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Immobilieneigentum in Brasilien

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  • Immobilieneigentum in Brasilien

    Wer kann helfen:

    Folgender Sachverhalt:

    Deutscher Ehemann, mit deutscher Ehefrau in DE verheiratet.
    Beide wohnen in Deutschland.

    Ehemann kauft Haus in Brasilien. Nur der Ehemann steht im Kaufvertrag.
    Nur der Ehemann hat den Kaufvertrag unterschrieben. Der Ehemann hat auch das Haus bezahlt. Im Grundbuch in Brasilien ist nur der Ehemann
    eingetragen, zusatz casado. Stromrechnung lautet nur auf den Ehemann.
    Die Ehefrau erscheint in keiner Weise.
    Nun Scheidung in DE. Das Haus in Brasilien wird bei der Scheidung nicht
    erwähnt.

    Wie sieht es nun mit dem Eigentumsrecht nach brasilianischem und deutschem Recht aus ?

    Wer kann über das Haus verfügen ?

  • #2
    Anwalt

    Ola

    Das ist ein komplizierteres Thema als Du glaubst!
    besser Du frägst einen Anwalt:
    http://www.brazil-investment.com/Anwalt.htm

    tchao
    winni
    http://www.wipi.at/immobilienforum/viewforum.php?f=11&sid=a2db63301b2d38413bd44885c7c f5335

    Kommentar


    • #3
      Hi,
      da nur ich was für die Bezahlung des Hauses gesorgt habe und die Anzahlung aus Erbe meiner Familie stammte, habe ich von Vorne herein einen Ehevertrag gemacht.
      In deinem Fall würde ich die Füsse still halten. Wenn's brenzlig wird verkaufe die Immobilie so schnell wie möglich. Wenn die Situation voll geklärt ist, kauf dir eine neue.
      Oder du überschreibst sie einem Verwanten.

      Gruß

      Kommentar


      • #4
        Re: Immobilieneigentum in Brasilien

        Zitat von portodegalinhas

        Das Haus in Brasilien wird bei der Scheidung nicht
        erwähnt.

        Wer kann über das Haus verfügen ?
        Einfache Antwort:
        Der Besitzer!

        So wie du selbst schreibst, wurde bei der Scheidung das Haus nicht erwähnt.
        Daher scheint es so, als ob keine Ansprüche darauf bestehen bzw. geltend gemacht werden.
        Das kann mehrere Gründe haben, entweder wurde das Haus damals von Schwarzgeld bezahlt, oder die Frau will es nicht mehr oder man hat sich hinsichtlich schon auf anderen Weg schon geeinigt.

        Ausserdem, solange die Scheidung selbst in BRasilien (Ort des Hauses) nicht offiziell bekannt ist, wird niemand danach fragen...

        Wie es jedoch rein rechtlich aussieht, wenn Ansprüche gestellt werden, wird dir dabei nur ein spezialisierter Anwalt weiterhelfen können.

        Bis dann
        Alexander

        Kommentar


        • #5
          Wenn in den brasilianischen Papieren "casado" drin steht, dann kann er das Haus nur verkaufen wenn die Ehefrau auch auf dem cartorio unterschreibt. Seltsam ist jedoch, dass obwohl der Vermerk casado im Dokument ist die Angaben wie Name, CPF und RG der Frau nicht vorhanden sein sollen. Das ist nicht korrekt. Auch wenn sie keinen Anteil daran hat, so muss sie auf den Dokumenten mit vollständigem Namen und mindestens der Passnummer in den Dokumenten aufgeführt sein. Ich bezweifle daher sogar, dass der Eintrag im Grundbuch der Gemeinde echt ist...

          Ist er in Deutschland geschieden, so müsste er eigentlich seine Scheidung in Brasilien anerkennen lassen. Auch da muss die Ex-Ehefrau ein Formular ausfüllen. Ausserdem muss das Scheidungsurteil übersetzt und an das STF in Brasilia über einen Anwalt eingereicht werden. Die überprüfen dabei auch, ob das deutsche Scheidungsurteil dem brasilianischen Recht entspricht. Und das tut es in punkto auf das Haus nicht, da ja nicht einmal erwähnt. Dank IPTU und CPF ist es sogar recht einfach das auf offiziellem Weg herauszufinden.

          Also gibt es eigentlich nur folgende Möglichkeiten:
          -Füsse stillhalten (wie bereits erwähnt)
          -Mit irgendeiner "Ehefrau" auf dem cartorio den Verkauf regeln (ist natürlich nicht legal)
          -Die Ex-Frau informieren und die Scheidung in Brasilien durchziehen.
          Severino

          paz e amor

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          • #6
            Zitat von Severino
            Wenn in den brasilianischen Papieren "casado" drin steht, dann kann er das Haus nur verkaufen wenn die Ehefrau auch auf dem cartorio unterschreibt. Seltsam ist jedoch, dass obwohl der Vermerk casado im Dokument ist die Angaben wie Name, CPF und RG der Frau nicht vorhanden sein sollen. Das ist nicht korrekt. Auch wenn sie keinen Anteil daran hat, so muss sie auf den Dokumenten mit vollständigem Namen und mindestens der Passnummer in den Dokumenten aufgeführt sein. Ich bezweifle daher sogar, dass der Eintrag im Grundbuch der Gemeinde echt ist...
            absolut richtig,kann aber vorkommen dass das cartorio beim käufer nicht die daten des ehepartners verlangt,beim verkäufer aber auf alle fälle

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