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familienzusammenführung.--- dringend!!!

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      Hallo!
      Meine Verlobte (sie ist Brasilianerin und wohnt dort) und ich wollen im Februar heiraten. Die nötigen Dokumente dafür haben wir bereits.
      DAs Problem ist nun, dass wir verständlicher weise ein Visum beantragen wollen zur Familienzusammenführung, sprich, dass sie mit mir nach Deutschland kommen kann.

      Hierzu habe ich ijr schon einen gemeinsamen Rückflug mit mir gebucht und - um auf Nummer sicher zu gehen - für sie auch einen Rückflug nach Ablauf der 90 Tage-Frist, falls es mit ihrem Visa bis zu meiner/unserer Rückkehr nicht funktionieren sollte.

      Folgende Probleme:
      In Deutschalnd sieht sich nieman in der Lage mir zu sagen (werder AA, Konsulate, etc) welche Schritte ich evtl hier vornehmen muss, damit ich meine baldige FRau nach Deutschland bekomme.

      Mir wurde nur geraten den Flug abzubuchen und auch die Sprachkurse die ich schon für sie gebucht habe, damit sie an der Hochschule studieren kann.

      Ist es mir nicht erlaubt Vorkehrungen zu treffen (Flug, etc.) vor Erhalt des Visas?

      Falls jemand mit Familienzusammenführungen von Brasilianern und Deutschen Erfahrungen hat, sagt mir bitte schnell bescheid!!! Welche Unteralgen werden z.B. von mir benötigt und in welcher Form, und welche von ihr?
      Egal welches Konsulat, Ausländerbehörde, Botschaft ich kontaktiert habe... niemand wäre zuständig und verweist mich wieder zurück an Stellen wo ich mich schon vorher erfolglos erkundigt habe.

      Vielen Dank!!!


      René

    • #2
      Vorschlag: Heiratsvisum

      Lass ein Heiratsvisum (gilt 3 Monate) beim Konsulat für sie machen, wird sich bei Terminschwierigkeiten auch verlängern lassen. Unterlagen etc. siehe unter Behördengänge.
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

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      • #3
        Wenn Ihr in Brasilien heiraten wollt, muß Deine Verlobte NACHHER zum für sie zuständigen deutschen Konsulat in Brasilien gehen, um ein Visum zur Familienzusammenführung für Deutschland zu beantragen. Dazu sind neben der Heiratsurkunde weitere Papiere einzureichen, welches vor Ort erfragt werden kann. Dieser Visum-Typus ist recht kostspielig (mehrere hundert Euro). Ein Einreisen Deiner Ehefrau in Deutschland ohne Visum ist zwar möglich, jedoch bekommt Sie in Deutschalnd von der Ausländerbehörde keine Aufenthaltsgenehmigung. Im Falle einer Eheschließung in Brasilien MUSS also zwingend vorher ein Visum in Brasilien beantragt werden, welches dann in der Regel in Deutschland in eine vorerst befristete Aufenthaltsgenehmigung umgewandelt wird.

        Wenn Ihr in Deutschland heiratet, muß Deine Verlobte VORHER zum für sie zuständigen deutschen Konsulat in Brasilien gehen, um ein Heiratsvisum zu beantragen. Nach einiger Zeit wirst Du von der zuständigen Ausländerbehörde in Deutschland aufgerufen, eine Verpflichtungserklärung abzugeben (Angabe u.a. von Gehalt und Wohnraum), welches dann mit dem Konsulat in Brasilien abgeglichen wird. Schließlich bekommt sie ein vorerst für drei Monate gültiges Heiratsvisum. Dieses gibt es meist auf Verlangen auch als multiple Version (Buchstabe M im Visum), welches innerhalb des angegebenen Zeitraums für mehrere Ein- und Ausreisen Gültigkeit hat. Dieses Visum KANN für maximal drei weitere Monate verlängert werden. Nach der Hochzeit in Deutschland wird dann eine vorerst befristete Aufenthaltsgenehmigung beantragt.

        Falls Ihr Mut zum Risiko habt, kann Deine Verlobte zur Eheschließung auch mit Touristenvisum einreisen. Die Gefahr, nach der Hochzeit wieder zurückreisen zu müssen, ist jedoch nicht einschätzbar, da im allgemeinen glaubhaft gemacht werden muß, daß bei Einreise noch keine Heiratsabsichten bestanden haben. Das wird schwierig, wenn die Ausländerbehörde sich mit dem Standesamt in Verbindung setzen sollte und beispielsweise den Termin der Anmeldung zur Eheschließung erfragt. Sollte dieser erst nach der Einreise der Verlobten stattgefunden haben, stehen die Chancen laut gültigem Recht also besser, nach der Eheschließung bei gegenwärtigem Touristenstempel auch eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen.
        Solltet Ihr jedoch Pech haben, muß anschließend von Euch ein Visum zur Familienzusammenführung in Brasilien beantragt werden (siehe erster Absatz). Dazu muß Deine Verlobte zwangsweise zurückreisen.

        Nach drei Jahren Besitz einer Aufenthaltsgenehmigung gibt es bei Erfüllung bestimmter Voraussetzungen (siehe Aufenthaltsgesetz vom 01.01.2005) eine Niederlassungserlaubnis (früher unbefristete Aufenthaltsgenehmigung nach drei Jahren und letztlich Aufenthaltsberechtigung nach fünf Jahren).

        Die deutsche Staatsbürgerschaft kann bei Ehepaaren (ein Ehegatte ist deutsch) ebenfalls bei Erfüllung der Voraussetzungen nach drei Jahren beantragt werden.

        Ich hoffe, das hilft Dir weiter.

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        • #4
          Vielen Dank!

          Wir haben vor sofort nach der Hochzeit in Brasilien ihr Visa zu beantragen, dass laut Botschaft ca 8 WOchen dauert.
          Von meiner Seite werden nur PAss, sowie eine Verpflichtungserklärung benötigt und natürlich unsere Heiratsurkunde. Die Kosten für das Visa sollen aber nicht so hoch sein laut Erkundungen meiner Verlobten. Wer weiss denn zu den Kosten mehr?

          Vielen Dank für eure promten Antworten!!!

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          • #5
            Wenn Du noch ein paar Infos brauchst, dann einfach eine E-Mail über www.eurobras-ajuda.com ... Auf den Seiten findest Du auch eine Tabelle über Dokumente und sonstige Abläufe.


            Die Einreise ohne extra Visum läuft problemlos, die erste Aufenthaltserlaubnis für D bekommt sie zunächst für 3 Jahre, darf aber nach neuem Recht auch arbeiten usw. Kosten ca. 50 €, + Gebühren fü die Hochzeit. Nicht vergessen, die brasilianischen Dokumente beim zuständigen Konsulat in BR vorher legalisieren zu lassen, übersetzt werden sie dann von einem vereidigten Dolmetscher in D.

            Manaus - AM

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            • #6
              ....ob nun zur einreise ein heiratsvisum erforderlich ist oder nicht (laut gesetz ein MUSS ) am besten beim zuständigen sachbearbeiter bei der ausländerbehörde erfragen, wie ER verfahren wird....z.b ausländerbehörde münchen....meine sachbearbeiterin sagte mir, wenn man in brsilien heiratet und die frau ohne heiratsvisum einreist wird das gesetz gebrochen....sie(sachbearbeiterin) wird es aber hier wieder reparieren...ging auch alles ohne probleme.....anderes bei einen bekannten selbe situation....nur war sein zuständiger sachbearbeiter weniger kooperativ und verweigerte die aufendhaltsbewilligung...mit der begründung...das auch bei heirat in brasilien die offizielle einreise in verbindung mit einen heiratsvisum erfolgen muß......

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              • #7
                Ist mal wieder typisch... Es sollte doch nun jedem klar sein, daß in Brasilien geheiratet wird.

                Deshalb kommt nach der Heirat ein Heiratsvisum oder eine Einreise als Tourist NICHT in Frage. Und diese Aussage "Mein AA macht das aber soundso" greift hier auch nicht.

                Einreise nur mit Visum zur Familienzusammenführung.

                Ich weiß auch gar nicht, warum darüber weiter diskutiert wird.

                Was mich am meisten nervt, sind die Individuen, die sagen "Mein Ausländeramt macht das aber...". Das bringt überhaupt nichts - zu berichten, wie im einzelnen verfahren wird. Gesetz ist Gesetz. Wie bei "KANN"-Regelungen verfahren wird, sollte schließlich jeder versuchen, selbst herauszufinden.

                Hauptsache man schreibt "Bei mir war das aber soundso..." Das sind wirklich die tollsten. Den Fragesteller zu verwirren, scheint hier der Status Quo zu sein. Und am tollsten natürlich sind die mutigen unter uns, die mit nichts anderem nerven, als hier im Rahmen des Forums zu propagieren, ohne Visum als Tourist einzureisen. Respekt, wer soviel Mut hat. Hut ab.

                Wo sind die zahlreichen Kandidaten, welche jetzt umgehend dazu aufrufen sollten, eine Hochzeit immer und ohne Ausnahme in Dänemark zu vollziehen.
                Ich warte schon darauf, bis wieder einer schreibt, wie unkompliziert das ist.
                Ladet doch Eure 200 Verwandten in einen Touristen-Bomber und reist zusammen zur Teezeremonie mit Knäckebrot und Touruistenvisum nach Dänemark. Die zahlreichen hier im Forum annoncierenden Agenturen managen das schon für Euch und Eure Gäste - natürlich für einen kleinen Unkostenbeitrag. Mir ist bisweilen völlig schleierhaft, welcher Dienst da z.T. für eine hohe Summe erbracht werden soll. So soll es doch alles unkompliziert sein?

                Ich finde es unglaublich traurig, daß völlig undiffernziert - nur über die Anzahl der beizubringenden Dokumente - dazu aufgerufen wird, in einem in der Regel für beide fremden Staat zu heiraten.

                Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen: Ein kompetenter Umgang mit deutschen Beamten und dem Behördenwesen führt auch zum Ziel.

                Eine Eheschließung in Deutschland ist aufgrund der guten bilateralen Beziehungen mit Brasilien grundsätzlich möglich. Auch der Familiennachzug nach Deutschland ist problemlos.

                Die genauen Informationen finden sich in den Gesetzen, welche man entweder kennen muß oder DIREKT beim deutschen Amt oder deutschen Konsulat erfragen kann.

                Ich kann mich nur darüber kaputtlachen, wenn ich das Klientel überwiegend brasilianischer "Damen" aus übelsten sozialen Verhältnissen in einer deutschen Konsulat sehe - natürlich mit dem Ziel, einen Deutschen zu heiraten.

                Hahaha.. Gut, daß es beim Ausländergesetz "Kann"-Bestimmungen gibt.

                Bis dahin

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                • #8
                  @Doutor

                  Mach dich mal wieder locker, es ist ja schön, dass du unsere Gesetze so gut kennst! Das Problem ist aber, dass unsere Beamten diese offensichtlich nicht immer so gut kennen oder anders interpretieren oder "kulanter" sind oder "Erbsen zählen" oder....

                  Mit denen zu diskutieren und auf einen Gesetzestext zu verweisen bringt gar nichts. Ich stimme mit dir überein, dass man so vorgehen sollte, wie das Gesetz es vorsieht, keine Frage, aber dieser Rundumschlag in deinem Posting ist nicht nachvollziehbar.

                  Ich halte die Hinweise auf unterschiedliche Handhabung verschiedener Vorgänge bei den einzelnen Ämtern für durchaus sinnvoll, da sie zeigen, dass man nicht umhinkommt beim zuständigen Amt nachzufragen (abgesehen von Dokumenten, die bei nicht vorhandensein negative Folgen haben könnten, da sollte man sich nicht auf die Aussage verlassen "Das geht auch ohne.", die Woche drauf sitzt nämlich bestimmt ein anderer Beamter an dem Platz :confused: und der sagt "Nö, bitte ausreisen! ...".

                  Die genauen Informationen finden sich in den Gesetzen, welche man entweder kennen muß oder DIREKT beim deutschen Amt oder deutschen Konsulat erfragen kann.
                  ...und da jeder perfekt Beamtendeutsch und Gesetzestexte versteht und man immer dieselbe Auskunft erhält, wenn man 5 verschiedene Beamten fragt, ist das die leichteste Übung der Welt. :p

                  Ich kenne den Papierkrieg (soviel ist es eigentlich auch wieder nicht) in Deutschland auch und es kam mehr als einmal vor, dass Beamte andere Vorstellungen hatten, wie der VOrgang durchzuführen ist, als es der Gesetzestext abdeckt. Ein Hinweis darauf endet in der Regel mit einem müden Lächeln des Beamten und dem Hinweis: "Wir machen das hier aber so!".

                  Gruß
                  KP

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                  • #9
                    Frontberichterstattung

                    @ doutor :

                    ich zitiere dich :
                    "Ich kann mich nur darüber kaputtlachen, wenn ich das Klientel überwiegend brasilianischer "Damen" aus übelsten sozialen Verhältnissen in einer deutschen Konsulat sehe - natürlich mit dem Ziel, einen Deutschen zu heiraten.
                    Hahaha.. Gut, daß es beim Ausländergesetz "Kann"-Bestimmungen gibt."

                    in welchem konsulat verrichtest du deinen dienst ? damit andere vor dir gewarnt werden können ..................)

                    user buggyman

                    ( wird jetzt beim allmonatlichen stammtisch in wuppertal mal nach diesen
                    " damen " ausschau halten )

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                    • #10
                      hallo!

                      Ich weiss nicht was du meintest mit Damen aus unterster sozialer Schicht. Wenn du meine Verlobte meinst, muss ich dich leider enttäuschen.

                      Wie dem auch sei.. deine Kritik an manchen EInträgen kann ich durchaus nachvollziehen.

                      Mein AA und auch das brasilianische Konsulat, das für mich hier verantwortlich ist,
                      sagten mir, dass ein Visa zur Familienzusammenführung nicht nötig sei, da ich in Brasilien heiraten würde und mit meiner dann Ehefrau ja schon als "verheiratet" einreisen würde. Demnach müsste sie nur zum AA und sich dort registrieren lassen.
                      EIn Visa zur Familienzusammenführung sei nur nötig, wenn ich vorhätte sie hier in der BRD zu heiraten, oder ich kein deutscher Staatsbürger bin und sie demnach einladen würde hier bei mir zu leben.

                      Trotzdem werde ich mich nach der Hochzeit nach SP begeben um unsere Dokumente legalisieren zu lassen und evtl einen Visa-ANtrag stellen um auf Nummer sicher zu gehen.

                      vielen Dank für die zahlreichen ANtworten!

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