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      Deutschland - Brasilien – Chance zur Revanche
      24. Juni 2005 von FIFAworldcup.com

      Unvergessen bleibt in der Vorschau auf die von allen mit Spannung erwartete Partie jenes 2:0, mit dem Brasilien seinen fünften WM-Titel holte. Die Tore von Ronaldo, Oliver Kahns Pech, die Paraden von Marcos oder das Fehlen von Michael Ballack sind nur einige der Bilder, die den Beteiligten in den Stunden vor diesem Spiel durch den Kopf gehen werden.
      Wenn jedoch am Samstag, den 25. Juni, der Anstoß im Nürnberger Frankenstadion erfolgt, werden diese Erinnerungen vergessen sein, und es wird zum Duell zweier Mannschaften kommen, die das gleiche Ziel haben: die Finalteilnahme in diesem Turnier.

      Eine junge, vielversprechende deutsche Mannschaft
      Nach der Niederlage gegen Brasilien vor drei Jahren verlangte man in Deutschland eine Verjüngung des Teams. Doch erst nach der EURO 2004 sollte dieser Prozess tatsächlich beginnen, als man Jürgen Klinsmann für diese Aufgabe verpflichtete. Die Ergebnisse waren bisher ermutigend. Um die erfahrenen Akteure Oliver Kahn, Michael Ballack und Torsten Frings baute Klinsmann ein junges Team auf, mit dem er den Erwartungen bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr gerecht zu werden hofft. Welch bessere Prüfung könnte es für seine neu formierte deutsche Mannschaft geben als ein Spiel gegen Brasilien?

      Ein Beispiel ist Per Mertesacker. Mit gerade einmal 20 Jahren und 10 Länderspielen ist der Spieler von Hannover 96 bereits zu einem Schlüsselspieler der deutschen Hintermannschaft geworden. Sein Länderspieldebüt feierte er im September 2004, einen Monat nachdem Deutschland und Brasilien sich in einem Freundschaftsspiel in Berlin mit 1:1 getrennt hatten. Ganz offen erklärt er: "An dieses Spiel kann ich mich kaum erinnern, um ehrlich zu sein, aber gegen Brasilien zu spielen, ist für mich schon etwas ganz Besonderes. Ich gebe zu, dass ich etwas nervös bin, aber das ist völlig normal. Ich glaube sogar, dass das hilft, um sich besser zu konzentrieren", versicherte der schlaksige Innenverteidiger.

      Neben Mertesacker wird Klinsmann auch weitere junge Spieler wie Thomas Hitzlsperger, Robert Huth, Lukas Podolski und Kevin Kuranyi einsetzen. Es wird ihn auch interessieren, wie die Mannschaft ohne Mittelfeldspieler Bastian Schweinsteiger zurechtkommt, der gegen Argentinien seine zweite Gelbe Karte im Turnier kassierte und somit in der Halbfinalpartie fehlen wird.

      Die zwei Gesichter der Brasilianer
      Die Mannschaft von Carlos Alberto Parreira hat bei diesem FIFA Konföderationen-Pokal brillanten Fussball gezeigt, wenn sie in Ballbesitz war, jedoch auch einige Zweifel aufkommen lassen, wenn der Gegner am Ball war. Nach dem Vorrücken ins Halbfinale ist für Brasilien jetzt der Augenblick der Wahrheit gekommen: "Keine Experimente mehr. Wir haben genügend Spieler getestet. Jetzt wird die beste verfügbare Mannschaft auflaufen, sowohl in technischer wie auch physischer Hinsicht", versicherte der brasilianische Teamchef. In Bezug auf den Gegner erklärte Parreira, dass "es eine Mannschaft mit sehr guter Technik ist; sie ist außerdem hoch motiviert. Sie spielt zu Hause und hat bereits die Weltmeisterschaft im Kopf … Es dürfte ein sehr schwieriges Spiel für uns werden."

      Ähnlich klang die Analyse von Lucio, einem der Weltmeister von Yokohama, der sich im deutschen Fussball ja bestens auskennt. "Es ist eine Mannschaft mit viel Qualität, die außerdem zu Hause antritt. Im Angriff sind sie gut, und auch im Mittelfeld haben sie sich sehr gesteigert und sind torgefährlich geworden. Es wird ein kompliziertes Spiel für uns werden."

      Brasilien hat seit 1993 nicht mehr gegen Deutschland verloren, als man in Köln in einem Freundschaftsspiel mit 1:2 unterlag. Das einzige Mal, als man sich bei einem FIFA Konföderationen-Pokal gegenüber stand, war 1999 in Mexiko. Damals deklassierten die Südamerikaner die Deutschen mit 4:0.

      Ronaldinho, ebenfalls Weltmeister in Korea/Japan 2002 und Schütze eines brasilianischen Tores 1999, trat den Kritikern seines Teams mit entschlossenen Worten entgegen. Unmissverständlich erklärte er: "Ich glaube, dass Brasilien nach wie vor Favorit ist. Wir sind Weltmeister, haben eine ruhmreiche Vergangenheit, unsere Mannschaft wird geachtet. In unserem Halbfinalspiel gegen Deutschland werden wir zeigen, warum wir eine Mannschaft sind, die man respektieren muss." Unmissverständliche Worte …
      _________________
      Gruss brasilmen Thomas
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