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Eure Einschätzung / Aufenthaltgenehmigung in Deutschland

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    Eure Einschätzung / Aufenthaltgenehmigung in Deutschland

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      Hallo,

      ich habe eine brasilianische Bekannte in Deutschland, die mit 16 Jahren mit einem Visum zur Familienzusammenführung (Mutter lebt in D) hierher kam. Als sie dann hier war, stellte sich heraus, dass sie schwanger ist (Kind wurde noch in BR gezeugt) und es begannen die Probleme. Der deutsche Stiefvater war nicht mehr bereit für den Unterhalt und die Unterkunft zu sorgen und so landete sie in einem Mutter/Kind-Heim, wo sie jetzt seit über 3 Jahren lebt und leider von der Sozialhilfe abhängig ist. Ihr Kind ist mittlerweile über 3 Jahre alt, geht hier in den Kindergarten und spricht ausschliesslich Deutsch.
      Ihr Visum ist mittlerweile abgelaufen und sie hat vorher einen erneuten Antrag gestellt. Bis zu einer offiziellen Entscheidung ist ihr jetzt die Aufenthalterlaubnis nochmal um 6 Monate verlängert worden.
      Mich würde interssieren, wie ist eure Einschätzung? Wird in so einem Fall das Visum aus humanitären Gründen verlängert (sie hat in Brasilien sonst niemanden) oder muss sie in Kürze mit ihrer Ausweisung rechnen? Beim Ausländeramt wurde ihr gesagt, wenn sich nicht bald eine Arbeitsstelle gefunden hat, wird das Visum nicht mehr verlängert. Allerdings wird sie mit einer Arbeitsstelle im unteren Lohnsegment in D alleine auch nicht existieren können, da sie in einer sehr teuren Stadt wohnt und mit einem kleinen Kind ist das alles sehr schwierig. Die (Raben)Mutter hält sich momentan in BR auf und ist erst in ein paar Monaten zurück.
    • #2

      Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ihr Kind wurde hier geboren und ist damit nach dem Optionsmodell Deutscher, wo ist dann das Probelm mit der Aufenthaltserlaubnis?

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      • #3

        Moin,
        Unser Einschätzungen oder besser gesagt politischen Wünsche sind unerheblich.
        Entscheiden tut das die zuständige Ausländerbehörde.
        Und wenn die bereit ist das Visum zu verlängern wenn Sie einen Arbeitstelle hat, dann ist das der Weg den Sie gehen kann. (Unter Umständen, reicht ein Ausbildungsplatz – auf jeden Fall mit dem Sachbearbeiter absprechen).

        Allerdings einige Allgemeine Anmerkungen:

        „Kind wurde noch in BR gezeugt“
        Es ist egal wo es gezeugt wurde, relevant ist – von wem. Der derjenige ist Unterhaltspflichtig.

        „und spricht ausschliesslich Deutsch.“
        Schwerer Fehler der Mutter, wie kann ich meinem Kind nicht meine eigen Sprache beibringen? Im Frauenhaus gibt es auch deutsche Mütter bei denen das Kind Deutsch hätte lernen können. Aus diesem Verhalten Ansprüche gegen die Bundesrepublik Deutschland herzuleiten währe falsch.

        „da sie in einer sehr teuren Stadt wohnt“
        Muss Sie nicht, wenn Sie keine Auflagen hat kann Sie gerne umziehen, am besten dorthin wo Sie einen Arbeit bekommt.

        „(sie hat in Brasilien sonst niemanden)“
        „Die (Raben)Mutter hält sich momentan in BR auf und ist erst in ein paar Monaten zurück.“
        ????

        „und mit einem kleinen Kind ist das alles sehr schwierig „
        Das ist wahr. Allerdings ist Sie damit nicht alleine. Es gibt viele Alleinerziehende die in der gleiche Situation sind.

        Viel Glück beim Arbeit suchen.
        Christian


        PS.: Das Kind ist kein Deutscher. Das Optionsmodell greift erst bei der 2. in Deutschland geborene Generation.
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        • #4

          Danke mal bis hier für eure Antworten. Nein, das Kind ist nicht Deutsch, sondern von einem Brasilianer, der sich verp... hat.
          Sorry, habe mich schlecht ausgedrückt: mit der "(Raben)Mutter hält sich momentan in BR auf", meinte ich ihre Mutter, also die Oma des Kindes, die sich bisher wenig gekümmert hat.
          Das es hier kein Recht auf Ansprüche gibt, ist schon klar, in so einem Fall wird wohl sehr individuell entschieden werden.

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          • #5

            Zitat von Moranguinho
            Habe ich das jetzt richtig verstanden? Ihr Kind wurde hier geboren und ist damit nach dem Optionsmodell Deutscher, wo ist dann das Probelm mit der Aufenthaltserlaubnis?
            Das stimmt so nicht, denn das Optionsmodell gilt nur für den Fall das Vater und Mutter des Kindes nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und wenigsten ein Elternteil mind. 8 Jahre legal in Deutschland lebt :!: :!: :!: :!:

            Und das ist im vorliegenden Fall NICHT gegeben :!: Also nix mit dt. Staatsangehörigkeit, :twisted: wäre ja noch schöner :!: Was glaubst wieviele dann ihr Kind in Deutschland zur Welt bringen würden :!: :?:

            Bei wem hat Deine Bekannte in Brasilien gelebt als ihre Mutter bereits in Deutschland gelebt hat :?: Irgendwas stimmt doch da nicht, eine 16 jährige lebt doch auch nicht in Brasilien alleine und ohne Einkommen :!:
            Was ist mit dem Vater des Kindes, wieso wird der nicht zur Unterstützung eines Kindes und der Mutter herangezogen :?: :?: :?:
            Nur weil Deine Bekannte jetzt in Deutschland lebt kann es ja nicht angehen das nun der deutsche Staat für sie und das Kind aufkommen muss und der Vater in Brasilien davon kommt :!:
            Aber vermutlich weiss die kleine eh nicht wer ihr das Kind gemacht hat und ist deshalb damals nach Deutschland gekommen um auf Mama´s Kosten im "Schlarafenland" Deutschland zu leben :!: :twisted:

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            • #6

              Hallo,

              sorry, ich habe das Posting falsch verstand, ist aber recht konfus geschrieben und mit sicherheit auch Fake.

              Viele Grüße

              Moranguinho

              P.S. Gibt es hier eigentlich noch normale Anfragen????? :evil:

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              • #7

                Die Geschichte ist schon recht konfus.

                ohne jetzt grosser Rechtsverdreher zu sein, glaube ich doch, dass ihre Chancen bei gut Null stehen.

                Ein paar Punkte die mich stutzig machen:

                - sind die Familienzusammenführungsvisas nicht auf das Alter von 15 Jahren beschränkt??? (bin der Meinung ja, bin aber nicht ganz sicher...)

                - mit Sozialhilfe kommt sie klar, mit dem Verdienst aus einem Kleinjob nicht?? Wo ist da die Logik?

                Wie berührend oder traurig oder schlimm das Einzelschicksal auch sein mag, in Brasilien gibt es sicherlich 30-50 Millionen denen es ähnlich geht, vielen noch viel schlechter. Da reicht ein Blick auf die Strassen...
                In der ganzen Welt mögen dies so 2-3 oder 4 Milliarden Menschen sein.

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                • #8

                  Prinzipiell würde ich mir in solchen Situationen einen Anwalt nehmen, Anwälte gibt es für arme Leute kostenlos. Die Meinung Dritter ist da irrelevant.

                  Interessanterweise machen die Gäste, die unter verschiedenen Namen Fake-Anfragen stellten, immer identische Rechtschreibfehler.

                  Grüße

                  Moranguinho

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                  • #9

                    Was hat die Dame denn für eine katastrophale Behinderung, dass sie als
                    einzige Brasilianerin keinen Doofen findet der sie heiratet ?
                    Dann wäre das Problem doch auf die gleiche Weise gelöst wie immer.

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                    • #10

                      Zitat von Moranguinho
                      ... die Gäste, die unter verschiedenen Namen Fake-Anfragen stellten, immer identische Rechtschreibfehler.
                      ....
                      Moranguinho, ich sehe oben beim Michael gar keine Rechtschreibfehler, nur 2 Bindestriche, die man hätte setzen können...
                      Oder meinst Du mich damit?? ich hab sowieso alle Regeln der Kunst ausser Kraft gesetzt...

                      Aber,...(ich glaube,) ich verstehe schon was Du meinst, bei mir leuchtet auch so manches Mal eine bestimmte IP-Warnung neben den Beiträgen auf....
                      Grüsse
                      Titus
                      (mit klemmender Hochstellertaste, lebt's sich einfach ungeniert...)

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