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Nach Ronaldos Aus darf Marcelinho hoffen

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      Rio de Janeiro - Der Machtkampf zwischen Superstar Ronaldo und Trainer Carlos Alberto Parreira spitzt sich zu. Der Coach von Brasiliens Nationalmannschaft hat seinen Torjäger aus dem Kader für die WM-Qualifikationsspiele gegen Paraguay am Sonntag und gegen Argentinien am Mittwoch gestrichen und damit auf die Absage des Stürmers für den Konföderationen-Pokal in Deutschland reagiert.

      "Ronaldo hat gesagt, dass er zurzeit wegen persönlicher Probleme nicht in der Lage ist, für die Selecao zu spielen. Deshalb haben wir beschlossen, ihn aus dem Kader zu nehmen", erklärte Parreira, der sich mit dem Stürmer von Real Madrid seit Wochen eine Fehde um den Einsatz bei der Mini-WM geliefert hat.

      Brasiliens Coach denkt an Sao-Paulo-Profi als Ersatz

      Ronaldo selbst reagierte überrascht auf seine Ausbootung: "Ich war vorbereitet auf die beiden Spiele, muss die Entscheidung aber akzeptieren." Der Ausnahme-Stürmer begründete seine Absage für den Confed-Cup auch mit persönlichen Problemen in Folge der Trennung von seiner Lebensgefährtin Daniella Cicarelli Anfang Mai. Erst vor drei Monaten hatte das Paar eine Hochzeits-Party in einem Schloss bei Paris gegeben: "Ich brauche Zeit, um diese Dinge zu verarbeiten."

      Parreira, der seinen Spielern im Falle einer Absage für den Confed-Cup mit dem Rauswurf aus dem WM-Kader gedroht hatte, wollte allerdings von einem Machtkampf mit dem Star nichts wissen: "Die Nationalmannschaft ist kein Podium für Gegenschläge oder Ressentiments. Doch es ist besser, wenn wir in beiden Spielen auf ihn verzichten", sagte er.

      Anstelle von Ronaldo soll Stürmer Grafite vom FC Sao Paulo die nötigen Tore in der Südamerika-Qualifikation erzielen. Die Selecao rangiert auf Platz zwei und hatte in Ronaldo einen zuverlässigen Vollstrecker. Mit acht Treffern führt der Weltmeister von 2002 die Torschützenliste der Südamerika-Gruppe an. Allein beim wichtigen 3:1-Sieg im ersten Spiel gegen Argentinien schoss er alle drei Tore. Dennoch will der erfahrene Coach auf seinen Top-Stürmer verzichten: "Jeder ist ersetzbar."

      Nach der Ausbootung Ronaldos könnten die Chancen eines bislang Verschmähten auf einen Einsatz im Nationalteam gestiegen sein. Marcelinho von Hertha BSC ist in den Augen vieler Experten nach seinen Gala-Auftritten in den letzten Monaten durchaus eine ernst zu nehmende Alternative. "Nachdem er gerade von seinen Kollegen in der Bundesliga zum Spieler des Jahres gewählt wurde, hätte er eine Chance verdient", sagte Manager Dieter Hoeneß, der aber auch darauf hinwies, dass sich Brasiliens Nationaltrainer in der Regel nicht von Medien- oder Vereinsvertretern bei der Zusammenstellung ihres Kaders beeinflussen lassen. "Da haben Vorgänger von Parreira schon einen ganz anderen Druck ausgehalten", so Hoeneß, der sich für seinen Spielmacher einen Einsatz in der Selecao wünschen würde: "Es würde ihn sehr glücklich machen." Marcelinhos Vereinskamerad Gilberto hat seinen Platz im Kader für den Confed-Cup sicher. sid

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