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Die Gaúchos aus Brasilien

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      Setzt der Süden den Höhenflug fort? - Internacional und Grémio im Fokus des Campeonato



      Vom Papstbesuch bezüglich Beachtungsgrad keinesfalls an den Rand gedrängt, beginnt am Samstag die brasilianische Fussball-Meisterschaft. Traditionell wird den Topklubs aus São Paulo und Rio de Janeiro besondere Aufmerksamkeit zuteil. Heuer interessiert aber nicht minder, ob der Süden seinen Höhenflug fortsetzen kann. Internacional und der Aufsteiger Grémio hatten sich vergangene Saison hinter São Paulo in den Schlussrängen zwei und drei klassiert, so dass Porto Alegre, die Hauptstadt der Provinz Rio Grande do Sul, doppelt in der Copa Libertadores vertreten war. Inter sprengte freilich den Rahmen und schied als erster Titelhalter bereits nach der Vorrunde aus. Da sein Team auch im regionalen Championat versagt hatte, warf der Trainer Abel Braga das Handtuch. Es war ein Tiefpunkt, die Kehrseite der vor Weihnachten 2006 entfachten Begeisterung, die dem Namen Porto Alegre (Fröhlicher Hafen) alle Ehre gemacht hatte. Inter hatte im Final gegen den FC Barcelona (1:0) die Klub-Weltmeisterschaft gewonnen und deren Ausnahmeerscheinung Ronaldinho einen Seitenhieb verpasst.


      Volk und Elite von Einwanderern

      Eine Art späte Revanche, denn vor acht Jahren hatte Ronaldinho dem Derby seinen Stempel aufgedrückt und das Inter-Symbol Carlos Dunga schwindlig gespielt. Die Grémio-Fans trugen den 19-jährigen Wunderknaben auf Händen. Seit 1909 besteht die Marke Gre-nal (aus Grémio und Internacional), das Derby Blauschwarz gegen Rotweiss, Elite gegen Volk. Zunächst war es ein Kräftemessen mit ungleichen Spiessen. Die wirtschaftliche Stärke spiegelte sich auf dem Rasen (10:0), später in den Infrastrukturen. Grémio baute die grösste klubeigene Arena, das 38 000 Zuschauer fassende Estádio Olimpico, und feierte zur Eröffnung im Jahr 1954 einen 2:0-Sieg gegen das Dream-Team von Nacional de Montevideo. Das erste Gre-nal-Derby in der neuen Ära holte dann allerdings die Noblesse auf den Boden der Realität zurück: Inter landete einen 6:2-Kantersieg. Öfter drehte nun der Wind. Zuletzt lagr Grémio unter Leitung des gewieften Taktikers Mano Menezes wieder knapp im Vorteil und startete auch besser in die Wettbewerbe des laufenden Jahres. Nach dem 35. regionalen Titelgewinn wurde im Achtelfinal der Copa Libertadores überraschend São Paulo eliminiert. Diego Souza, eine Leihgabe von Benfica Lissabon, erzielte den entscheidenden Treffer.


      Spieler robuster als im tropischen Gebiet

      Ein raueres Klima und tiefe Terrains unterscheiden den Südstaat von anderen Regionen, ebenso das Arbeitsethos. Die Fussballer sind robuster als in den tropischen Sonnenstuben, weniger eitel und auf Teamwork angewiesen. Die Nähe zu Uruguay und Argentinien rechtfertigt den Spitznamen der Bewohner Rio Grande do Suls: Gaúchos. Wie in Buenos Aires gab es hier viele italienische Immigranten, von denen beispielsweise Dunga abstammt. Beträchtlich war auch die Zahl deutscher Einwanderer aus dem Hunsrück und der Pfalz - Bauern, die nach Missernten die Heimat verlassen mussten; ihren Nachfahren ist Fabiano Eller zu verdanken. Neben dem Angreifer Fernando und dem Jung-Internationalen Lucas Leivia von Grémio wurde der schwarzgelockte Abwehrchef in das Ideal-Team der Saison 2006 gewählt. Anfang dieses Jahres wechselte er zu Atlético Madrid.


      Von Falcão bis Pato

      Gegen den Trend brachte Inter einen filigranen Techniker hervor: Roberto Falcão, der spätere «König von Rom», war in den 1970er Jahren Dreh- und Angelpunkt auf dem Platz und für drei Landestitel verantwortlich. Kraft, Ruhe und Methodik zeichneten Dunga aus, der auch in Italien (Fiorentina) und Deutschland (VfB Stuttgart) reüssierte, zudem mit seiner unauffällig-effizienten Spielweise das Nationalteam zum WM-Titel 1994 führte. 24 Jahre musste Brasilien auf diesen Exploit warten. Ebenfalls dem Inter-Talentschuppen entsprungen ist Rafael Sóbis. Der Topskorer des vorletzten Brasileirão macht jetzt mit Betis Sevilla eine Baisse durch - gleich wie der aus dem Schweizer Nationalteam ausgeschiedene Johann Vogel. Höher gehandelt als Sóbis wird bereits Alexandre Pato, ein 18-jähriger Rohdiamant mit genialischen Zügen. Inter will ihn vorerst behalten und vorne mitspielen.
      http://www.nzz.ch/2007/05/12/sp/articleF69M9.html

    • #2
      Abgesehen

      von anderem "Feinheiteen" wollte ich nur wissen was folgender Satz bedeuten soll:

      Spieler robuster als im tropischen Gebiet
      Sabe o que eu acho? Eu acho coisas perdidas!

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      • #3
        Zitat von bruzundunga
        von anderem "Feinheiteen" wollte ich nur wissen was folgender Satz bedeuten soll:

        Ein raueres Klima und tiefe Terrains unterscheiden den Südstaat von anderen Regionen

        Kommentar


        • #4
          Zitat von bruzundunga
          von anderem "Feinheiteen" wollte ich nur wissen was folgender Satz bedeuten soll:


          Ein raueres Klima und tiefe Terrains unterscheiden den Südstaat von anderen Regionen

          Kommentar


          • #5
            Ein raueres Klima und tiefe Terrains unterscheiden den Südstaat von anderen Regionen

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