigen Webseiten wie:

      http://boneca-proana.blogspot.com/
      http://anamylife.zip.net/
      oder http://promiana.weblogger.terra.com.br/ (lest mal, was sie unter "Perfil" geschrieben hat!)

      Ich liebe mein Uebergewicht (auch wenn es mich einen schoenen Batzen Geld gekostet hat)!

    • #2
      Zitat von Hebinho
      Vielleicht ist der Stammtisch (als Ort, an dem alles grundsaetzlich ins Laecherliche umgebogen wird) nicht ganz der richtige Ort dafuer, aber wenn in Eurem Bekannten- und/oder Verwandtenkreis solche Magersuchtfaelle auftreten, ist das hier in Brasilien ein echtes Problem, denn obwohl dieser Trend seit gut sechs Jahren um den Globus rennt, ist hier niemand richtig vorbereitet, um wirklich helfende Unterstuetzung fuer die betroffenen Familien anzubieten!
      Da bist du aber nicht ganz up-to-date, Hebinho. Dieser Waif-Look oder auch "Heroin Chic" von Models wie Kate Moss begann vor 13 Jahren um die Welt zu rennen, und die Luft ist ihm mittlerweile längst ausgegangen. Der Trend geht seit ein paar Jahren, wenn auch noch dezent, eigentlich in die andere Richtung. Das mag in Brasilien tatsächlich noch nicht angekommen sein. Bei der Modewoche in Madrid gab es aber jetzt sogar erstmals ein Laufstegverbot für Magermodels.

      http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,436029,00.html

      Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Aber wer sagt "Ich liebe mein Übergewicht!" begeht im Prinzip denselben Fehler, wie diejenigen, die behaupten "Ich liebe mein Untergewicht!"

      Gerade in Brasilien ist mir aufgefallen, daß viele Menschen noch denken, nur ein rundliches (um nicht zu schreiben "dickes") Baby sei ein gesundes Baby. Und so werden die Kleinen oft regelrecht gemästet und damit spätere Gewichtsprobleme schon vorprogrammiert. Bei immer mehr Menschen führt das zur Obesität, bei einer kleineren Gruppe zu Magersucht. Aber wie sollen wir hier im Forum daran etwas ändern?

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      • #3
        Antworten

        Zitat von Slick Nick
        Da bist du aber nicht ganz up-to-date, Hebinho. Dieser Waif-Look oder auch "Heroin Chic" von Models wie Kate Moss begann vor 13 Jahren um die Welt zu rennen, .....

        Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Aber wer sagt "Ich liebe mein Übergewicht!" begeht im Prinzip denselben Fehler, wie diejenigen, die behaupten "Ich liebe mein Untergewicht!"

        ....Aber wie sollen wir hier im Forum daran etwas ändern?
        Der wirkliche "krankhafte" Magersuchttrend begann fing erst Jahre nach Kate Moss an und halt in Brasiland noch spaeter, sich auszubreiten! Ich spreche immer noch von der Krankheit "Anorexia nervosa", die dann nochmals spaeter zu dem wurde, was ich meine: "Magersucht als Lifestyle"!

        Ich habe nicht behauptet, dass ich durch die Gegend gerollt werden muss! Ausserdem ist es kein "Pro-Mia", wenn ich ein geringes Uebergewicht halte, im Gegensatz zum zwanghaften Drang immer weniger bzw. immer mehr zu wiegen. Und laut NEUEN Formeln sind eben knapp 8 kg ueber dem Idealgewicht "Uebergewicht", die sich nicht durch einen Toilettenbesuch (4 kg ohne Knochen) beseitigen lassen. Ich bezeichne es halt deswegen - wie auch mein Hausarzt meinte - als "Wohlfuehlgewicht"!

        Tja, und was hier im Forum getan werden kann?
        Jetzt will ich einmal provokativ sein und behaupte "NICHTS!"

        Warum:
        Weil es hier im Forum nur Mitglieder und Besucher gibt, die

        a) keine Verwandten haben, auf die Pro-Ana oder Pro-Bia zutrifft
        b) keine Bekannten haben, auf die dasselbe zutrifft
        c) sich nicht darum kuemmern, was andere angeht ("sollen die sich doch zu Tode hungern (fressen)!")

        Ich habe hier in Brasilien durch meine Frau einen solchen Fall kennengelernt, dem die Aerzte nicht helfen konnten (meiner Meinung nach nicht wollten) und das Maedel nach ueber einem Jahr mit viel privater Betreuung durch Lehrer(innen) und andere Eltern wieder "richtig tickt"!

        Das Problem ist eben, dass ausserhalb der Ballungsgebiete solche psychische Verkorksungen auch ausserhalb dessen liegen, was die Docs koennen/wollen und da ist letztendlich Privatinitiative angesagt!

        Und um es nochmals zu wiederholen, es geht hier nicht um krankhafte Fettsucht, nicht um Uebergewicht durch falsche Ernaehrung, sondern um den psychischen Drang, magerer (oder dicker) als alle anderen zu werden und das dann auch noch als "Lifestyle" zu kaschieren!

        Nachtrag:
        Nachdem behauptet wurde, ich waere ja nicht so ganz auf dem Laufenden, hier ein Link zu einem aktuellen TV-Beitrag in D (1. Juni 2006 !!!):
        http://www.rbb-online.de/_/polylux/a...i_4297006.html

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        • #4
          Bulimia ausente e Anexoria nervosa presente

          Oi, Hebinho

          meine Titel, das nur vorab, sind kleine Sprachspielereien, kleine Sprachspielereien die mir halt gefallen und durchaus nicht provokativ gemeint sind.

          Vielleicht kennst Du die folgenden Links schon:

          http://www.psiqweb.med.br/bulimia.html

          http://virtualpsy.locaweb.com.br/ind...art=224&sec=94

          wenn ja, dann übersieh's.

          Das Problem ist eben, dass ausserhalb der Ballungsgebiete solche psychische Verkorksungen auch ausserhalb dessen liegen, was die Docs koennen/wollen und da ist letztendlich Privatinitiative angesagt!
          Das ist der Punkt auf den es ankommt und da müssen wir uns vorläufig damit abfinden.

          Oder wir fangen zu singen an:

          Vou viajar, viajar pra capital

          und dabei den prall gefüllten Geldbeutel und reichlich Zeit nicht vergessen!

          em detrimento da piora a gente tenta melhorar

          Bruzundanga
          Sabe o que eu acho? Eu acho coisas perdidas!

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          • #5
            Selbstverfreilich ...

            ... kann man sich vorstellen, dass in so einem Fall einer "Selbsthilfegruppe" alles willkommen an Infomaterial "aufgesaugt" wurde! Das sind nicht die einzigen Fundstellen, die man hier in Brasilien nutzen kann, wenn der Weg zum Spezialisten wie in diesem Fall einfach zu weit und nicht machbar ist, um sich auf Portugiesisch zu informieren. Leider gibt es aber auch hier fast soviele Ansichten und Ratschlaege wie Fundstellen im Internet!

            Abgesehen von den Kosten, die eine solche Behandlung (die eigentlich mehr einer "gefuehrten Betreuung" gleichkommt und auch ohne Medikamente durchgefuehrt wird) allein durch die dafuer noetige Zeit kostet, war es hier auch aus familiaeren Gruenden erforderlich "vor Ort" zu helfen.

            In dem Fall hat es auch im Rahmen einer Selbsthilfegruppe funktioniert, auch wenn es ueber ein Jahr gedauert hat!

            Allein hier "auf dem Land" kennen wir inzwischen 4 Faelle, die es sich zum Lebensinhalt gemacht haben, mit Butterbrotpapier bezogene Gerippe zu werden und das auch noch schoen zu finden, alles Toechter aus relativ gutem Hause (nach hiesiger Einteilung mittlere und obere Mittelschicht, und davon gibt es in TdF nicht allzuviele!) im Alter zwischen 15 und 19 Jahren.

            Und sollte einer der Forenmitglieder/besucher in Brasilien aehnliche Faelle kennen, waere ich brennend an einem Erfahrungsaustausch ueber Behandlungsmoeglichkeiten ausserhalb der Ballungsgebiete interessiert! Es muesste ja auch moeglich sein, in weniger als 15 Monaten helfen zu koennen.

            Bitte aber ueber PN, denn erfahrungsgemaess gleitet jedes noch so ernst gemeinte Thema schnell ins Laecherliche ab und dann haben die Antworten meist nur noch die Konsistenz eines Bio-Muesliriegels: kaum Naehrwert aber fuellen den Darm!

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            • #6
              Schnell kurz und sachlich

              Bis jetzt ist mir hier in meiner Gegend kein fall bekannt. Sobald ich etwas weiss bekommst Du ein PN.

              Gruss Bruzundaga
              Sabe o que eu acho? Eu acho coisas perdidas!

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