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Beach-Soccer-WM: Brasil wird "nur" Dritter

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      Halbfinale verloren...

      Madjer lässt Portugal im siebten Himmel schweben

      Madjer kann sich freuen, sein portugiesisches Team eliminierte den hohen Titelfavoriten Brasilien im Strafstoßschießen.
      (ACTION IMAGES) Alex Morton


      (FIFA.com) 14 Mai 2005

      In einem hochklassigen Spiel schlug Portugal Brasilien im Neunmeterschießen und zog damit ins Finale der FIFA Beach Soccer-Weltmeisterschaft 2005 ein. Madjer erzielte während der regulären Spielzeit nicht weniger als vier Treffer und so war es nur folgerichtig, dass er auch den entscheidenden Strafstoß verwandelte.
      "Ich bin seit acht Jahren dem Beach-Soccer verbunden, aber das war das beste Spiel, das ich je gesehen habe", erklärte der portugiesische Trainer Ze Miguel nach dem Spiel. "Ich war Torwart, als wir das letzte Mal Brasilien bei der Weltmeisterschaft (2000) bezwingen konnten, aber jetzt stehen wir am Anfang einer neuen Ära im portugiesischen Beach-Soccer."

      Vor dem Spiel fand die Ehrungszeremonie der FIFA im Beach-Soccer statt. Dabei wurden fünf ehemalige Spieler für ihren Beitrag in dieser Sportart im letzten Jahrzehnt ausgezeichnet. Die Auszeichnungen für Edinho, Claudio Adao, Paulo Sergio Lima, Zico und Junior wurden vom FIFA-Generalsekretär Urs Linsi, dem Präsidenten des brasilianischen Fussballverbands, Ricardo Terra Teixeira sowie dem Vorstandsmitglied des FIFA Beach-Soccer SL, Luis Felipe Tavares überreicht.

      Brasilien trat erstmals in ihren blauen Auswärtstrikots an und Indio ließ mit Robertinho, Junior Negao, Benjamin, Jorginho und Romario zum dritten Mal dieselbe Anfangsformation auflaufen. Portugal begann mit Bruno, Hernani, Alan, Madjer und Marinho. Mit Kapitän Hernani und dem blonden Marinho verfügte Portugal über zwei exzellente Verteidiger. Mit Madjer brachten die Portugiesen einen Spieler, der nicht nur über gleichwertige technischen Fertigkeiten wie die Brasilianer verfügt, sondern zudem ein eiskalter Vollstrecker ist.

      In der ersten Spielperiode wurde so hochkarätiger Fussball geboten, dass die Zuschauer Mühe hatten, alle technischen Feinheiten zu verfolgen. Das Spiel endete zunächst 3:3. Es handelte sich dabei ausnahmslos um wunderschön herausgespielte und technisch sehenswerte Treffer, an denen die Abwehrreihen keine Schuld traf. Portugal ging zunächst mit 2:0 in Führung durch Treffer von Madjer nach Vorarbeit von Bruno und Marinhos Distanzschuss ins obere Eck.

      Indio entschloss sich dann den ersten 12 fruchtlosen Minute ein Ende zu setzen, indem er Buru für den wenig effektiven Romario einwechselte. Der wuchtige Stürmer zeigte im Anschluss, was einen Allroundspieler auszeichnet und erzielte vor dem Pausenpfiff einen lupenreinen Hattrick, den ersten den ein Spieler innerhalb einer Spielperiode erzielen konnte. Den Höhepunkt bildete dabei ein Volleyschuss mit Links. Zuvor hatte Madjer Portugal mit einem herrlichen Fallrückzieher vom Elfmeterpunkt mit 3:2 in Führung gebracht.

      In der zweiten Spielperiode gewann Brasilien die Oberhand, aber die Portugiesen ließen sich nicht von Nenems Dribblings bzw. dem frenetischen Publikum aus der Ruhe bringen. Die Brasilianer gingen mit 4:3 in Führung, nachdem sich Benjamin auf der rechten Seite durchgesetzt hatte und er Bruno mit seinem Schuss überwinden konnte. Nach dem fünften Treffer schwoll der Lärm noch an. Chumbinho spielt auf Nenem, der den überraschten portugiesischen Torhüter mit einem Fallrückzieher überwinden konnte. Zu diesem Zeitpunkt sahen die Brasilianer wie der sichere Sieger aus, doch Madjer brachte seine Mannschaft von Höhe der Mittellinie mit einem Volleyschuss wieder auf einen Treffer heran.

      Und wenn das der spielentscheidende Moment war, dann ist auch klar, wer der spielentscheidende Spieler war. Madjer erzielte den einzigen Treffer in dieser spannenden dritten Spielperiode (seinen vierten in diesem Spiel) und sorgte damit für die erste Verlängerung in diesem Turnier. Seine Wichtigkeit für die Mannschaft wurde immer dann deutlich, wenn er auf der Bank saß und bei den Portugiesen kaum etwas zusammenlief.

      Drei Minuten vor Ablauf der Verlängerung sorgte Alan im ganzen Stadion für ein Raunen, nachdem sein Freistoß aus dem Mittelfeld an Robertinho vorbei ins Tor ging. Und nur wenige Sekunden vor dem Abpfiff wurde Benjamin gefoult. Sein gewaltiger Schuss aus der eigenen Hälfte schlug zum Unentschieden ein und besiegelte damit das Neunmeterschießen.

      Als erster hämmerte Juninho mit Links den Ball links vorbei an Bruno in die Maschen. Alan glich seinerseits mit einem Schuss in die entgegengesetzte Ecke aus. Nun war es an der Reihe von Publikumsliebling Jorginho, der allerdings am Pfosten scheiterte. Und Madjer krönte schließlich das beste Spiel seines Lebens, indem er Robertinho in die falsche Ecke schickte und seine Mannschaft ins Finale schoss.

      Schiedsrichter: Carlos Robles (CH, Christian Hauben (BEL), Mohamed Saeed (VAE).
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

    • #2
      11:2 gegen Japan...

      Brasilien schießt sich Frust von der Seele

      Juninho feiert einen Treffer gegen Japan.
      (ACTION IMAGES) Lee Smith


      (FIFA.com) 15 Mai 2005

      Im Spiel um den dritten Platz bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Rio de Janeiro 2005 setzte sich Brasilien mühelos gegen Japan durch. Die Japaner konnten nach einer für sie hervorragend verlaufenen Woche in Brasilien nur in den ersten Minuten gegenhalten, bevor sie - fast unvermeidlich - einbrachen. Vor heimischem Publikum bewahrten die Brasilianer also ihr Gesicht und sicherten sich einen Platz auf dem Podest.

      "Wir haben heute gezeigt, dass der brasilianische Beach-Soccer nicht aufgrund eines einzigen verlorenen Neunmeterschießens am Boden liegt", erklärte der brasilianische Trainer Índio nach dem Spiel. "Meine Mannschaft hat heute ihre ganze Erfahrung und Professionalität unter Beweis gestellt. Wir hatten uns natürlich mehr vorgenommen, haben aber auch alles gegeben um diesen dritten Platz zu erreichen."

      In einer äußerst merkwürdigen Partie, in der das Publikum die eigene Mannschaft nicht so enthusiastisch wie üblich anfeuerte, begannen die Brasilianer zunächst verhalten. Es war deutlich zu spüren, dass die Mannschaft sich für das Turnier viel mehr vorgenommen hatte. Und die Strafe folgte auf dem Fuße. Nach einem Abstoß von Kato überwand Kawaharazuka Robertinho mit seinem Kopfball zum 1:0 für die Gäste.

      Aber das Fehlen von Verteidiger Makino, der zu den großen Entdeckungen des Turniers zählt, machte sich bemerkbar und die japanische Abwehr verlor an Sicherheit. Die Brasilianer rissen sich in der Folge schnell wieder zusammen. Junior Negão, Buru und Juninho brachten die Brasilianer bis zum Ende der ersten Spielperiode in Führung (1:3).

      Erschöpft von den vorangegangenen vier Spielen gerieten die Japaner in der zweiten Spielperiode immer mehr unter Druck. Die technischen Fehler nahmen in der Folge zu und sie hatten es ausschließlich Kato zu verdanken, dass sie nicht frühzeitig untergingen.

      Dennoch lagen die Brasilianer vor der letzten Spielperiode dieses Spiels bereits deutlich in Führung durch Treffer von Nenem (2), Benjamin und Buru beim zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Wakabayashi (2:7). Und Romario ließ es sich nicht nehmen, noch drei Treffer zum Ergebnis beizusteuern (2:10). Damit wurde auf der Anzeigetafel erstmalig bei diesem Turnier ein zweistelliges Ergebnis angezeigt.

      Die Japaner waren gegen Ende der Partie kaum noch präsent. Aber niemand nahm es ihnen nach dieser anstrengenden Woche übel. Die Brasilianer konnten es sich in der Folge leisten, mit angezogener Handbremse ihr Programm abzuspulen. Jorginho - der sich wegen eines verschossenen Strafstoßes den Groll des Publikums zugezogen hatte - erzielte schließlich den letzten Treffer der Partie (2:11).

      Japans Trainer Rui Ramos nahm das Ergebnis mit Fassung auf: "Nach dem Spiel, das wir Frankreich geliefert haben, war es schwierig, die erforderlichen Kräfte zu mobilisieren, um Brasilien die Stirn zu bieten. Eigentlich konnten wir nur sieben Minuten mithalten. Die Brasilianer waren jedoch so siegeshungrig, dass wir letztlich nichts entgegenzusetzen hatten."

      Schiedsrichter: Pinto Correia (POR), Lakhdar Benchabane (FRA), Joao Almeida (POR)
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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      • #3
        Weltmeister FRANKREICH

        Frankreich gewinnt nach Neunmeterdrama die Weltmeisterkrone Die französische Mannschaft feiert den Gewinn der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft.
        Lee Smith
        ACTION IMAGES

        (FIFA.com) 15 Mai 2005

        Das Finale der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Rio de Janeiro 2005 musste im Neunmeterschießen entschieden werden. Nachdem es zum Ende der Verlängerung 3:3 unentschieden gestanden hatte, verschoss schließlich Alan den entscheidenden Strafstoß, so dass Eric Cantonas Team den Gewinn des Weltmeistertitel feiern konnte. Damit sind die Franzosen jetzt im Beach Soccer Europa- und Weltmeister.

        "Vielleicht haben wir heute gewonnen, weil wir etwas weniger müder waren als die Portugiesen nach ihrem schweren Spiel von gestern", sagte Cantona nach dem Spiel. "Aber ich denke, dass die besten zwei Teams des Turniers im Finale standen und wir die Weltmeisterschaft letztlich verdient gewonnen haben."

        Das rein europäische Endspiel war eine Neuauflage des Finales von 2000, als Portugal ebenfalls im Halbfinale gegen Brasilien gewonnen hatte. Doch diesmal gab es für Portugal und Trainer Zé Miguel, der vor fünf Jahren noch selbst als Torhüter spielte, kein glückliches Ende. Ausgerechnet Alan, der normalerweise bei Situationen mit ruhendem Ball ungeheuer zuverlässig ist, setzte seinen Neunmeter an die Latte.
        Gruss brasilmen Thomas
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