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Confi-Cup: Parreira lässt rotieren

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    Confi-Cup: Parreira lässt rotieren

    Parreira lässt rotieren
    Brasiliens Coach will nach 0:1 gegen Mexiko halbes Team austauschen


    Vom 21.06.2005
    HANNOVER (dpa) Um ein Debakel des Weltmeisters wie beim Confederations Cup 2003 zu verhindern, hat Carlos Alberto Parreira Konsequenzen für die müden brasilianischen Ballkünstler angekündigt. "Es kann sein, dass wir die Hälfte des Teams austauschen", sagte der Nationaltrainer einen Tag nach der überraschenden 0:1-Niederlage der "Selecao" gegen Mexiko in Hannover. Zudem soll zum nächsten WM-Qualifikationsspiel am 3. September gegen Chile wieder der zuletzt nicht berücksichtigte Stürmerstar Ronaldo von Real Madrid der "Selcao" helfen. "Er ist ein Schlüsselspieler, der Begegnungen entscheidet", sagte Parreira. Die Sofortmaßnahmen Parreiras bei der Mini-WM könnten sogar "Weltfußballer" Ronaldinho treffen: Der Spielmacher vom FC Barcelona ging in der zweiten Halbzeit völlig unter und räumte später mit leiser Stimme ein: "Die ganze Mannschaft hat die Müdigkeit gespürt. Aber wir haben etwa 30 Mal aufs gegnerische Tor geschossen - und kein Ball ging rein."
    Während die Mexikaner in der Kabine den Einzug ins Halbfinale feierten, wo sie auf Deutschland oder Argentinien treffen werden, muss Brasilien am Mittwoch (20.45 Uhr) in Köln gegen die Japaner mindestens ein Unentschieden erreichen. "Noch ist nichts verloren", sagte Bayern-Profi Zé Roberto, der ebenso wie sein Nebenmann Emerson einer der Streichkandidaten für das dritte Gruppenspiel ist.

    Nach seinem 100. Spiel als Chefcoach hatte Parreira nichts zu feiern, dafür kam sein Kollege Ricardo La Volpe mit zerzausten Haaren und glänzenden Augen zur Pressekonferenz. "Ich bin jetzt nahezu drei Jahre Trainer dieser Mannschaft, und sie hat große Fortschritte gemacht", sagte er zu der stolzen Serie von 19 Spielen ohne Niederlage und dem Coup gegen den fünfmaligen Weltmeister.

    Die Partie hatte nicht nur Latino-Stimmung unter den 43 677 Zuschauern verbreitet, sondern auch viel Nerven gekostet. Allen voran: Jared Borgetti. Der überragende Spieler von Atletico Pachuca war mit seinem Kopfballtor (59.) der Mann des Tages, nachdem er in der ersten Halbzeit noch unglücklicher Hauptdarsteller einer Posse war: Der italienische Schiedsrichter Roberto Rosetti ließ ihn einen Elfmeter zwei Mal wiederholen. Erster Schuss drin, zweiter an die Latte, dritter von Torwart Dida gehalten - Borgetti konnte es nicht fassen. "Wenn Gott mir gesagt hätte, dass er in der zweiten Halbzeit noch ein Tor für mich vorbereitet hat, hätte ich es ohne Murren akzeptiert", sagte Borgetti.
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de
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