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FZF- wie ist der Aktuelle Ablauf

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      Oi,
      meine Situation: Ich werde in Brasilien heiraten, später aber mit meiner Frau nach Deutschland gehen.

      Zuerst dachte ich das ich mit meiner Frau einfach nach Deutschland fliege, hier dann alles mit den Behörden kläre. Das war bisher auch alles super geplant. Ich war beim Ortsamt, beim Standesamt und bei der Ausländerbehörde. Wie man mir sagte ist es kein Problem alles in den Drei Monaten des Visumsfreien Aufenthalts meiner Frau zu regeln.

      Heute habe ich in meiner Ausländerbehörde erfahren das die doch auf das FZF Visum bestehen... WTF!?! Die Frau dir mir beim letzten Besuch in dem Amt gesagt hat das ich alles in den Drei Monaten regeln kann, sass genau einen Tisch weiter. Heute war ich aber bei ihrer Kollegin. Und die sagte mir das ich das Visum für die Familienzusammenführung beantragen muss.

      Nun bin ich echt fertig. Im Prinzip ist es kein Problem für mich das Visum zu beantragen. Aber die damit eventuell verbundenen Folgen will ich nicht tragen. Man sagte mir das ich wahrscheinlich in Deutschland, zwecks Befragung, vorgeladen werde. Aber ich will nicht noch eine Trennung erleben. Und wenn ich so höre wie lange sich das Verfahren hinauszögern kann...

      Wie sind nun Eure Erfahrungen mit diesem Visum? Was benötige ich dafür? Was habe ich zu beachten und was habe ich, um den Beamten einen Schritt vorraus zu sein, zu Wissen?

      Entschuldigt meine Rechtschreibung. Aber mir geht es verdammt schlecht.

    • #2
      ...

      Moin Kurt,


      frag am besten die beamtin, welche voraussetzungen Ihr erfüllen müsst, und welche Dokumente Ihr vorlegen sollt.

      Wer, wenn nicht die Dame vom Amt kann diese Frage besser beantworten ?

      ICh kann leider keine bessere Auskunft geben, weil ich ne ganz andere Auskunft erhalten habe.
      Aber es ist wohl abhängig vom Amt und Sachbearbeiter.

      Im übrigen ist das was Du schreibst etwas konfus, bezüglich einer Vorladung in Deutschland. Macht doch nix, wenn Du eh vorhast, mit Deiner Suessen nach D zu kommen.

      Aber vielleicht hab ich Dich auch nur falsch verstanden.

      Viel Glück

      Wb
      Gutmensch ? Na, was denn sonst ?

      Kommentar


      • #3
        Zitat von washburn
        Moin Kurt,


        frag am besten die beamtin, welche voraussetzungen Ihr erfüllen müsst, und welche Dokumente Ihr vorlegen sollt.

        Wer, wenn nicht die Dame vom Amt kann diese Frage besser beantworten ?

        ICh kann leider keine bessere Auskunft geben, weil ich ne ganz andere Auskunft erhalten habe.
        Aber es ist wohl abhängig vom Amt und Sachbearbeiter.

        Im übrigen ist das was Du schreibst etwas konfus, bezüglich einer Vorladung in Deutschland. Macht doch nix, wenn Du eh vorhast, mit Deiner Suessen nach D zu kommen.

        Aber vielleicht hab ich Dich auch nur falsch verstanden.

        Viel Glück

        Wb
        Ich bin sowas von nervös, ist schon möglich wenn hier einiges durcheinandergeworfen ist...

        Es ist so:

        Sachbearbeiterin1: Sie heiraten in Brasilien und wollen später nach Deutschland? Kein Problem. In den drei Monaten kann man alles regeln.

        Sachbearbeiterin2: Sie heiraten in Brasilien und wollen später nach Deutschland? In den drei Monaten? NEIN! Das geht nicht. Wenn ich sie recht verstanden habe wollen sie das System umgehen... Sie müssen das Visum zur Familienzusammenführung beantragen.

        Sachbearbeiterin1 und 2 arbeiten in der Filiale, sitzen Tisch an Tisch.
        Zu Dame Nummer zwei habe ich gesagt das das doch keinen Sinn macht, das mir ihre Kolegin etwas anderes erzählt hat... Aber gefragt, hat sie ihre Kollegin nicht. Ich denke weil sie ihren "Fehler" nicht vor mir zugeben kann und die schmach nicht ertragen hätte von ihrer Kollegin zurechtgewiesen zu werden...

        Aber was soll ich jetzt machen. Das Visum beantragen oder nicht. Ich sehe keinen Grund dafür da es sich im Gesetzlichen Rahmen hält und ich alle Vorrausetzungen erfülle, ganz abgesehen davon das mich S1 in meinem Vorhaben bestätigt hat.

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        • #4
          Einreise zur Familienzusammenführung

          Das Aufenthaltsgesetz versteht unter Familie in erster Linie die Kernfamilie, bestehend aus den miteinander verheirateten Eltern und ihrer leiblichen Kinder. Diese haben je nach Aufenthaltsstatus des in Deutschland lebenden Familienangehörigen einen Rechtsanspruch miteinander in Deutschland leben zu können. Nachfolgend unterscheiden wir zwischen Ehegatten- und Kindernachzug.

          Ehegattennachzug

          Die mit Deutschen verheirateten Drittstaater/-innen haben einen Rechtsanspruch auf Einreise und Aufenthalt in Deutschland und zwar unabhängig von dem Nachweis einer finanziellen Sicherung des Lebensunterhalts. Das Visum ist bei der deutschen Auslandsvertretung im Herkunftsland zu beantragen. Beizulegen ist die Heiratsurkunde als Nachweis für die Familienzugehörigkeit sowie der Reisepass als Identitätsnachweis. Ob die deutsche Auslandsvertretung weitere Dokumente und Unterlagen für die Bearbeitung dieses Antrags benötigt, sollte am besten direkt erfragt werden.

          Je nach Herkunftsland werden zusätzliche Überprüfungen vorgelegter Urkunden und Dokumente hinsichtlich der Richtigkeit und Glaubwürdigkeit durchgeführt. Vielfach werden Paare getrennt befragt, um herauszufinden, dass keine sogenannte Scheinehe geschlossen wurde, die keine Einreise und keinen Aufenthalt in Deutschland nach sich ziehen würde.

          Wie beim Eheschließungsvisum sieht das Verfahren auch beim Ehegattennachzug vor, dass die deutsche Auslandsvertretung mit der Ausländerbehörde im Inland Kontakt aufnimmt und diese um ihre Zustimmung zur Visumerteilung bittet. Die örtliche Ausländerbehörde prüft, ob trotz Rechtsanspruchs Einreisehindernisse bestehen, z.B. eine Einreisesperre aufgrund einer früheren Abschiebung. Diese wäre erst im Inland aufzuheben, um ein Einreisevisum erteilen zu können.

          quelle :http://www.verband-binationaler.de/aufenthalt/druck.htm






          Mir hat man gesagt, meine Frau könnte mit einem Touristenvisum einreisen, in den 90 Tagen wäre der Bürokram erledigt.

          Aber : Das kann dein Ausländeramt ja ganz anders sehen, am besten einen Anwalt nehmen und befragen.

          Ansonsten erfüll doch Ihre Forderungen. Geh zu Ihr hin und schreib Dir auf, was Sie will und fertig.
          Gutmensch ? Na, was denn sonst ?

          Kommentar


          • #5
            Zitat von Kurt Wagner
            Wie sind nun Eure Erfahrungen mit diesem Visum? Was benötige ich dafür? Was habe ich zu beachten und was habe ich, um den Beamten einen Schritt vorraus zu sein, zu Wissen?
            Dafür bräuchtest Du eine Kristallkugel ! :p

            Spass beiseite, empfehle Dir folgende Internetseite zum Thema Ausländer- und Aufenthaltsrecht in Deutschland, mit zugehörigem Forum:

            www.info4alien.de

            Dort findest DU auch alle Gesetze und kannst Dich entsprechend vorbereiten, damit die von der ABH Dir keinen vom Pferd erzählen. Es ist durchaus üblich das auch beim Nachzug von Ehepartnern deutscher Staatsangehöriger ein Einkommens- und Verdienstnachweis verlagt wird. Wie bereits o.g. ist dieses Vorgehen nicht zulässig. Da ja Ehepartner Deutscher einen Anspruch aus Visum haben im Gegensatz zu denen die nicht mit einem Deutschen verheiratet sind.
            Mein Tipp, verscherze es Dir nicht mit den "Damen" der ABH, das kompliziert nur alles. Denn beim FZF-Visum ist leider die ABH das entscheidende Glied. Auch später ist es immer gut einen guten Draht zur ABH zu haben.

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            • #6
              Ich danke Euch für die Antworten. Aber es ist eben so das ich mich sehr gut informiert habe- bei allen nötigen Stellen.
              Es war bisher auch alles klar. Man hat mir in der ABH und beim Standesamt gesagt was an Papieren benötigt werden. Ich bin über die Gesetzeslage gut informiert, nicht zuletzt wegen diesen und dem anderen Foren.

              Aber das Problem ist eben das ich von ein und demselben Amt zwei verschiedene Aussagen bekommen habe. Und ich weiss das meine Freundin und ich alles in den drei Monaten hätten erledigen können... Das wäre alles Rechtens. Aber mir wurde dieses vorhaben, das FZ Visum nicht zu beantragen,als umgehung der Gesetzes angehalten. Und das, obwohl eine andere Sachbearbeiterin mir das genaue Gegenteil erzählt hat.

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              • #7
                Zitat von Kurt Wagner
                Aber das Problem ist eben das ich von ein und demselben Amt zwei verschiedene Aussagen bekommen habe. Und ich weiss das meine Freundin und ich alles in den drei Monaten hätten erledigen können... Das wäre alles Rechtens. Aber mir wurde dieses vorhaben, das FZ Visum nicht zu beantragen,als umgehung der Gesetzes angehalten. Und das, obwohl eine andere Sachbearbeiterin mir das genaue Gegenteil erzählt hat.
                Ja leider, aber das ändert nichts daran, das Dir beim ersten Mal ein Info gegeben wurde die nicht korrekt war. Denn der ofizielle Weg ist über das FZF-Visum. Wenn die ABH es nicht so genau nimmt, kann sie auch einen Aufenthaltstitel OHNE FZF-Visum erteilen, nur ist das ofiziell nicht richtig.

                Meiner Meinung bringt es nichts, jetzt herumzulamentieren, es ändert nichts an der Tatsache das Du ohne FZF-Visum, zumindest bei dieser ABH, KEINE Aufenthaltsgenehmigung für Deine Frau bekommen wirst.

                Also finde Dich mit der Realität ab. Alles andere ist nur Zeitverschwendung. Denn rechtlich, ist die ABH im Recht, also wirst Du keinen Erfolg haben die ABH zu verklagen.

                :p

                Kommentar


                • #8
                  Zitat von Cônsul
                  Ja leider, aber das ändert nichts daran, das Dir beim ersten Mal ein Info gegeben wurde die nicht korrekt war. Denn der ofizielle Weg ist über das FZF-Visum. Wenn die ABH es nicht so genau nimmt, kann sie auch einen Aufenthaltstitel OHNE FZF-Visum erteilen, nur ist das ofiziell nicht richtig.

                  Meiner Meinung bringt es nichts, jetzt herumzulamentieren, es ändert nichts an der Tatsache das Du ohne FZF-Visum, zumindest bei dieser ABH, KEINE Aufenthaltsgenehmigung für Deine Frau bekommen wirst.

                  Also finde Dich mit der Realität ab. Alles andere ist nur Zeitverschwendung. Denn rechtlich, ist die ABH im Recht, also wirst Du keinen Erfolg haben die ABH zu verklagen.

                  :p
                  Danke für die Information. Welche Papiere müssen den generell vorhanden sein damit ein Reibungsloser Ablauf, bei dem ganzen Visums Verfahren, gegeben ist?

                  Ich habe aus einem Forum das hier erfahren:

                  Es gibt bei der FZ verschiedene Instanzen:
                  1. die Botschaft, dort wird der Antrag gestellt und entschieden.
                  die Botschaft setzt sich
                  2. mit der zuständigen, zustimmungspflichtigen ALB in Verbindung. Diese prüft den zukünftigen Ehepartner in Deutschland und setzt sich
                  3. mit dem zuständigen Standesamt in Verbindung, ob alles klar ist
                  4. Standesamt stellt der ALB die Lage dar
                  5. ALB git ihre Entscheidung an die Botschaft weiter
                  6. Botschaft entscheidet entgültig


                  Was sind Eure Erfahrungen welche Papiere sehr wichtig sind?

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                  • #9
                    Zitat von Kurt Wagner
                    Welche Papiere müssen den generell vorhanden sein damit ein Reibungsloser Ablauf, bei dem ganzen Visums Verfahren, gegeben ist?
                    Das erfährst Du beim zuständigen dt. Konsulat in Brasilien und bei Deiner ABH in Deutschland.

                    www.brasilia.diplo.de
                    www.porto-alegre.diplo.de
                    www.recife.diplo.de
                    www.rio-de-janeiro.diplo.de
                    www.sao-paulo.diplo.de

                    Unificação Familiar(fixação conjunta de residência)

                    Certidão de casamento (traduzida para o alemão e legalizada pelo Consulado, caso não se trate de certidão de casamento alemã) Carta convite do cônjuge alemão, onde conste o endereço completo onde o casal pretende residir na Alemanha O cônjuge estrangeiro não recebe a cidadânia alemã através do casamento com cidadão alemão, e deve sempre requerer o visto para residir na Alemanha. Aos filhos estrangeiros maiores (na Alemanha se atinge a maioridade aos 18 anos) não é dada, via de regra, a permissão de permanência na Alemanha através da unificação familiar.
                    Filhos menores de brasileiros(as) casados(as) com pessoa de nacionalidade alemã necessitam de um Visto para residir na Alemanha com a finalidade de unificação familiar. Ao requerimento deverão ser anexados os seguintes comprovantes (todas as certidões e declarações brasileiras deverão estar traduzidas para o alemão e legalizadas pela Embaixada ou Consulado Alemão competente): Certidão de casamento da mãe ou do pai do menor Certidão de nascimento do(s) menor(es) Declaração de Anuência do pai/mãe biológico/a para o menor residir na Alemanha (com firma reconhecida) ou alvará expedido pelo Juiz de Menores com expressa permissão para que o menor resida na Alemanha ou certidão de óbito do pai/mãe biológico/a Termo oficial de responsabilidade (Verpflichtungserklärung) do cônjuge da mãe ou do pai, residente na Alemanha (deverá ser assinado no Departamento para Estrangeiros competente na Alemanha)

                    Importante: Via de regra, somente a pessoa que tem o direito à guarda do menor pode requerer o visto. É preciso comprovar o direito à guarda! Caso ambos os pais tenham a guarda, o visto deverá ser requerido por ambos. Se um dos representantes legais da criança já estiver na Alemanha, deverá mandar também uma autorização em alemão com firma reconhecida para que o oturo responsável solicite o visto para o menor. As informações acima são dadas sem garantia, não podendo derivar-se delas nenhum direito legal.
                    Antrag: http://www.brasilia.diplo.de/Vertret...erty=Daten.pdf


                    Beim FZF-Visum ist der Ablauf wie folgt, Deine Frau stellt den Antrag bei dt. Konsulat in BRA, die senden die Unterlagen weiter an das Bundesverwaltungsamt in Köln, die sich wiederum mit Deiner ABH In Verbindung setzen. Das Visum wird NUR mit Zustimmung der ABH erteilt. D.h. ohne OK von der ABH gibt´s kein Visum!

                    Viel Glück!

                    Kommentar


                    • #10
                      Rechtsdeutsch und Linksdenkerdeutsch

                      Ehegattennachzug
                      Gibt es denn auch einen "Ehegattenmitzug"

                      Viel Glück für Kurt und denk daran bei Rechtsansprüchen heisst es darauf pochen.

                      P.S. Das deutsche Konsulat ist natürlich unumgänglich. Aber nicht von oben herab behandeln lassen.
                      Sabe o que eu acho? Eu acho coisas perdidas!

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