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Kirchliche Hochzeit in Brasilien?

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  • Kirchliche Hochzeit in Brasilien?

    Oi gente!

    Hab da mal eine kleine Frage. Wie ist es in Brasilien mit der kirchlichen Hochzeit? Ich würde gerne auf Wunsch meiner Freundin katholisch in Brasilien heiraten. Problem ist nur, dass ich nicht mehr der katholischen Kirche hier zulande angehöre (ausgetreten). Allerdings verfüge ich noch über eine Taufurkunde, vom kath. Pfarramt beglaubigt. Reicht dieses aus, um in einer katholischen Kirche in Brasilien zu heiraten?

    Abraço...

    o Tobe
    Abraço...
    o Tobe

  • #2
    Hallo Tobe,

    ich habe auch in Sao Paulo kirchlich geheiratet. Ausser der Taufurkunde brauchst Du natürlich den Nachweis, das Du standesamtlich in D oder BR geheiratet hast. Zudem musst Du an einem sog. "curso de noivos" teilnehmen, bei dem Du seelisch und moralisch auf den Stand der Ehe vorbereitet wirst. Rückfrage bei der Kirche oder dem Meldeamt in D, ob Du wirklich noch der Kirche angehörst, gibt es nicht.

    Gruss
    Jorge

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    • #3
      Kirchliche Trauung

      Tobe,

      Bei mir reicht sogar eine Taufurkunde vom evangelischem Pfarramt!
      Spass beiseite: Die Gemeinden dort drüben scheinen uns wenige Hürden in den Weg zu legen, wenn wir kirchlich heiraten wollen. Den "curso para noivos" muss sogar nur meine Frau mitmachen, die schon drüben ist. Am 17. April ist es dann soweit....

      Gruss, SWK!

      Kommentar


      • #4
        Tobe,

        Wenn du schon nicht katholisch sein willst, warum dann überhaupt eine kirchliche Heirat? Man kann auch ohne Kirche ein schönes Fest machen
        Michael Röck

        Kommentar


        • #5
          Hallo Tobe,

          das ist alles reine Verhandlungssache mit dem örtlichen Pfarrer. Legt einfach nur die Taufurkunde vor und gar nicht erst erwähnen, das Du in D aus der Kirche ausgetreten bist. Das führt womöglich nur zu Problemen. Was der Pfarrer nicht weis....

          Wir haben im August 2000 auch kirchlich (katholisch) geheiratet nach dem Standesamt, auch auf Wunsch meiner Frau. Mir wäre es nicht darauf angekommen.

          Den Pfarrer hat nach einigem guten Zureden auch die Taufurkunde gereicht. Am Curso für Noivos, hat dann meine Frau auch alleine teilgenommen, weil ich noch in Deutschland war. Ursprünglich wollte der Pfarrer von mir eine Bescheinigung, das ich solch einen Kurs in D besucht habe, aber bei der Hochzeit hat dann keiner mehr danach gefragt.

          Ist eben alles Verhandlungssache und Dokumente sind bei der kirchl. Heirat nicht ganz so wichtig, werden ja nicht überprüft. Wichtig ist nur das Ihr den Pfarrer überzeugen könnt. Fertig!

          Viel Glück und ´ne schöne Hochzeit!

          VOLKER 8)

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          • #6
            Mann sollte aus Überzeugung kirchlich heiraten und nicht weil es ein Wunsch der Freundin, Familie, etc. ist.
            Du kannst aber ohne Schwierigkeiten wieder in die kath. Kirche eintreten.
            Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand tatsächlich so eine dreiste Idee hat ohne Kirchenangehörigkeit kirchlich zu heiraten.
            Wie mrock schreibt, kann man auch so ein tolles Fest feiern.

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            • #7
              Zitat von Oberlehrer
              Mann sollte aus Überzeugung kirchlich heiraten und nicht weil es ein Wunsch der Freundin, Familie, etc. ist.
              Du kannst aber ohne Schwierigkeiten wieder in die kath. Kirche eintreten.
              Ich kann mir nicht vorstellen, dass jemand tatsächlich so eine dreiste Idee hat ohne Kirchenangehörigkeit kirchlich zu heiraten.
              Wie mrock schreibt, kann man auch so ein tolles Fest feiern.
              Ich denke doch, daß dies jeder selbst entscheiden sollte. Ich habe meiner Frau diesen Wunsch auch erfüllt und es war problemlos möglich, obwohl ich selbst Atheist bin. Dreist ist an der Idee meines Erachtens gar nichts, mir hat der Firlefanz weder etwas gebracht noch geschadet. Aber für meiune Frau ist damit ein Wunsch in Erfüllung gegangen. Dafür habe ich im Gegenzug aber später darauf bestanden, unsere Tochter nicht zu taufen bzw. sie das eines Tages selbst entscheiden zu lassen. Und das wurde selbst von meiner hochreligiösen Schwiegermutter ohne Murren akzeptiert.

              Mein Tip: Laß deine Zukünftige Kontakt mit Pfarrern aufnehmen und sondieren, wer die Zeremonie vornehmen würde und was du an Papieren brauchst. Den "curso para noivos" haben wir übrigens beide nicht gemacht. Wäre auch aus zeitlichen Gründen gar nicht gegangen, da wir die "kirchliche Heirat" (übrigens nicht in der Kirche, sondern in einem Festsaal) ganz spontan durchgezogen haben. Zwischen der Anfrage beim Pfarrer und der Zeremonie verging nicht mal eine Woche.

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              • #8
                Wow, vielen Dank für die vielen Antworten! Dann kann ja "fast" nichts mehr schief gehen. Meine Freundin hat einen sehr guten Draht zum örtlichen Pater, der übrigends deutscher Abstammung ist, und somit sollte es kein Problem geben. Naja, "nur" noch halt den ganzen Papierkram hinkriegen...leider weiß ich noch nicht genau wie lange das dauert und wann dann endgültig die Hochzeit stattfinden kann.

                @Oberlehrer und mrock:
                naja, aus der Kirche austreten heißt ja nicht unbedingt den Glauben ablegen. Das kann ja auch andere Hintergründe haben...also ich fühle mich bestimmt nicht schlecht dabei. Und klar heirate ich aus Überzeugung...

                Noch mal besten Dank an Alle!!!

                Abraço

                o Tobe
                Abraço...
                o Tobe

                Kommentar


                • #9
                  @Oberlehrer und mrock:
                  naja, aus der Kirche austreten heißt ja nicht unbedingt den Glauben ablegen. Das kann ja auch andere Hintergründe haben...also ich fühle mich bestimmt nicht schlecht dabei. Und klar heirate ich aus Überzeugung...
                  So isses! In Brasil zahlt man schließlich nicht für Religion, wäre ja auch noch schöner. Man bezahlt eben direkt vor Ort für die Dienstleistung.

                  Kommentar


                  • #10
                    Du hast recht Tobe, aus der Kirche austreten bedeutet nicht, dass man seinen Glauben abgelegt hat. Ich vermute in Deutschland ist es in erster Linier die Kirchensteuer, die die Menschen zu einem Austritt veranlasst.

                    In der katholischen Kirche ist es unter bestimmten Umständen möglich, dass jemand der aus der Kirche ausgetreten ist, kirchlich zu heiraten. Die kath. Kirche hat ihre Gesetzgebung (Codex Iuri Canonici) welche dieses genau regelt. Diese gilt übrigens weltweit.
                    Da die Pfarrer in Brasilien allerdings so flexibel sind wie alle Behörden, nehmen auch sie es nicht immer so genau mit der Gesetztestreue.

                    Sollte Tobe unter seinen gegebenen Umständen heiraten (nicht der kath. Kirche angehört und diese Tatsache dem Priester vorsätzlich vorenthält) ist die Trauung aus kirchlicher Sicht nicht gültig! Und da Tobe ja aus Überzeugung kirchlich heiraten möchte, wäre dieses wahrscheinlich nicht in seinem Sinne (von seiner Frau wahrscheinlich ganz zu schweigen).

                    Aber wenn es nur um die Party geht, dem Zwang der Familie nachzugeben, Traditionen zu pflegen, usw. und keinerlei moralischen Bedenken vorliegen, mag es für den ein oder anderen schon in Ordnung sein.

                    Meine Frau gehört übrigens keiner Kirche an und ist auch nicht getauft. Der zuständige kath. Pfarrer in São Paulo hatte ihr damals angeboten, in einem Crashkurs alle notwendigen Dinge wie Taufe, Kommunion, Firmung, usw. innerhalb ein paar Tage zu erlangen. Wir sind aber auch ohne kirchliche Trauung glücklich.

                    Kommentar


                    • #11
                      Hallo Oberlehrer,
                      leider hast Du Unrecht. Katholisch ist nicht der, der Kirchensteuer zahlt. Katholisch ist der, der katholisch getauft ist, am katholischen Religionsunterricht teilgenommen hat, sogar Meßdiener war etc.
                      Um an Gott zu glauben bzw. religios zu denken, zu leben, auch zu beten, muß ich nicht zahlen. Als Gott die Welt schuf, hat er nicht festgelegt, daß die Reichen Geld dafür bezahlen (Deutschland) und die Armen nicht (Brasilien). Wichtig ist auch, was die Kirche mit dem Geld macht, was sie von uns/mir bekommt.
                      Ich zum Beispiel bin vor 15 Jahren aus der katholischen Kirche aus Protest ausgetreten, weil ich die Ungerechtfertigkeiten, wie z. B. Kriege, Morde, Unterdrückungen, Korruption etc., welche die Kirche mit diesen Geldern geschaffen bzw. begangen hat, nicht mehr weiter mittragen wollte.
                      Trotzdem bete ich, glaube an Gott und gehe auch regelmäßig in die Kirche, nehme auch am Gemeindeleben teil, im übrigen auch meine Frau und Kinder, die allerdings aktiver in der Kirche sind als ich (wegen Arbeit und Zeit). Der Pfarrer in unserer Gemeinde hat damit überhaupt keine Probleme, daß meine Frau katholisch ist (keine Kirchensteuer zahlt, weil sie kein Einkommen hat) und ich, auch katholisch bin, aber keine Kirchensteuer zahle. Er hat sogar unsere Kinder katholisch getauft, obwohl er wußte, daß ich aus der Kirche ausgetreten bin. Hat dieser Pfarrer jetzt auch gegen Gesetze verstoßen. Verstößt er gegen irgend welche schwachsinnigen Gesetze, weil er zuläßt, daß meine Frau und ich aktiv am Gemeindeleben teilnehmen, Bedürftige unterstützen, Feste organisieren, vorbereiten etc.????
                      Alles völliger Quatsch mit der Kirchensteuer in Deutschland. Damit wird sowieso nur Unfug betrieben. Siehe hierzu die letzten Nachrichten. Der Papst schwimmt im Reichtum, die Kardinäle hauen die Kohle auf den Kopf, sind korrupt ohne Ende und hier in Berlin müssen die kleinen Gemeinden ihre Kirchen verkaufen, weil die katholische Kirche angeblich kein Geld hat, wegen jahrelanger Mißwirtschaft und Korruption. Wißt Ihr eigentlich, wieviele Milliarden die katholoische Kirche (auch evangelische) eigentlich von unseren Steuergeldern an Ausgleichszahlungen vom Staat bekommen (wegen im Krieg verfolgten Kirchengläubigern, zerstörten Kirchen etc.).
                      Wo ist die Kohle????? Das ist unglaublich. Dieser Skandal wird nicht öffentlich gemacht und von den Kirchen verschwiegen, aus Angst vor Protesten. Diese Mängelliste könnte man/frau beliebig fortsetzen, das würde Stunden dauern. Die katholische Kirche ist einfach ein korrupter Misthaufen.
                      Jetzt zurück zur Eingangsfrage:
                      Ich habe im Januar 1992 in Brasilien geheiratet. Erst kirchlich, dann in der Kirche standesamtlich (in einem Abwasch). Für die kirchliche Hochzeit hat meine Taufbescheinigung ausgereicht (übersetzt in portugiesisch). Keiner dort hat nachgefragt, ob ich in der Kirche bin oder nicht, weil diese Problematik eine deutsche Problematik ist, und die Gläubigen in Brasilien darüber gar nichts wissen, und wenn man dieses Thema anspricht, sind sie total verwundert, daß wir dafür Steuern zahlen müssen.
                      Günter

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                      • #12
                        Zitat von Guenter
                        Hallo Oberlehrer,
                        leider hast Du Unrecht. Katholisch ist nicht der, der Kirchensteuer zahlt.
                        Das habe ich gar nicht behauptet.


                        Zitat von Guenter
                        Der Pfarrer in unserer Gemeinde hat damit überhaupt keine Probleme, daß meine Frau katholisch ist (keine Kirchensteuer zahlt, weil sie kein Einkommen hat) und ich, auch katholisch bin, aber keine Kirchensteuer zahle. Er hat sogar unsere Kinder katholisch getauft, obwohl er wußte, daß ich aus der Kirche ausgetreten bin. Hat dieser Pfarrer jetzt auch gegen Gesetze verstoßen?
                        Warum sollte er ein Problem damit haben? Der Codex Iuris Canonici (kirchliche Gesetzgebung) der katholischen Kirche erlaubt in so einem Fall die Taufe der gemeinsamen Kinder. Er hat also nicht gegen den Kodex der Kirche nicht verstoßen.

                        Zitat von Guenter
                        Ich habe im Januar 1992 in Brasilien geheiratet. Erst kirchlich, dann in der Kirche standesamtlich (in einem Abwasch). Für die kirchliche Hochzeit hat meine Taufbescheinigung ausgereicht (übersetzt in portugiesisch). Keiner dort hat nachgefragt, ob ich in der Kirche bin oder nicht, weil diese Problematik eine deutsche Problematik ist …
                        Dieses ist keine deutsche Polemik, weil Codex Iuris Canonici weltweit seine Gültigkeit hat. Wie ich auch schon in dem obigen Beitrag geschrieben habe, sehen es die brasilianischen Priester mit ihren Vorschriften nicht so genau. Wie Du weißt, werden in Brasilien allgemein die Gesetzte je nach Lust und Laune eingehalten oder auch nicht. Sollte der Pfarrer, der Eure Trauung durchgeführt hatte nicht gewusst haben, dass du nicht mehr der katholischen Kirche angehörst, ist Eure kirchliche Eheschließung nicht gültig.

                        Was das Bezahlen der Kirchsteuer betrifft und was mit dem all dem Geld geschieht, ist ein anderes Thema.

                        Damit Du, lieber Günter in Zukunft mehr Kompetenz zeigen kannst, was das Thema kirchliches Heiraten betrifft, empfehle ich Dir mal hier reinzuschauen.
                        http://www.codex-iuris-canonici.de/indexdt.htm
                        Buch 4, Kapitel 7 dürfte für Dich interessant sein. Da das kirchliche Eherecht teilweise sehr kompliziert und schwer verständlich ist, kannst Du Dich bei Fragen an Deinen Pfarrer wenden.

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                        • #13
                          Siehste Oberlehrer,
                          da kannst Du mal wieder sehen wie krank die katholische Gesellschaft und wie kaputt die Oberhirten sind. Ich bin dafür, den Papst, den Vatikan, die Erzbistümer und alle Kardinale abzuschaffen, alles zu verkaufen, und dann das Geld denen zurück zu geben, denen es die katholische Kirche in den letzten Jahrhunderten gestohlen hat.
                          Bezüglich des Codex irrst Du aber meiner Meinung nach trotzdem. Er kann nicht weltweit gelten, weil in Brasilien jeder der katholisch getauft wurde, automatisch der katholischen Kirche Brasiliens angehört. Dies wird nicht an die Zahlung von Kirchensteuern gebunden, weil es einfach dort überhaupt keine Kirchensteuern gibt, sprich, Kirchensteuern ist ein absolutes Fremdwort in Brasilien.
                          Auch ist meine Hochzeit überhaupt nicht ungültig (die kirchliche). Ich habe eine gültige Hochzeitsurkunde der Gemeinde in Brasilien, die vom Pfarrer beglaubigt, von 22 Trauzeugen beeidigt und unterschrieben ist. Mir ist nicht bekannt, daß bisher irgend jemand auf der Welt, diese Hochzeit für ungültig erklärt bzw. angefochten hat.
                          Im übrigen zählt nicht das, was die Oberhirten als Gesetz erklären, sondern das Wort Gottes und das, was wir im Herzen tragen. Gott gab es vor den korrupten Oberhirten, Gottes Gebote gab es ebenfalls vor den korrupten Oberhirten.
                          So mache ich mir wegen meiner kirchlichen Hochzeit überhaupt keine Sorgen, auch wenn Du Recht haben solltest, darauf lasse ich einen fahren, ist mir absolut egal. Wichtig ist, was meine Frau und ich fühlen, denken, glauben und nicht das, was sich irgend welche korrupten Oberhirten ausdenken, die meilenweit von der Existenz einer Ehe entfernt sind und gar nicht wissen, was dies überhaupt bedeutet, weil nachweislich 65 % aller dieser korrupten Oberhirten entweder in den Puff geht oder homosexuell ist und über die Ehe so viel weiß wie mein Pferd.
                          Also Oberlehrer, ich zweifele Deine Aussagen nicht an (habe auch keine Lust und Zeit diese zu überprüfen), es nur absolut lächerlich.
                          Also Leute, nehmt Eure Taufbescheinigungen, laßt sie übersetzen und heiratet einfach, seid glücklich miteinander, zahlt bloß keine Kirchensteuern an diesen korrupten Haufen.
                          Günter

                          Kommentar


                          • #14
                            Lieber Günter,

                            mir scheint, Du hast keinen meiner Beiträge inhaltlich erfasst.
                            Deine Beiträge konzentrieren sich darauf, dass nach Deiner Ansicht die katholische Gesellschaft krank ist, die korrupten Oberhirten ins Puff gehen oder homosexuell sind, usw.

                            Mir ging es nur darum die Tatsache zu vermitteln, dass diese Ehe keine Gültigkeit hat.

                            Lass mich aber trotzdem kurz Deinen Beitrag kommentieren.

                            Zitat von Guenter
                            Bezüglich des Codex irrst Du aber meiner Meinung nach trotzdem. Er kann nicht weltweit gelten, weil in Brasilien jeder der katholisch getauft wurde, automatisch der katholischen Kirche Brasiliens angehört. Dies wird nicht an die Zahlung von Kirchensteuern gebunden, weil es einfach dort überhaupt keine Kirchensteuern gibt, sprich, Kirchensteuern ist ein absolutes Fremdwort in Brasilien.
                            Nein, da irre ich mich nicht. In jedem Land, auch in Deutschland, Österreich, usw. gehörst mit der Taufe der Kirche an und dies ist nicht an die Zahlung der Kirchensteuer gebunden. Wie Du ja selbst schreibst, bezahlt Deine Frau keine Kirchensteuer (da sie kein Einkommen hat) und gehört natürlich trotzdem noch der katholischen Kirche an.


                            Zitat von Guenter
                            Auch ist meine Hochzeit überhaupt nicht ungültig (die kirchliche). Ich habe eine gültige Hochzeitsurkunde der Gemeinde in Brasilien, die vom Pfarrer beglaubigt, von 22 Trauzeugen beeidigt und unterschrieben ist.
                            Selbstverständlich ist Deine kirchliche Trauung nach der katholischen Gesetzgebung ungültig.
                            Bei Deiner Trauung gehörtest Du nicht mehr der katholischen Kirche an. Du hattest eine Taufurkunde vorgelegt, dass Du eine katholische Taufe erhalten hattest und somit der katholischen Kirche beigetreten bist. Aber Du hast verschwiegen, dass Du Dich später entschieden hast aus dieser Kirche wieder auszutreten (das Ganze ist unabhängig vom Bezahlen der Kirchensteuer). Du hast also unter Vortäuschung falscher Tatsachen geheiratet. Das ändert sich auch nicht, wenn Du 22 Trauzeugen und eine Hochzeiturkunde nachweisen kannst.


                            Zitat von Guenter
                            Mir ist nicht bekannt, daß bisher irgend jemand auf der Welt, diese Hochzeit für ungültig erklärt bzw. angefochten hat.
                            Wen sollte es denn auch interessieren ob Deine Hochzeit rechtsmäßig war oder nicht?


                            Zitat von Guenter
                            Im übrigen zählt nicht das, was die Oberhirten als Gesetz erklären, sondern das Wort Gottes und das, was wir im Herzen tragen.
                            Bin ich derselben Meinung, aber sag das mal Deinem Gemeindepfarrer.
                            Aber egal ob die Gesetzte dieser Oberhirten sinnvoll erscheinen oder nicht – sie bestehen.


                            Zitat von Guenter
                            So mache ich mir wegen meiner kirchlichen Hochzeit überhaupt keine Sorgen, auch wenn Du Recht haben solltest, darauf lasse ich einen fahren, ist mir absolut egal. Wichtig ist, was meine Frau und ich fühlen, denken, glauben…
                            Ich will Dir Deine (ohnehin ungültige) kirchliche Trauung gar nicht madig machen, da auch ich die Ansicht vertrete, dass es eher wichtig ist was man fühlt, denkt, glaubt,…


                            Zitat von Guenter
                            Also Oberlehrer, ich zweifele Deine Aussagen nicht an (habe auch keine Lust und Zeit diese zu überprüfen), es nur absolut
                            lächerlich.
                            Bei Zeitnot und Lustlosigkeit muss man ganz klar Prioritäten setzten. Hast Du ja schon mit anderen Beiträgen hier im Forum viel Zeit investiert.
                            Ich für mich halte es so, dass ich ganz gerne Informationen aus erster Hand habe um mir ein klares Bild zu machen.


                            Zitat von Guenter
                            Also Leute, nehmt Eure Taufbescheinigungen, laßt sie übersetzen und heiratet einfach, seid glücklich miteinander, zahlt bloß keine Kirchensteuern an diesen korrupten Haufen.
                            Jeder sollte tun was er für richtig hält.
                            Für mich wäre es paradox unter falschen Tatsachen eine kirchliche Trauung einzugehen, welche letztendlich nicht rechtsmäßig wäre. Aber da gehen die Meinungen mit Sicherheit auseinander, da jeder ein anderes Rechtsempfinden hat.
                            Ebenso ist mir unklar warum Du, der nicht der Kirche angehört und zudem die katholische Kirche abschaffen möchte (zumindest den Vatikan, Papst, usw.) die Leute aufforderst kirchlich zu heiraten. Glücklich kann man auch so miteinander sein …

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