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  • igelball
    antwortet
    Noch etwas das ich erfahren habe:

    Angeblich reicht es in Brasilien aus wenn der Vater beim Notar eine Erklärung abgibt dass er sein Sorgerecht an die Frau abgeben kann. Ist dort also doch keine gerichtliche Entscheidung notwendig? Kennt sich da jemand aus?

    Zitat von Frankfrank
    Hallo Igelball, kennen mich da nicht so aus, aber... Ich habe vor kurzem den Ärger beim Ausländeramt mit einer Bekannten diskutiert, die im Landtag sitzt. So gibt es wohl Petitionsausschüsse der einzelnen Parteien, wo man sich mit solchen oder ähnlichen Problemen hinwenden kann. Ob`s was hilft...?
    Danke für den Tipp Das wäre der letzte Schritt der mir dann noch übrigbleiben würde.

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo Igelball, kennen mich da nicht so aus, aber... Ich habe vor kurzem den Ärger beim Ausländeramt mit einer Bekannten diskutiert, die im Landtag sitzt. So gibt es wohl Petitionsausschüsse der einzelnen Parteien, wo man sich mit solchen oder ähnlichen Problemen hinwenden kann. Ob`s was hilft...?

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  • igelball
    antwortet
    Gesetz wurde zum 01.01.2005 geändert

    Also jetzt weiss ich warum es hier so unterschiedliche Auffassungen gibt:

    Bis zum obengenannten Datum reichte die Erlaubnis des Vaters aus damit die Kinder in Deutschland leben dürfen. Für Kinder die später nach Deutschland eingereist sind gilt dass die Aufenthaltserlaubnis komplett auf die Mutter übertragen werden muss.

    Kann mir allerdings nicht erklären wie das mit unserem Grundgesetz zusammenpasst:

    Grundgesetz

    Artikel (3/3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

    --> Meine Frau hat ihr ganzes Leben alleine für die Kinder gesorgt und diese sollen ihr weggenommen werden und in Brasilien auf die Straße gesetzt (der Vater möchte die Kinder nicht haben) weil auf einem Papier der Name des Vaters auftaucht der im übrigen auch noch damit einverstanden ist das die Kinder hier leben.

    Artikel (6/3) Gegen den Willen der Erziehungsberechtigten dürfen Kinder nur auf Grund eines Gesetzes von der Familie getrennt werden, wenn die Erziehungsberechtigten versagen oder wenn die Kinder aus anderen Gründen zu verwahrlosen drohen.

    --> Die Erziehungsberechtigten wollen beide dass die Kinder hier leben. Ausserdem verwahrlosen die Kinder hier nicht.

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  • igelball
    antwortet
    Ich bin erst am Anfang der Prozedur ...

    ... und kann bis jetzt nur die Kleinigkeit hinzufügen dass mit einer Einverständniserklärung des Vaters meiner 3 Kinder dieselben von der Ausländerbehörde nur "geduldet" werden.

    Das heisst der Aufenthalt ist nach §5 Abs. 2 Aufenthaltsgesetz daran gebunden dass keine öffentliche Leistungen wie z.B. Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe bezogen werden.

    Es ist wohl deshalb auf jeden Fall besser das Ganze bis zum Ende durchzustehen wenn man nicht mit diesem Risiko, dass einen in der heutigen Zeit leider allzuschnell treffen kann, leben möchte.

    Morgen werde ich wohl mal den Anwalt anrufen.

    Gruss
    Igelball

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Oskar
    Hallihallo nochmal der Oskar,

    Riesengroßes Dankeschön an vilaparadiso,


    Zitat von Oskar
    der Tip mit dem RA Toroxel war genial.
    Na, wollen wir auch mal hoffen, dass er fuer Walter Wunder wirken kann.
    http://www.brasil-web.de/phpBB2/viewtopic.php?t=6010

    Gruss Yens

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  • Oskar
    antwortet
    Hallihallo nochmal der Oskar,

    Riesengroßes Dankeschön an vilaparadiso, der Tip mit dem RA Toroxel war genial. Der Mann hat sich direkt gekümmert, so dass ich innerhalb von 3 Tagen die Geschichte mit der Sorgerechtsübertragung durch hatte.

    Der Antrag ist gestellt, die Vorankündigung schon in Deutschland, ich denke in 2 Wochen kommt der Kleine hier an.

    Danke auch an Walter und Alexander für die Hilfe.


    Grüße an Euch,

    Oskar

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  • Oskar
    antwortet
    Hallo an alle!!!


    War jetzt auf der Ausländerbehörde.

    Für den Beamten dort ist eine Sorgerechtsübertragung vom Vater auf die Mutter beim Cartorio de Notas ausreichend.

    Der Vater muß also auf dem Cartorio de Notas erklären, dass seine 50 % Sorgerecht auf die Mutter übertragen werden sollen.

    Danach muß das Ganze dann zu Dona Erika zwecks Übersetzung, danach zum Konsulat. Laut Konsulat muß dieses Papier dann noch legalisiert werden.

    @ Alexander:

    Vorsicht: Laut Konsulat und Ausländerbehörde ist die Ausreisezustimmung des Vaters allein nicht ausreichend!!!!

    Das Ganze wird damit begründet, dass selbst wenn der Vater der Ausreise zustimmt mit dem Hinweis, dass das Kind bei der Mutter in Deutschland permanent leben darf, der Vater trotzdem dann bei allen Entscheidungen, die bezüglich des Kindes zu treffen sind, immer noch hinzuzuziehen ist, denn er ist ist ja immer noch Teilinhaber des Sorgerechtes.

    Selbst wenn es nur um solche Sachen geht, wie die Entscheidung, ob das Kind nach Abschluß der Primarstufe auf ein Gymnasium oder eine Realschule gehen soll. Ein Hinzuziehen des Vaters sei in solchen Angelegenheiten aufgrund der Entfernung aber nicht möglich!

    Eine Ausreisezustimmung des Vaters haben wir vorliegen. Diese ist sogar beim Juiz de Menores gemacht worden, ist also vom Jugendrichter genehmigt worden.

    Mein Einwand gegenüber Konsulat und Ausländerbehörde, dass bezüglich der Abgabe dieser Erklärung doch sowohl dem Jugendrichter als auch dem Vater klar gewesen sein müsse, dass aufgrund der Entfernung das Sorgerecht faktisch ja eh nur noch von der Mutter ausgeübt werden könne, interessierte niemanden.

    Begründet wurde dies mit o.a. Schulbeispiel...u.z. von beiden...Konsulat und Ausländerbehörde. Die Argumentationsführung war absolut identisch!!!


    Auch aus der Liste des Konsulates, was an Papieren für den Visumsantrag des Kindes notwendig ist, sind beide Papiere aufgeführt.

    Soll mir recht sein, solang es schnell geht.


    Was ich allerdings nicht verstehe ist: Warum wollen die Behörden zusätzlich die Ausreiseerlaubnis des Vaters, denn durch die Sorgerechtsübertragung auf die Mutter, wäre sie ja diejenige die einzig und allein befugt ist dies überhaupt zu entscheiden?????????

    Da ich aber mittlerweile die Schnauze gestrichen voll habe, was Papierkram und Behörden angeht und dass, obwohl ich selbst aus der juristischen Ecke komme, habe ich dies nicht weiter hinterfragt, sondern gebe es nur zu Bedenken!!!

    Positiv war übrigens, dass der Beamte auf der AB hier sich bezüglich der Sorgerechtsübertragung dahingehend geäußert hat, dass das Kind zur Mutter gehört und dass wir deshalb die Variante wählen, die am schnellsten geht. Immerhin!!!


    Ansonsten nochmals danke an alle!!!

    Da ich selbst auch gern helfe, habe ich mich bemüht, eine Anfrage bezüglich der Krankenversicherung für Brasilianer in Deutschland zu beantworten.


    Bestes, Oskar

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Noch was vergessen.

    In Brasilien gilt grundsätzlich, das seriöse Anwaltskanzleien oder Anwälte für ein Informations-Gespräch nichts verlangen.

    Wenn jemand gleich von Anfang an Geld verlangt, kann man gleich vergessen, da er in erster Linie nur auf dieses schaut.

    Bis dann
    Alexander

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Hallo Oskar,

    diesen Fall kenne ich auch, es reicht vollkommen aus, wenn der Vater eine Erklärung (Cartorio) abgibt das er mit der Auslandsreise seines Kindes einverstanden ist, damit kommt das Kind zur Mutter und damit hat sich der Fall auch.

    Dadurch kann das Kind ohne Probleme mit der Mutter ausreisen.

    Alles andere ist ziemlich aufwendig und doch gar nicht notwendig, oder.

    So wie es aussieht, ist ja der Vater damit einverstanden, also einfach ne beglaubigte Unterschrift und das war es dann auch.

    Viel Glück.

    Bis dann
    Alexander

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  • Oskar
    antwortet
    Hallo Walter, Hallo Jarbas!!!
    @ Walter: vielen Dank für Deinen Tip, habe heute mit ihm telefoniert. Sehr nett der Mann, sehr hilfsbereit und flott ist er auch noch.

    Habe ihm mein Anliegen geschildert. Daraufhin hat er mir geantwortet, dass er zunächst hierzu noch etwas mit dem Konsulat klären müsse und dass ich ihn 3 Stunden später nochmal anrufen soll.

    Nach 3 Stunden hatte ich die gewünschte Information, die da lautete, dass es zwei Möglichkeiten gibt, und dass ich für die einfachere gar keinen Anwalt brauche.

    Das nenne ich hilfsbereit!!!!

    Die brasilianischen Anwälte, die ich vorher konsultiert hatte, hatten entweder keine Ahnung oder waren nur am Profit interessiert oder beides.

    Nochmals Danke an Dich.

    @ Jarbas: Funktioniert eventuell mit einer Erklärung, die vor einem Cartorio de Notas abgegeben wird. Dies hängt nicht von dem Konsulat ab, denn das Konsulat akzeptiert beide Varianten: Cartorio oder Juizado de Menores.

    Es kommt letzten Endes darauf an, was die zuständige Ausländerbehörde hier in Deutschland will.

    Danke auch für Deinen Adresshinweis, mit den Leuten hatten wir allerdings schon gesprochen und die waren weder sonderlich aufschlußrreich noch besonders hilfsbereit.

    Werde Euch auf dem Laufenden halten, wie das Ganze ausgeht.


    Nochmals Dankeschön an Euch, Oskar

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