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"Wir müssen noch 10 Tage lang beissen"

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      Brasiliens Stars kämpfen sich trotz Blessuren durchs Turnier
      Im Kader von Weltmeister Brasilien ist vor dem zweiten Gruppenspiel beim Confederations Cup gegen Mexiko (Sonntag, 20.45 Uhr) der Kampf um die Stammplätze in vollem Gange. Mit der WM 2006 im Visier, vergisst der ein oder andere Spieler schon mal seine Wehwehchen statt sich krank zu melden.
      von Carsten Bruder, zzt. Hannover, 19.06.2005
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      Seine Körpersprache wirkte sichtlich erleichtert: Brasiliens Nationaltrainer Carlos Alberto Parreira hatte mit seinem Team den Auftakt gegen die Griechen gemeistert und eine Reihe von Antworten auf seine Fragen bekommen. 3:0 gewonnen - die Welt war in Ordnung beim Weltmeister.

      Verständnis pur
      Nie zuvor hatte Brasilien in jener Besetzung gespielt, die dem Europameister in Leipzig keine Chance ließ. Adriano und Robinho im Angriff, Gilberto und Cicinho auf den Außenbahnen - von fehlendem Verständnis nichts zu spüren. "Ich habe gesehen, dass die Spieler kapiert haben, worum es hier in Deutschland geht. Bei diesem Turnier hat der Kampf um die Stammplätze für die WM 2006 begonnen", sagte Parreira, der gegen die seit 18 Spielen ungeschlagenen Mexikaner bereits vorzeitig den Sprung ins Halbfinale schaffen kann.

      Zuvor hatten viele spekuliert, wie ernst der Weltmeister dieses Turnier nehmen würde, liegt der Confed-Cup doch mitten in der Urlaubszeit der in Europa spielenden Brasilianer. "Es zwickt hier und dort sicher ein wenig, aber wir alle wissen, dass wir noch zehn Tage lang beißen müssen", sagt Emerson, der sich mit Leistenproblemen herumplagen muss. Auch Roque Junior, gegen die Griechen Kapitän, spürte Schmerzen im Oberschenkel, will gegen die Mexikaner unbedingt spielen. Emerson, Roque Junior und Co. wissen, dass bei einem Ausfall Ersatz parat steht und sich festspielen kann.

      Wie etwa im Angriff. Dort wurde beim1:3 gegen Argentinien Superstar Ronaldo noch schmerzlich vermisst. In Leipzig sprach kaum jemand von ihm, zu beeindruckend die Leistung der Torschützen Adriano und Robinho, der sich in die Herzen der Zuschauer spielte. Während Ronaldo derzeit für gute Zwecke durch die Welt reist, schossen sich Hüne Adriano und sein kleinerer Sturmpartner Robinho schon einmal warm. Adriano hatte am Sonntag noch zwei Treffer für seinen Verein Inter Mailand erzielt und knüpfte gegen die Griechen nahtlos an diese Leistung an.

      Wuchtiger Riese mit leisen Tönen
      Seit der Copa America im vergangenen Jahr hatte Adriano sich wie kein anderer innerhalb der Selecao entwickelt. Wird er Ronaldo von seinem bisher unangefochtenen Stammplatz verdrängen? "Ronaldo bleibt Ronaldo, das wissen wir alle. Wir haben ihm so unendlich viel zu verdanken und die Mannschaft vermisst ihn. Ich mach hier in Deutschland genau wie Robinho meinen Job und will mir meinen Spielraum innerhalb der Mannschaft erkämpfen", stellt Adriano fest. Adriano, der wuchtige Riese mit leisen Tönen.

      Der Kontrast dazu Robinho, der in Brasilien immer wieder mit Pelé verglichen wird, aber, zumindest bisher, noch nicht den Bodenkontakt verloren hat. Kein Training, in dem er nicht seine Späße mit seinen Kollegen treibt, kein Spiel, in dem er nicht zumindest einmal seinen Übersteiger, die berühmte "Pedalada" ausprobiert. "Ganz spontan", wie er versichert und ohne jede Absicht, die Gegenspieler zu veräppeln.


      Die WM-Kandidaten der Selecao
      Tor: Auch Brasilien will rotieren: Weltmeister Marcos soll zumindest zu Teileinsätzen kommen. Der überzeugende "Mr. Confed Cup" Dida hat derzeit aber die Nase vorn.

      Abwehr: Lucio und Kapitän Roque Junior sind gesetzt. Juan und Edmilson, der nach langer Verletzungspause um den Anschluss kämpft, gelten als erste Optionen. Auf den Außenbahnen gelten Roberto Carlos und Cafú für die WM gesetzt. Belletti, Maicon und Cicinho auf rechts sowie Gilberto und Leo auf links streiten um die Ersatzplätze.

      Mittelfeld: Emerson und Zé Roberto defensiv gelten als sicher. Juninho Pernambucano, Gilberto Silva und Renato als klare Optionen. Offensiv sind Ronaldinho und Kaká erste Wahl. Parreira brachte in der vergangenen Woche überraschend Rivaldo ins Gespräch

      Angriff: Robinho und Adriano glänzten gegen die Griechen. Trotzdem baut Pareira auf Routinier Ronaldo.

      Bewährung für den Lausbuben
      Gegen Griechenlands Abwehr konnte er sich ein ums andere Mal in Szene setzen. Auch gegen die starken Mexikaner will Robinho seine Marke hinterlassen. Für den Lausbuben ist es die erste internationale Bewährungsprobe, ebenfalls eine weitere Gelegenheit sich für seinen neuen Wunsch-Arbeitgeber Real Madrid zu empfehlen. "Darüber reden wir nach dem Turnier", kündigte er an.

      Gleiches gilt für Zé Roberto, der gegen die Griechen ebenfalls eine ganz starke Partie ablieferte. Nach dem Pokalendspiel und dem Qualifikationsspiel gegen Paraguay der dritte überzeugende Auftritt innerhalb weniger Wochen. Unmittelbar nach dem Confed-Cup soll seine Zukunft in trockene Tücher gelegt werden. Aus dem Kreis seiner Berater war zu erfahren, dass der FC Bayern derzeit weit vorn liegt.


      Freizeit als Belohnung
      Sollte Brasilien gegen Mexiko erfolgreich sein, so winkt einer Reihe von Spielern zusätzliche Freizeit. "Nur Cicinho und Robinho würde ich gegen Japan durchspielen lassen, denn die stehen ja in Brasilien noch mitten in der Saison", kündigte Nationaltrainer Parreira an.


      So wollen sie spielen:
      Mexiko: Sanchez (Chivas Guadalajara) - Galindo (CF Cruz Azul) - Carmona (CF Cruz Azul), Osorio (CF Cruz Azul), Salcido (Chivas Guadalajara), Lozano (UNAM Pumas) - Torrado (Racing Santander), Pardo (CF América), Naelson (Deportivo Toluca) - Fonseca (CF Cruz Azul), Borgetti (Atletico Pachuca)

      Brasilien: Dida (AC Mailand) - Cicinho (FC Sao Paulo), Lucio (Bayern München), Roque Junior (Bayer Leverkusen), Gilberto (Hertha BSC) - Kaká (AC Mailand), Emerson (Juventus Turin), Zé Roberto (Bayern München), Ronaldinho (FC Barcelona) - Robinho (FC Santos), Adriano (Inter Mailand)

      Schiedsrichter: Daami (Tunesien)


      )br

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