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Deutschland führt 2007 die CPF ein!

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      2007 soll in Deutschland eine CPF-ähnliche, bundesweite Steuernummer für jeden Bürger in Deutschland eingeführt werden:

      Zitat von FOCUS
      Der durchnummerierte Bürger

      Deutschland führt ab nächstem Jahr eine bundesweite Steuernummer ein. Datenschützer warnen davor, dass damit Bürger nicht nur von Behörden, sondern auch von Unternehmen eindeutig identifiziert werden können. Das ermögliche bessere Datenabgleiche und –auswertungen.


      Im Juli ist es so weit: Jeder Bürger erhält eine eigene, lebenslang gültige Steuernummer. Die Identifikationsnummer soll die bislang nur landes-, aber nicht bundesweit einheitlich geführten Steuernummern ablösen. Sie wird persönliche Daten wie Name, Künstlername, Geschlecht, Geburtstagsdatum, Adresse und akademischen Grad enthalten.

      Diese ID-Nummer wird eingeführt, um die Rentenbesteuerung zu erleichtern. Das Bundeszentralamt für Steuern führt dafür die Datenbestände von 90 Millionen in Deutschland gemeldeten Personen aus den 5500 Meldestellen zusammen.

      Probelauf wird bald starten

      Mit der Verabschiedung des Steueränderungsgesetzes wurden in Deutschland 2004 zentrale „Identifikationsnummern“ für wirtschaftlich aktive Personen und alle Unternehmen zugelassen. Diese Nummern können von allen privaten oder öffentlichen Stellen genutzt werden.

      Ein Probelauf für die Zusammenführung aller Meldedateien soll bald starten. Weil die Dateien zum ersten Mal abgeglichen werden, erwarten die Behörden einige Schwierigkeiten. Falsche Angaben, Dubletten oder Karteileichen sollen die Meldebehörden gemeinsam mit dem Bundeszentralamt aufklären. Eine Löschung der Nummer ist nicht vorgesehen, da sie offenbar zu kompliziert ist.

      Einen Schutz davor, dass die Nummer nicht nur von Steuerbehörden benutzt wird, hat die Bundesregierung bislang nicht vorgesehen. Der schleswig-holsteinische Landesdatenschützer Thilo Weichert warnt: „Viele gehen davon aus, dass die Steuer-ID nur zweckgebunden eingesetzt werden kann. Das aber ist ein absoluter Trugschluss.“ Weil die Identifikationsnummer bei allen steuerrelevanten Vorgängen angeführt werden muss, ist sich Weichert sicher: „Damit wird sie zwangsläufig zum Personenkennzeichen.“

      Angst vor totaler Erfassung der Bürger

      Bislang haben Datenschützer eine Personenkennziffer abgelehnt, weil sie eine Totalerfassung der Bevölkerung ermöglicht. Das Bundesverfassungsgericht hatte 1969 eine Bürgernummerierung für verfassungswidrig erklärt. Überraschenderweise stimmte der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar der neuen ID-Nummer zu. Seiner Ansicht nach handelt es sich bei der Steuer-ID nicht um eine Personenkennziffer.

      Dennoch hält er sie für „datenschutzrechtlich problematisch“, weil neben der Steuer-ID andere personenbezogene Daten beim Bundeszentralamt für Steuern gespeichert werden. Schaar: „Damit entsteht erstmalig ein bundesweites Anschriftenregister und die Gefahr, dass diese Daten künftig auch für andere Zwecke außerhalb der Steuerverwaltung genutzt werden sollen.“

      Schnellerer Datenabgleich über die Steuer-ID

      Tatsächlich haben Unternehmen mit direkten Kundenbeziehungen mit der Steuer-ID einen eindeutigen Identifikator, über den sie Daten abgleichen können. Das könnten zum Beispiel Versicherungen sein, befürchtet Datenschützer Weichert. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erhielt erst kürzlich den Big-Brother-Award dafür, dass er rund zehn Millionen Einträge in einer Datei sammelt.

      In der Warn- und Hinweisdatei landen alle Bürger, die den Versicherungen verdächtig erscheinen. Die Kriterien dafür bleiben geheim. Für einen Eintrag genügt es, zum Beispiel den Hergang eines Unfalls zu bezeugen.

      Alle Informationen in einer Datei

      Die meisten EU- Mitgliedstaaten haben bereits eine einheitliche ID-Nummer für ihre Bürger eingeführt. Zu den Ausnahmen gehören Griechenland, Portugal, Irland und Großbritannien. In den skandinavischen Ländern sowie Spanien wird eine nationale Personennummer bereits seit Langem in allen Behördendokumenten genutzt. In Dänemark und Finnland ähnelt die Computerdatei eines Bürgers im nationalen Bevölkerungsregister der einer Polizeidatei.

      Polizei und Rettungsdienste können in Finnland mithilfe der ID-Nummer diverse persönliche Daten über einen Datenverbund vor Ort abrufen. Zu den Daten in einer Zentraldatenbank gehören neben dem Namen, Geschlecht, Geburtsort auch die Nationalität sowie die frühere Nationalität. Auch die Zusammensetzung des Haushalts, der Ehestand, die Namen von Eltern, Gatten und Kindern, Beruf, Religionszugehörigkeit sowie andere Informationen wie Verurteilungen, Bewährungsstrafen und so weiter können die Behörden mit der ID-Nummer abrufen.

      http://www.focus.de/digital/pc/daten...aid_26653.html

    • #2
      Ola
      Und die "IRIS-Erkennung" die kommt auch 2007!!
      Es gibt schon ein neues Programm mit dem kann man dann via Satellit jeden Bürger an der Iris auf der Strasse erkennen! Wird wahrscheinlich das Zeitalter der Sonnenbrille!!
      Dann wirds lustig!!

      Winni
      http://wipiweb.com/forum/viewforum.p...5325e1906f386d

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