Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

TV-Tipps zusammengefasst (Juli/August)

Einklappen
X
 
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

  • TV-Tipps zusammengefasst (Juli/August)

    #Ad

    Kommentar

      RTL2, Sonntag, 03.07., 18:45 - 20:00 Uhr
      Welt der Wunder
      Thema u.a.: Bollwerk aus Beton - das grösste Wasserkraftwerk der Erde
      Seine Ausmasse sind gigantisch: Der Itaipu-Damm an der Grenze zwischen Brasilien und Paraguay fasst 29 Millionen Kubikmeter Wasser, die Staumauer ist sieben Kilometer lang und bis zu 196 Meter hoch. Aber es gibt ein Problem: An dem Bollwerk nagt der Zahn der Zeit - in Form von winzigen Mikroorganismen und einer heimtückischen Muschelart. Biologen müssen deshalb den Betonriesen regelmässig untersuchen und die befallenen Stellen säubern. Zudem ist Itaipu, an dem 1975 mit dem Bau begonnen wurde, noch nicht einmal ganz fertig gestellt. Zu den vorhandenen 18 Turbinen sollen zwei neue dazukommen. “Welt der Wunder“ begleitet deren Fertigung und den Einbau.

      NDR, Montag, 11.07., 12:15 - 13:00 Uhr
      Hyazintharas - Brasiliens blaue Papageien
      Ängstlich kauern sich zwei kleine, blaue Papageien in ihrer Bruthöhle zusammen. Ein Schatten verdunkelt die Öffnung - es gibt kein Entrinnen. Der Fluch des blauen Wunders von Brasilien, des Hyazintharas, ist seine Schönheit. Zu viele Menschen möchten ihn besitzen, als Wohnzimmerschmuck hinter Gittern, als gelehrigen Showstar, als verschmustes Hätschelkind.
      Samson, der zahme Papagei des amerikanischen Vogelzüchters Dave, erfreut seinen Besitzer mit drolligen Kunststückchen. Auf dem Schwarzmarkt erzielt ein Hyazinthara bis zu 25.000 Dollar. Die Fänger in Brasilien erhalten gerade mal ein Prozent davon, dennoch ist die Verlockung für arme Landarbeiter gross.
      Michael Sutor erzählt in seinem Film von Wilderei und Razzien, aber auch von Hoffnung und Wandlung. Raimundo und Mario etwa klettern heute nur noch zur Freude der Touristen in den roten Steilwänden von Piaui im Norden Brasiliens. In ihren Rucksäcken tragen sie keine Papageien mehr nach Hause, wie noch vor wenigen Jahren, sondern Palmnüsse. Mit ihnen locken sie die hübschen Vögel direkt vor die staunenden Touristen, die durch ihren Besuch den Schutz der Vögel finanzieren helfen.
      Nur mit waghalsigen Kletterpartien gelang es dem Team, das Brutgeschäft der Aras in den Steilwänden von Piaui und in den hohen Bäumen des Pantanal zu dokumentieren. Im Pantanal, dem weltweit grössten Feuchtgebiet, leben zudem viele andere Tiere wie Kaimane und Nasenbären, Nandus und Tapire. Doch Farmer dringen mit ihren Viehherden immer weiter in den Regenwald. Die gelehrigen Aras wissen dies geschickt zu nutzen: Sie laben sich an den Palmnüssen, die, von den Kühen vorverdaut und ausgespuckt, weniger klebrig sind. Die Jungen lernen von den Alten, wie man die hartschaligen Nüsse knackt. Von Menschen aufgezogene Vögel verhungern, wenn sie ausgewildert werden. Ein Jungvogel, einmal von Wilderern aus dem Nest gestohlen, hat kaum mehr eine Chance auf ein Leben in Freiheit.

      3sat, Sa. 16.07. 02:20 - 03:10 Uhr
      Viva Brazil - Jazz aus Südamerika – Antonio Carlos Jobim und The New Band
      Er war der Star des Bossa Nova. 1927 in Rio de Janeiro geboren, gehörte er zu den Cariocas, “beach boys“, die ihre Tage an den Stränden der Copacabana und Ipanema verbrachten. Als junger Mann begann er, sich der Musik zu widmen und für die verschiedenen Musikstile seines Landes zu interessieren. Mit Musikern wie João Gilberto, Luiz Bonfá und Vinícius de Maraes kreierte einen ganz neuen und eigenen Sound. “Desafinado“ war sein erster grosser Hit, aufgenommen 1962 mit dem legendären Stan Getz und Charlie Byrd. Auch der Welthit “The Girl from Ipanema“ ist mit seinem Namen verbunden. Jobim produzierte in den Jahren bis zu seinem Tod 1994 eine Vielzahl von Alben und hatte durch seine Lieder grossen Einfluss auf die internationale Musikszene.

      VOX, Sonntag, 24.07., 18:15 - 19:15 Uhr
      VOXTOURS Extrem – unterwegs in Amazonien
      Nicht enden wollender Dschungel, durchzogen von schlammbraunen Flussläufen, ein scheinbar undurchdringbares Gebiet: Der Amazonas in Brasilien. Judith Adlhoch und ihr VOXTOURS-Extrem-Team schlagen sich weitab der Zivilisation durch das Herz “der Grünen Hölle“: Piranhas zum Frühstück, aufsässige Affen, giftige Riesenspinnen, die nächtliche Suche nach einem Kaiman und die Entdeckung des letzten Kautschukbarons im Urwald sind nur einige ihrer Highlights.
      Die Abenteuerreise ins Ungewisse beginnt in Amazoniens Hauptstadt Manaus. Um die Jahrhundertwende aufgrund des Kautschukbooms eine der reichsten Städte der Welt, ist die Dschungelmetropole längst wieder in einen Dornröschenschlaf verfallen. Doch immer noch ist die Hafenstadt Manaus der Verkehrsknotenpunkt des Urwalds: Denn Haupttransportweg ist hier nach wie vor der Fluss. Ausgerüstet mit Hängematte, Proviant und Trinkwasser startet das Extrem-Team von hier aus seinen Trip ins Ungewisse...
      Von Tropenstürmen attackiert, schlägt sich Judith Adlhoch immer tiefer durch das Dschungeldickicht: Vorbei an Faultieren und Anacondas, begleitet von Flussdelfinen und Piranhas. Inmitten des Urwaldes trifft das Team dann auf Juan Maia, den letzten Kautschukbaron am Amazonas. Der 80-jährige fertigt noch immer Gummistiefel in Eigenarbeit und versorgt das Team mit den wichtigsten Überlebenstricks in der Wildnis..
      Im Landesinneren stösst das Team auf “Precious Woods“, ein Holzfällerunternehmen, das den Regenwald angeblich “ökologisch abholzt“. Judith Adlhoch geht der Sache auf den Grund und wird dabei beinah von einem frisch gefällten Baumriesen erschlagen..
      Durch das Roden der tropischen Wälder verlieren viele Tiere ihren Lebensraum. Auch verschiedene Arten von Affen. VOXTOURS Extrem besucht eine Affenstation, wo verwaiste und verletzte Tiere aufgepäppelt werden.

      ZDF, Montag, 25.07., 14:15 - 15:00 Uhr
      Wunderbare Welt
      Die Legende von El Dorado - Expedition durch Südamerika
      Auf der Suche nach dem Land mit Palästen aus Gold segelt Francisco de Orellana im Jahr 1541 den Amazonas hinab. Mehrmals greifen Indianer an. Die eingeborenen Krieger werden von nackten Amazonen angeführt. Vermutlich verdankt der Fluss den grossen, hellhäutigen Frauen seinen Namen. Orellanas Erzählungen von einer blühenden Kultur mit grossen Städten am Amazonas wurden lange Zeit von Wissenschaftlern ins Reich der Fabeln verwiesen. Doch neue Funde bestätigen die Berichte des ersten spanischen Eroberers.
      Im August 2002 bricht ein Wissenschaftlerteam zu einer abenteuerlichen Expedition auf. Ihre Route führt sie auf den Spuren von Francisco de Ornella durch das Amazonas Gebiet. Mitte des 15. Jahrhunderts hat der Spanier dort eine blühende Zivilisation entdeckt. Doch bereits die nächsten Europäer, die etwa ein halbes Jahrhundert nach ihm kommen, finden keine Städte mehr, sondern nur wilden Dschungel. Zahllose Eroberer und Goldsucher nach ihnen haben auf der Jagd nach El Dorado das Amazonasgebiet erfolglos durchkämmt. Für die meisten Wissenschaftler war eine sesshafte Kultur mit Millionen von Menschen im Regenwald ohnehin nicht denkbar. Alle alten Zivilisationen waren auf landwirtschaftliche Erzeugnisse angewiesen. Der sensible Boden des Urwaldes aber erlaubt keine andauernde Bewirtschaftung. Selbst mit modernen Anbaumethoden unter Einsatz von chemischem Dünger ist der Boden bereits nach wenigen Jahren ausgelaugt. Doch im bolivianischen Urwald finden die Wissenschaftler eindeutige Hinweise auf grosse antike Städte. Die Bewohner wurden innerhalb weniger Jahrzehnte durch die von Europäern eingeschleppten Krankheiten wie Grippe, Windpocken und Masern ausgerottet. Dort, wo die Archäologen die Zeugnisse einer vergangenen Hochkultur finden, ist die Erde dunkel. Eine genaue Untersuchung der “Terra Preta“ zeigt, dass die Indianer vor mehr als 2000 Jahren die Erde fruchtbar machten. Nach der Brandrodung setzten sie dem neuen Ackerland die Holzkohle der Bäume sowie etwas Muschelkalk hinzu. So verhinderten sie, dass die Nährstoffe mit dem Regen ausgewaschen werden. Ein aufwändig angelegtes Experiment zeigt schon nach wenigen Jahren, dass die alte Methode der Urbarmachung des Regenwaldes wesentlich erfolgreicher funktioniert als verschiedene moderne Methoden mit chemischen Hilfsmitteln. Der Boden bleibt fruchtbar, und die Pflanzen gedeihen von Anfang an besser. Der Dokumentarfilm begleitet ein Wissenschaftlerteam auf abenteuerlicher Expedition durch das Amazonasgebiet.

      VORSCHAU AUGUST
      arte, Mi, 03.08., 01:05 – 01:22 Uhr
      KurzSchluss-Sondersendung: Brasilien
      Brasiliens Filmlandschaft erlebt einen enormen Aufschwung. Auch der Kurzfilm boomt. “KurzSchluss“ ist nach Brasilien gereist, auf der Suche nach dem typischen brasilianischen Stil.

      (1): Begegnung: Junge brasilianische Regisseure
      In Rio und São Paulo begegnet “KurzSchluss“ den vier jungen Regisseuren Luciana Bezerra (“Girl of Faith“), Carlos Nogueira (“Desirella“), Julio Pessoa (“Im Namen des Vaters“) und Pedro Carvana (“Rat Trap“), die uns, ausgerüstet mit einer Super 8-Kamera, ein ganz persönliches Bild über ihr Land und ihre Kurzfilme vermitteln.

      (2): Filmworkshops in São Paulo
      “Der Kurzfilm geht in die Peripherie“ - das ist das Motto der Filmworkshops von KINOFORUM, einem engagierten Projekt, dass das Internationale Kurzfilmfestival von São Paulo vor fünf Jahren ins Leben gerufen hat, um Jugendlichen zu ermöglichen, ihre eigene Sicht der Welt im Kurzfilm darzustellen. “KurzSchluss“ begleitet die Dreharbeiten während eines Workshops und trifft die Teilnehmer sowie die Organisatoren Christian Saghaard und Andre Francioli.

      3sat, Do, 04.08., 16:30 – 17:15 Uhr
      Amazonas - Auf der Spur des roten Goldes
      Das Blut der Ureinwohner aus dem Amazonasgebiet ist bei Pharmakologen und Genforschern begehrt. Aus den Gen-Informationen erhoffen sie sich die Entwicklung von Medikamenten gegen Krebs, HIV und andere Krankheiten. Der Aderlass hat für die Menschen dort jedoch oft tragische Konsequenzen.
      Ein Filmteam begleitet Sydney Possuelo, einen engagierten Kämpfer für die Rechte der Ureinwohner, bei seiner Mission zu den letzten bedrohten Paradiesen des Regenwalds.

      3sat, Di, 09.08., 18:30 - 19:00 Uhr
      Inventur im Regenwald
      Brasiliens Crocodile Dundee - eine Reportage aus dem Amazonas
      “nano extra: Inventur im Regenwald“ berichtet über eine “Natur-Inventur“ im Amazonas-Gebiet Brasiliens, der artenreichsten Region der Erde: Wissenschaftler und Interessierte untersuchen und dokumentieren 24 Stunden lang die Tier- und Pflanzenwelt im Regenwald rund um Manaus. Unter anderem besucht das “nano“-Team den brasilianischen Biologen und Artenschützer Ronis da Silveira in seiner Forschungsstation und begleitet ihn zum Zählappell. Die Fachwelt erwartet die Ergebnisse der Artenzählung mit Spannung, denn regelmässig werden bei solchen 'Inventuren' verschollene Arten wiedergefunden und neue entdeckt.

    • #2
      neu: alle TV-Tipps in Kalender

      wir versuchen alle TV-Tipps in den Kalender einzutragen, seht es euch mal an, unter:
      http://www.brasil-web.de/forum/calendar.php?
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de

      Kommentar


      • #3
        Leider noch etwas leer das Ganze! :exclamat:

        Kommentar

        Unconfigured Ad Widget

        Einklappen

        Brasilien Forum Statistiken

        Einklappen


        Hallo Gast,
        Du hast Fragen?
        Wir haben die Antworten!
        >> Registrieren <<
        und mitmachen.

        Themen: 24.735  
        Beiträge: 183.814  
        Mitglieder: 12.522  
        Aktive Mitglieder: 38
        Willkommen an unser neuestes Mitglied, Lucas Ferreira.

        P.S.: Für angemeldete Mitglieder ist das Forum Werbefrei!

        Online-Benutzer

        Einklappen

        252 Benutzer sind jetzt online. Registrierte Benutzer: 1, Gäste: 251.

        Mit 2.135 Benutzern waren am 16.01.2016 um 00:30 die meisten Benutzer gleichzeitig online.

        nach Oben
        Lädt...
        X