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Lula kommt nur schleppend voran, Süddt. zeitung 4.11.03

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  • #61

    @O sapo


    Lula hätte aber als Präsident die absolute Macht mit dem Volk zu sprechen, dem Volk gegenüber zu treten und neue Ideen (direkte Demokratie) zu erklären, mit dieser darüber zu Diskutieren, er könnte soetwas wie eine Revolution beginnen, selbst wenn er damit Gefahr läuft erschossen zu werden.

    Würde ich anstelle von LULA stehen, ich würde es tun und zwar zur verbesserung Brasiliens.
    Brasilien hat übrigens ausreichend Geld sich um die Bildung und die Armen zu kümmern und zwar ohne jeglichem ausländischen Krediten.

    BRasilien ist unendlich Reich, es reicht wenn man mit der Ausbeutung aufhört und sich selbst bewusst wird was man alles an Potential hat.

    Die grössten Probleme unserer Zeit sind am einfachsten zu lösen, das wichtigste ist lediglich der fehlende Wille.

    Bis dann
    Alexander

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    • #62

      @ Alexander
      Die Antwort für dieses zum Scheitern verurteilte Vorhaben hast du schon selbst gegeben.
      eine Revolution beginnen, selbst wenn er damit Gefahr läuft erschossen zu werden.

      Würde ich anstelle von LULA stehen, ich würde es tun und zwar zur verbesserung Brasiliens.

      Kommentar

      • #63

        Oi,

        Zitat Alex: "Lula hätte aber als Präsident die absolute Macht...."

        er hat wohl nur soviel Macht,wie es von seiner Regierung zugelassen wird. Er selber ist nur eine Marionette...oder man könnte es auch Volksvertreter nennen.

        Zitat Alex: "Brasilien hat übrigens ausreichend Geld sich um die Bildung und die Armen zu kümmern und zwar ohne jeglichem ausländischen Krediten.
        BRasilien ist unendlich Reich, es reicht wenn man mit der Ausbeutung aufhört und sich selbst bewusst wird was man alles an Potential hat."

        Genau. Theoretisch ist genügend Geld für eine ordentliche, staatliche Ausbildung da. Ich hatte das in einem meiner vorherigen Beispiele auch schon belegt. Das Bildungsdefizit ist der Regierung und dem Volk auch bestens bekannt - offensichtlich aber unlösbar, denn man tut nichts. Böse Zungen behaupten, Lula gönne seinem Volk keine bessere Ausbildung als er selber genossen hat (5-Klassen-Abschluss).

        Zum Reichtum Brasiliens: Brasilien ist nicht reich, könnte nur reich sein, wenn.......z.B.

        die Politiker nicht so korrupt wären,
        die Beamten nicht so korrupt wären,
        die Konzerndirektoren nicht so korrupt wären,
        die Angestellten grosser, mittlerer und kleiner Betriebe nicht so korrupt wären,
        letztendlich das Volk sich nicht bei jeder Wahl bestechen liese !!!


        Zitat Alex: "Die grössten Probleme unserer Zeit sind am einfachsten zu lösen, das wichtigste ist lediglich der fehlende Wille."

        Genau. Das Volk muss wollen. In Brasilien ist das Volk aber in der Hinsicht ignorant und gleichgültig (nicht alle, aber eben die Mehrheit).

        Ich kenne nur einen brasilianischen Journalisten, der auch mal die öffentlichen Meinung konfrontiert: Boris Casoy. Das der noch am Leben ist, betrachte ich als ein Wunder !


        tchau
        Baiano

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        • #64

          Titus p/ Presidente !!

          Also ich ich bin auch fuer Direkte Demokratie, aber nur so lange, wie alle machen was ich will.

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          • #65

            direkte demokratie

            Hier nur soviel zur direkten demokratie. ein kleiner artikel zu den heutigen Bundesratswahlen(die 7 höchsten schweizer der regierung) in der Schweiz. Und ich habe bei den vorwahlen nicht dessen Partei gewählt trotz direkter demokratie.Wäre er nicht gewählt worden,wäre die Partei höchstwahrscheinlich in die opposition gegangen und hätte ihren zweiten bundesrat zum rücktritt gezwungen.
            Tja wie schön ist doch die direkte demokratie.
            Anbei der Artike:
            Mit Wahl von Blocher und Merz siegen rechte Kräfte im Bundeshaus

            Muss gehen - Bundesrätin Ruth Metzler [Bild: Keystone] Rechtsrutsch im Bundesrat: Nach Christoph Blocher hat auch FDP-Ständerat Hans-Rudolf Merz die Wahl in den Bundesrat geschafft. Er setzte sich in der Wahl um die Nachfolge von Bundesrat Kaspar Villiger gegen die liberale FDP-Kandidatin Christine Beerli durch.
            Die Bilanz von Justizministerin Ruth Metzler

            Bitterer Rekord für Ruth Metzler

            Der Wahlkrimi: Die besten Bilder
            Hat das Parlament richtig entschieden? Stimmen Sie ab


            [sda] - Der Ausserrhoder Hans-Rudolf Merz erhielt 127 Stimmen, auf die ehemalige Berner Ständerätin Christine Beerli entfielen 96 Stimmen.

            SVP-Nationalrat Christoph Blocher erzielte im dritten Durchgang um die Wiederwahl von Ruth Metzler zwei Stimmen mehr als Metzler. Wiedergewählt wurde das zweite bisherige CVP-Bundesratsmitglied, Joseph Deiss. Der Freiburger erhielt 138 Stimmen.

            Justizministerin Ruth Metzler akzeptierte ihre Nicht-Wiederwahl und stellte sich im Weiteren nicht mehr für eine Kandidatur zur Verfügung, wie sie nach der Bestätigung von CVP-Bundesrat Joseph Deiss erklärte.

            Glanzvolle Resultate erzielten SP-Bundesrat Moritz Leuenberger und SP-Bundesrätin Micheline Calmy-Rey. Leuenberger erhielt in der ersten Bestätigungswahl 211 von 234 gültigen Stimmen, Calmy-Rey 206 von 226 gültigen Stimmen.

            FDP-Bundesrat Pascal Couchepin schaffte mit 178 Stimmen ebenfalls ein sehr gutes Resultat. Auch der bisherige SVP-Bundesrat, Samuel Schmid, kann mit 167 Stimmen sehr zufrieden sein. 39 Parlamentarier und Parlamentarierinnen enthielten sich jedoch der Stimme. Joseph Deiss (CVP) wurde mit 138 Stimmen wiedergewählt.

            Neuer Bundespräsident wird Joseph Deiss. Tournusgemäss wäre die nicht-wiedergewählte CVP-Bundesrätin Ruth Metzler für dieses Amt vorgesehen gewesen. Deiss erhielt 174 von 215 gültigen Stimmen.

            Annemarie Huber-Hotz bleibt Bundeskanzlerin. Die Vereinigte Bundesversammlung hat die 55-jährige Freisinnige für weitere vier Jahre in ihrem Amt als Stabschefin der Landesregierung bestätigt

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            • #66

              @brunoschneiter

              In einer direkten Demokratie wie ich sie mir vorstelle, gibt es kein Parteien-System mehr.
              Es ist sicher besser und vor allem direkter als die direkte Demokratie der heutigen Schweiz.

              Nur wenn das Parteiensystem und deren Einflüsse überwunden werden, nur dann kann es eine direkte Demokratie zum wohle des Volkes geben.
              Die Schweiz als direkte Demokratie ist zwar eines der grossen Ausnahmen dieser Welt der modernen Diktaturen, dennoch wäre deren System bei weitem noch verbesserungs notwendig.

              Die Einführung einer direkten Demokratie wäre für mich sowieso nur ein erster Schritt zu einer freien Gesellschaft die komplett geldlos wäre.

              Bis dann
              Alexander

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              • #67

                Phantasien

                hi hi Alexander,
                also doch DDR Phantasien.
                Ob das wohl klappen koennte, mal zum Nachdenken ueber ein Beispiel aus der 'freien Welt':

                Letztes Wochenende wurden auf den franz. Antillen Abstimmungen ueber Teilautonomie gefuehrt. Es gab dabei keinerlei Parteilisten. Also, es ging bei den Wahlen nur um den einen einzigen Programmpunkt:

                - so maximal 50% der Leute lassen sich ueberhaupt nur in die Waehlerlisten eintragen (ist nicht automatisch, wie in D , oder zwangsweise wie in BR)
                - von den 50 % waehlt dann gerade mal die Haelfte (Wahlbeteiligung 52%)
                = gerade noch 26% der im Wahlalter befindllichen Bevoelkerung

                Jetzt gewinnt irgendeine Seite, mit rund 50 %, dann hast Du noch gerade mal 13% der im Wahlalter befindlichen Bevoelkerung, die nun entschieden haben.

                Oder, auf zB Brasilien bezogen, waeren dass dann vielleicht so 7-8 oder 9% der Gesamtbevoelkerung !!!

                (als Witz koennte ich jetzt ja vielleicht noch dazuschreiben koennen, dass die Haelfte von denen auch noch Bestochen war und nur deshalb gewaehlt hat, weil sie ein paar Scheine oder Glaeser serviert bekamen)


                Ireelle Utopien, dream on

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                • #68

                  @miki

                  Was heisst DDR Phantasien...???
                  Sag mir doch wo meine Idee mit der DDR Hand in Hand gehen wÜrde...??

                  Du wirst kaum welche finden, da es was neues ist, ich sage das perfekte System eben, ausserdem ist das Ziel eine geldlose Gesellschaft, was es meines Wissens in der DDR nicht gegen hat.

                  Ausserdem wird man später kaum jemand bestechen könenn, fÜr was auch...???
                  Vorteile wird sich dann keiner mehr erkaufen könenn, da es weder Neid, Geld zum erkaufen, etc... geben wird.


                  BIs dann
                  Alexander

                  p.s.: Selbst wenn es mir nicht gelingen sollte, so ein System in Brasilien zu installieren, wird es eines Tages auf dieser Welt eingeführt werden, da wir heute schon, zwar langsam aber immerhin dorthin steuern... ) Nur die meisten erkennen es nicht, was auch ein Vorteil ist...

                  Kommentar

                  • #69

                    prust.. der mann lebt doch nicht wirklich in brasilien ?
                    direkte demokratie in einem land in dem die bevölkerung nicht an morgen denkt und den politiker wählt, der ihm ein t-shirt und käppi schenkt.


                    .vasco

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                    • #70

                      @vasco

                      Sicher lebe ich in Brasilien!
                      Und gerade deshalb was du da ansprichst, mit dem Wählerkauf, etc... ist eine direkte Demokratie mehr als notwendig, damit dies ein Ende hat.

                      Das mit den an morgen denken kann nur durch die Bildung geändert werden, dabei würde die direkte Demokratie einen grossen Schub nach vorne bringen.

                      Aber um das verstehen zu können muss man mal die Funktionen einer direkten Demokratie so wie ich sie mir vorstelle verstehen können und Überhaupt Interesse zeigen, da man aber hier keinerlei Interesse an einer solchen Diskussion hat, bringt es nichts hier weiter zu diskutieren.

                      BIs dann
                      Alexander

                      Kommentar

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