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Sozialhilfe in Brasilien?

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  • Sozialhilfe in Brasilien?

    Wer kann mir helfen?

    Ist es moeglich in Brasilien SOZIALHILFE zu beziehen?

    Vielen Dank fuer eure Hilfe.

    Bin in Brasilien und warte auf eure Antwort

    Gast

  • #2
    soziales

    hallo gast,

    entschuldige aber wo liegt die mutivation deiner frage ???

    so weit mir bekannt gibt es keine sozialhilfe in brasilien,
    dafür hat doch der bras. staat nun wirklich kein geld !?

    sollte es eine soziale absicherung geben hätten wir hier
    vieleicht nicht so hohe kriminalitätsfälle, bzw. dann hätte
    die drogenmafia nicht so viel macht.

    (vieleicht solltest du in deutschland bleiben, oder es mit arbeit versuchen) !!!
    neugierig,

    chel...
    Chechel

    Kommentar


    • #3
      Leute mit so einer Frage ist nicht mehr zu helfen! Das ist ja wohl der letzte Dreck, es sei denn Du willst vom brasilianischen Staat Kohle beziehen...haha, kann mir aber vorstellen daß auch der sagen wird....Junge geh arbeiten, schufften so wie wir...

      Sozialhilfe sollten die beziehen die es wirklich benötigen und nicht Leute die sich in Brasilien ein schönes Leben machen wollen / können. Warum sollte es DIR gerade besser gehen als dem "gemeinen" Volke?

      :shock: :evil:
      Abraço...
      o Tobe

      Kommentar


      • #4
        Ja ja

        Ja ja, zu viel Bild Zeitung gelesen ?

        Florida Rolf ist wohl ansteckend. Die Leute in Deutschland kommen mehr und mehr auf die Idee, dass Arbeit eigentlich nicht notwendig ist. Wie oft hoere ich: Es ist ja genug da, es muss nur richtig _verteilt_ werden.

        Gott sei Dank bin ich schon weg, und hoffentlich auch bald in Brasilien.

        Gruss yens

        Kommentar


        • #5
          Sozialhilfe

          Ich denke es ist nur eine Provokation eines bekannten "Gastes" und nichts weiter.

          Er will nur Emotionen herausfordern, wenn jemand in Brasilien sitzt und es sich vom deutschen Staat bezahlen läßt.
          Wenn dieser "Gast" wirklich Hilfe benötigen würde, wäre diese Frage nicht so kühl gestellt worden.
          Ignorieren ist das einzigste Mittel!

          Kommentar


          • #6
            Die Frage ist gar nicht so absurd.
            Nach dem Oeffnen der DDR wurde Ossis von der Sozialhilfe nach Mallorca verschickt, wenn auch nur vorübergehend. Aus Kostengründen, und
            Platzmangel für Unterkunft in Westdeutschland.
            Auch englische Sozialfälle wurden schon von der englischen Sozialhilfe
            nach Spanien in den Urlaub geschickt.
            Bis ca. 1992 gab es auch für Deutsche im Ausland Sozialhilfe.
            Damals war das ein Riesenthema in den Zeitungen.
            Voraussetztng waren natürlich immer besondere Fälle. Der typischste
            die "Nicht Vermittelbarkeit" aus Altersgründen.
            Ein guter Bekannter(Holländer) bekommt seine Sozialhilfe aus Holland
            in Recife ausbezahlt. Hier kann er davon leben, in Holland könnte er
            höchstens davon überleben.
            Und ich kenne ein paar Fälle von Schweizern, die in besonderen Situationen Sozialhilfe in Brasilien haben ausbezahlt bekommen.
            Im Ausland lebende Schweizer haben den Sonderstatus der Ausland-
            Schweizer.
            Speziell die Deutschen werden von Ihren eigenen Behörden wie die
            Schweine behandelt, wenn sie in Not sind.
            Das schlimmste war immer das deutsche Konsulat in Recife.
            da war mal ein Deutscher, der brauchte Hilfe, wollte ein Rückflugticket,
            da hat das Konsulat gesagt, er solle eine Scheibe einwerfen. Dann wird
            er verhaftet und irgendwann abgeschoben.
            Ein anderer mit 2 Nationaltäten, deutsche und schweizer, brauchte Hilfe.
            In der Stadt wo er sich gerade aufhielt gab es kein schweizer Konsulat.
            Da ging er zum deutschen. Die haben ihm nicht geholfen. Daraufhin ging
            er zum französischen Konsulat, und die haben ihm geholfen.......

            Kommentar


            • #7
              Zitat von UPB
              Speziell die Deutschen werden von Ihren eigenen Behörden wie die
              Schweine behandelt, wenn sie in Not sind.
              Da ging er zum deutschen. Die haben ihm nicht geholfen. Daraufhin ging
              er zum französischen Konsulat, und die haben ihm geholfen.......
              Yep. Deutsche Behoerden benehmen sich teilweise als waeren sie noch von der SS gefuehrt. Ich selbst war mal als 18 jaehriger in einer Notlage in Nordafrika und benoetigte Geld fuer die Rueckkehr nach Europa. In Deutschland haette ich das sofort zurueckueberweisen koennen. Kommentar: Wir sind keine Bank, gehen sie doch zu einer Bank! Ist ja auch sehr realistisch, dass man als 18 jaehriger Tourist mal eben in Nordafrika einen Kredit bei der Bank bekommt. Heute lache ich darueber, ich habe meine Lektion gelernt. Gefaehrlich ist es nur, wenn sich Touristen Illusionen machen, die _deutschen_ Botschaften wuerden ihnen im Notfall beistehen. Gott sei Dank zahle ich in Deutschland keine Steuern mehr und finanziere diesen Dummfug nicht mehr.

              Kommentar


              • #8
                Sofern es sich wirklich um eine Notlage handelt, wird die Botschaft
                auch helfen. Es ist aber bedauerlicherweise wohl so, dass jeder
                abgebrannte Penner mit deutschem Pass natürlich als erstes die
                deutsche Botschaft anschnorrt .. natürlich um angeblich sofort nach
                Hause zu jetten, natürlich mit hahnebüchenen Begründungen
                für die unverhoffte Finanznotlage und natürlich mit dem Schwur auf
                den Lippen, alles sofort zurückzuzahlen, wenn .. ja wenn.. .
                Diese Spezies Reisender findet sich außerordentlich oft in Südeuropa
                und den schon zitierten nordafrikanischen Lädern.

                In dem Sinne -Yenz- lasse Milde walten. Die amerikanischen Botschaften
                beispielsweise sind für große Hilfsbereitschaft gegenüber ihren Bürgern
                bekannt. Cash wirst du dort auch nicht bekommen.

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                • #9
                  Zitat von Anonymous
                  Sofern es sich wirklich um eine Notlage handelt, wird die Botschaftauch helfen.
                  :lol: :lol: :lol:

                  Jung,
                  Du must noch viel lernen im Leben. Erst letztens war hier einer im Forum dem seine Brasi in Deutschland hat alle Konten und Kreditkarten hat sprerren lassen, waehrend er in Brasilien war. Der Ratschlag hier im Forum: Geh doch zur Botschaft und lasse Dir helfen. Er hat sich totgelacht.
                  Was Du glaubst oder Dir denkst ist mir ziemlich egal. Ich gebe nur den Rat, in der deutschen Botschaft eben _KEINERLEI_ Hilfe zu erwarten.
                  Regierungen waren gefaehrlich, sind gefaehrlich und werden immer gefaehrlich sein. Erwarte keine Hilfe, sei Froh wenn sie Dich nicht vefolgen. Schroeder laesst hoechstens mal ein paar tausend deutsche Touristen auf Steuerzahlerkosten ausfliegen, wenn eine Fluglinie pleite geht und er sich in den Medien profilieren kann. Zurueckzahlen musst Du das dann natuerlich nicht. :lol:


                  Zitat von Anonymous
                  Die amerikanischen Botschaften
                  beispielsweise sind für große Hilfsbereitschaft gegenüber ihren Bürgern
                  bekannt. Cash wirst du dort auch nicht bekommen.
                  Ein amerikansicher Reisepass hat nachteile gegenbueber einem BRD Pass: Du bist bevorzugtes Anschlagsziel, Du bist weltweit in den USA Steuerpflichtig und Du darst in einige Laender nicht einreisen,entweder weil es das Zielland nicht will (Iran), oder weil es die USA nicht wollen (Cuba). Der grosse Vorteil: Die US Botschaft hilft Dir in Notlagen. Frage mal einige Deutsche die aus dubiosen Gruenden in phillipinischen Gefaengnissen sitzen. Ich glaube die haetten gerne einen US Pass :lol:


                  Gruss Yens

                  Kommentar


                  • #10
                    dem seine Brasi.. Na ja, der Dativ ist dem Genitv sein tot :roll:

                    Gruss Yens

                    Kommentar


                    • #11
                      Bargeld um sich ein Ticket zu kaufen, gibt es glaube ich grundsätzlich nicht, sondern ein von der Botschaft gekauftes Ticket.
                      Offiziell, nur in der Praxis fast nie.
                      Und warum soll man seine Landsleute nicht zurückfliegen ?
                      Wenn man es doch zurückzahlen muss. Es gibt ja auch Sozialhilfe in
                      Deutschland, und die braucht man nicht zurück zu zahlen.

                      Kommentar


                      • #12
                        Per mail behandeln wir gerade einen Fall bei dem ein am Amazonas lebender Deutscher seit 3 Jahren seinen Reisepaß nicht hat verlängern lassen.
                        Die Botschaft sagte ihm er habe sein Recht auf Deutsche Staatsbürgerschaft verloren. Er solle auch erst mal beweisen dass er Deutscher ist.
                        Soviel zum Thema Hilfe - 10 Jahre Kriegsgefangenschaft oder die Rücksiedler haben nicht mal ihre Staatsbürgerschaft verloren.

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                        • #13
                          Zitat von Anonymous
                          Per mail behandeln wir gerade einen Fall bei dem ein am Amazonas lebender Deutscher seit 3 Jahren seinen Reisepaß nicht hat verlängern lassen.
                          Die Botschaft sagte ihm er habe sein Recht auf Deutsche Staatsbürgerschaft verloren. Er solle auch erst mal beweisen dass er Deutscher ist.
                          Unfassbar.

                          Erinnert mich an eine Spiegel Geschichte:

                          Ein schwuler US Soldat, stationiert in Berlin, geraet in die Faenge des KGB. Er spioniert ein paar Jahre und dann haellt er den Druck nicht mehr aus (bestimmte Soldaten mussten anscheinend Interviews zur Spionageabwehr ueberstehen) und flieht in die DDR. Er bekommt dort einen DDR Pass, gliedert sich ein, fuehlt sich wohl :roll: und "wird Deutscher". Dann kommt der Mauerfall. Er wird vom US Geheimdienst auf offener Strasse in Berlin entfuehrt. Dies ist schon nicht nett der BRD gegenueber, aberna ja. Er sitzt in den USA 10 Jahre im Gefaengnis und wird anschliessend entlassen. Anschliessend geht er zur Deutschen Botschaft und will seinen abgelaufenen DDR Pass in einen BRD Pass umwandeln, da er sich in der Ex-DDR wieder niederlassen will. Ergebnis: Der BRD Pass wird verweigert mit der Begruendung, dass er zwar einen DDR Pass hatte, aber keine Einbuergerungsurkunde und deshalb kein Deutscher sei.

                          Auch wenn ich nun wirklich kein Freund der DDR war und bin, fand ich dies von der BRD ein bisschen schaebig.

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                          • #14
                            Yens, das Beispiel mit dem Typ und den gesperrten Kreditkarten hinkt,
                            denn es läuft schon wieder aufs Geld hinaus. Was hat die Botschaft
                            mit deinen privaten Bankverträgen zu schaffen??? Genau garnichts.
                            Was gehen die Botschaft deine Eheprobleme an? Genau so wenig.
                            Es scheint die Vorstellung zu existieren, dass die Botschaft eine Art
                            Aussenstelle der deutschen Polizei, der Samariter, verlängerter
                            Arm der Sozialfürsorge und der Kirchen und Reisebüros und allgemeine
                            Vollkaskoversicherung für solche ist, die dafür privat keine Beiträge
                            übrig hatten. Dem ist aber nicht so, das ist nicht der Job der Botschaften
                            und das können sie auch gar nicht leisten.
                            Das möglicherweise erhöhte Lebensrisiko auf schlecht vorbereiteten
                            Reisen muss man leider selber tragen. Sofern es wirklich hart auf hart
                            kommt und der Reisende im ausländischen Knast schmort werden sie
                            schon Kontakt aufnehmen.

                            Der Fall geschilderte Fall mit der verlorenen Stastbürgeschaft wegen
                            fehlender Passverlängerung bzw. ausgelaufenem Pass klingt eher
                            unglaubwürdig. Wenn er den Pass noch hat ist der "Beweis" offensichtlich,
                            wenn er ihn verloren hat - und den Ausweis, den Führerschein, die
                            Kreditkarten und all das andere Zeugs gleich dazu - reichen ein paar
                            Telefonate beim letzten deutschen Einwohnermeldeamtes und
                            der Fall ist geklärt. Wobei schon offen bleibt, was er nun nach drei
                            Jahren ohne Papiere damit plötzlich wieder will, scheint ja auch ohne
                            zu funktionieren.

                            Kommentar


                            • #15
                              Lieber Anonymous,

                              Zitat von Anonymous
                              Yens, das Beispiel mit dem Typ und den gesperrten Kreditkarten hinkt, denn es läuft schon wieder aufs Geld hinaus. Was hat die Botschaft mit deinen privaten Bankverträgen zu schaffen???
                              Nichts. Schon klar. Dann mache ich Dir folgende Rechnung auf: Was habe ich mit den Deutschen Botschaften zu schaffen? Ich fuehle mich weder verpflichtet fur die deutsche Industrie irgendwelche Kontaktboersen zu unterhalten, noch Botschaftern einen Ganzjahresurlaub zu finanzieren. Machen wir das doch einfach so: Die deutschen Botschaften im Ausland muessen sich durch Visantragsgebuehren und aehnliches selbst finanzieren. Steuergelder werden dafuer nicht mehr aufgewendet und ich erhalte einen Rabatt bei meiner naechsten Steuererklaerung. Die Passproblemen mit lassen sich auch per Kurierdienst loesen.


                              Zitat von Anonymous
                              Das möglicherweise erhöhte Lebensrisiko auf schlecht vorbereiteten
                              Reisen muss man leider selber tragen.
                              Damit kann ich sehr gut leben. Weniger gut leben kann ich damit, die Botschaften trotzdem noch durchfuettern zu muessen (zumindest in der Zeit, als ich noch in Deutschland gewohnt habe).

                              Zitat von Anonymous
                              Sofern es wirklich hart auf hart
                              Ja, aber ganz schoen weich ist es fuer die Leute, die von zwangserpressten Steuergeldern sich ein recht komfortables Leben machen.

                              Zitat von Anonymous
                              kommt und der Reisende im ausländischen Knast schmort werden sie
                              schon Kontakt aufnehmen.
                              Wer nimmt Kontakt auf? Die Deutsche Botschaft? Glaubst DU doch wohl nicht selbst. Die sagt Dir folgendes: Wenn sie im Ausland kriminellen Aktivitaeten vornehmen, haben sie dafuer gerade zu stehen. Dies mag ja voellig OK sein, verkennt aber die Tatsache, dass in einigen 3. Welt Laendern Leute wegen dubioser Vorwuerfe jahrelang Einsitzen und auf Ihren Prozess am St. Nimmerleinstag warten.

                              Zitat von Anonymous
                              Der Fall geschilderte Fall mit der verlorenen Stastbürgeschaft wegen
                              fehlender Passverlängerung bzw. ausgelaufenem Pass klingt eher
                              unglaubwürdig.
                              Du glaubst viel und weisst wenig.

                              Zitat von Anonymous
                              Wenn er den Pass noch hat ist der "Beweis" offensichtlich,
                              Nein, der Pass ist voellig unwichtig. Er braucht die Einbuergerungsurkunge. Eine solche wurde nicht ausgestellt, folglich keinen Anspruch auf Staatsangehoerigkeit (dies gilt fuer den Fall des US Soldaten).

                              Zitat von Anonymous

                              Wobei schon offen bleibt, was er nun nach drei
                              Jahren ohne Papiere damit plötzlich wieder will, scheint ja auch ohne
                              zu funktionieren.
                              Dieses Beispiel war nicht von mir. Die Frage mag berechigt sein, was er nun nach drei Jahren wieder will. Fakt ist aber, dass Deutschland das Internationale Abkommen unterzeichnet hat, die deutsche Staatsbuergerschaft nie zu entziehen, es sei denn es liegt eine _zweite_ Staatsbuergerschaft vor, sonst waerest Du naemlich "staatenlos". Normalerweise nennt man so etwas Behoerdenwillkuer. Uebrigens kenne ich Leute (Paestinaenser), die "staatenlos" sind. Glaube mir, "staatenlos" zu sein ist das letzte, was Du sein willst. Selbst fuer eine neue Staatsangehoerigkeit brauchst Du Dinge wie Geburtsurkunde, Fuehrungszeugnis etc., wenn Du aber keinem Staat angehoerst, gibt es auch niemanden, der bereit ist diese Dinge auszustellen.

                              Gruss Yens

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