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Neues interessantes Gesetz Lei º 13.484/2017

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    Neues interessantes Gesetz Lei º 13.484/2017

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      Aus dem Newsletter:
      A principal mudança trazida pela Lei º 13.484/2017, sem dúvida alguma, foi a possibilidade de ampliação dos serviços prestados pelos Cartórios de Pessoas Naturais, que a partir de agora poderão emitir RG, CPF e Passaporte, por exemplo, conforme convênios porventura firmados. Trata-se de um avanço enorme em termos de acessibilidade para o cidadão.

      Hier weiterlesen:
      https://tomazefariasadvocacia.jusbra...rce=newsletter
      Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...
    • #2

      Da ich diese Tage in diversen Angelegenheiten fast taeglich mit unterschiedlich zustaendigen und unterschiedlich kompetenten cartorios zu tun habe, und das noch in mindestens 3 verschiedenen zustaendigen Bundesstaaten, hat mein Vertrauen in diese sehr gelitten.

      Nur ganz kurz zusammengefasst: scheiden lassen kann ich mich nicht, zumindest nicht so einfach, weil ich eine Immobilie habe. Andererseits kann ich die Immobilie auch nicht so ohne weiteres verkaufen weil ich (noch) verheiratet bin. Die Immobilie wurde uebrigens 20 Jahre vor der aktuellen Ehe erworben und ausserdem haben wir absolute Guetertrennung, ganz amtlich.

      Ich bin gestern gut 20 Stunden in gutem Glauben endlich alle Dokumente zusammen zu haben aus Nordminas nach Rio mit dem Bus gereist, in der Hoffnung endlich Naegel ohne Koepfe machen zu koennen. Nix da, wird ein weiteres Dokument verlangt, und zwar eines, von dem die in Nordminas noch nie was gehoert haben.

      Und ja: nicht nur ein Gringo verzweifelt daran, nein, auch meine bras. Verwandtschaft, und die sind mindestens zur Haelfte Anwaelte.



      Frankie
      Zuletzt geändert von frankieb66; 11.10.2017, 11:50.

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      • #3

        Zitat von frankieb66 Beitrag anzeigen
        scheiden lassen kann ich mich nicht, zumindest nicht so einfach, weil ich eine Immobilie habe
        ???
        Wir konnten, uns trotz einer gemeinsamen Immobilie (!!!), einvernehmlich auf dem Cartório scheiden lassen. Eher war's am Küchentisch, der Anwalt kam ins Haus. Es gab einen Eintrag im Scheidungurteil über die Immobilie und das war es.
        Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

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        • #4

          Zitat von Ursinho4711 Beitrag anzeigen

          ???
          Wir konnten, uns trotz einer gemeinsamen Immobilie (!!!), einvernehmlich auf dem Cartório scheiden lassen. Eher war's am Küchentisch, der Anwalt kam ins Haus. Es gab einen Eintrag im Scheidungurteil über die Immobilie und das war es.
          das dachten wir bislang auch. Gilt aber oftensichtlich nicht fuer Nordminas.

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          • #5

            Da wohl die Lobby der Cartórios mal wieder den geldhahn in Brasília aufgedreht und ein paar Politiker "beschenkt" !!!

            Cartórios sind die reinste Mafia, Gebühren ohne Ende, für jeden Sch... !!! Ohne Aufsicht oder Kontrolle !
            Und jetzt solen die auch noch Pässe und Personalausweise ausstellen dürfen ??? Ein Unding das der Staat solche Hoheitlichen Aufgaben wie das Ausstellen von Ausweisdokumenten nun an private Unternehmer auslagern will !!!

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            • #6

              Meine Story ist auch bezeichnend für die Umsetzung/Nichtumsetzung von Bundesgesetzen.

              Ich hatte mich 2005 juristisch von meiner Frau getrennt, mit Güteraufteilung und Ausschliessung weiterer Rechte (Seperação Judicial), z.Bsp. an meine zukünftige Minirente. Es gab nur einen Anwalt, den meine Damalige aussuchen sollte und ausgesucht hatte.

              Dann wurde das Zivilrecht (Código Civil) ca. 2012 dergestalt geändert, dass man Scheidungen (Divórcii) ohne Anwalt beim Cartório machen kann, wenn sie im gegenseitigen Einverständnis erfolt (Amigável) und keine Kinder im Spiel sind. Ich hatte damals hier einen entsprechenden Thread aufgemacht.

              Vor ca. 1 1/2 Jahren war ich beim zuständigen Notariat (Cartório), um die Modalitäten und den Papierkram durchzusprechen. Meine Neue hatte Druck gemacht.

              Deren Auskunft :

              Anwalt ca. 1 salário mínimo (monatl. Mindestlohn) + Notariatskosten i.H.v. ca. R $ 400 + irgendwelche Gerichtskosten.

              Bin immer noch nicht geschieden. Ich hatte 2005 schon ca. 2.000 abgedrückt...
              Gruss aus Maceió
              Thomas

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              • #7

                Uppsss...
                Neuer Wissensstand nachdem ich in meiner Stammkneipe vor ner Stunde den Anwalt getroffen hatte, der gerade gegen das Ressort Hotel in P d G vorgeht:

                Da meine Seperação Judicial halt judicialmente/ gerichtlich war, wenn auch mit nur einem Anwalt und Amigável, muss das Divórcio auch gerichtlich abgesegnet werden.

                Er klärt jetzt mit den Partnern, ob sie es für 1/2 Mindestlohn machen.
                Gruss aus Maceió
                Thomas

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                • #8

                  jajaja.....ab nach brasilien... und dann gleich: heiraten......, häusle baue,...., brasilianischen führerschein machen....,hab ich noch irgendwelche deutschen tugenden vergessen?
                  geht euch langsam ein licht auf?
                  ich geb euch einen tipp: sucht euch eine nette brasilianerin ( hübsch sein kein nachteil) in brasilien, macht ein kind mit ihr, kümmert euch gewissenhaft um b e i d e (!) und den rest erledigt ihr wie die brasilianer: e dai...amanha outro dia....
                  lebe so seit fast 30 jahren hier....anwaltskosten gesamt...ja doch...ca.300.-rs....


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                  • #9

                    Zitat von Alagomão Beitrag anzeigen
                    .....

                    Da meine Seperação Judicial halt judicialmente/ gerichtlich war, wenn auch mit nur einem Anwalt und Amigável, muss das Divórcio auch gerichtlich abgesegnet werden.

                    ......
                    Mal wieder typisch Brasilien !!!

                    Als es damals anfing das die Cartórios auch Scheidungen durchführen können hiess es sogar das die Möglichkeit bei Ausländer gar nicht in Frage kommt, auch wenn alles einvernemlich geregelt wurde und keine Kinder da waren. Dauerte dann nicht lange bis die ersten Gringos dann anscheinend doch im Cartório geschieden werden konnten.

                    Wie so oft jeder (jedes cartório) macht was es will und wie es will.

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