Ankündigung

Einklappen
Keine Ankündigung bisher.

TV-Tipp: Weltspiegel 23.04. 19:20 Brasilien: Korruption als Staatsdoktrin

Einklappen
X
  • Filter
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge

    TV-Tipp: Weltspiegel 23.04. 19:20 Brasilien: Korruption als Staatsdoktrin

    #Ad

    Kommentar

      12 Gouverneure der Bundesstaaten, 24 Senatoren, 37 Parlamentsabgeordnete, fünf ehemalige Staatspräsidenten und acht amtierende Minister – gegen sie alle ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen Korruption. Es scheint fast so, dass unsaubere Geschäfte zwischen Wirtschaft und Politik zur Staatsdoktrin in Brasilien gehören, dem korruptesten Land Lateinamerikas.
      Inhalt hier:
      http://www.daserste.de/information/p...ption-100.html
      Gruss brasilmen Thomas
      www.brasilmen.de
    • #2

      Ärgerlich wird es, wenn es den kleinen Mann persönlich trifft.
      Ich hab wegen Korruption mein Projekt verloren und bin wieder weg aus Brasil.
      Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

      Kommentar

      • #3

        Ursinho, das musst du mal näher erklären. Wäre vielleicht interessant, damit andere nicht den gleichen Fehler begehen.

        Kommentar

        • #4

          Oi Lemi!

          Was heisst "Fehler begehen"? Das spielt sich doch auf Ebenen und in Dimensionen ab, die fern von uns normalen Arbeitnehmern sind. Oder glaubt jemand, dass die Auftragsflut für französische Firmen nach dem Sarkozy Besuch Zufall war? Weil die französischen (Defense)-Produkte so viel besser wären?
          Aktuelles mal wieder zu dem Thema, mit den üblichen Verdächtigen:
          https://noticias.uol.com.br/politica...vestigacao.htm
          Rio de Janeiro ist eine Drecksstadt...

          Kommentar

          • #5

            Dann eben so: "... wovon man lieber die Finger lassen sollte."

            Kommentar

            • #6

              Zitat von Lemi Beitrag anzeigen
              Dann eben so: "... wovon man lieber die Finger lassen sollte."
              Meiner Erfahrung nach sollte sich der kleine Mittelständler vom gesamten "öffentlichen Bereich" fern halten. Falls das nicht so einfach geht, dann möglichst mehrere lokale Privatfirmen zwischenschalten. Sollen die das unter sich ausmachen.

              Wer es mit einem "Vereador" zu tun hat steht schon mit einem Bein drin im Schlamassel! In der Regel dauert es nicht lange bis er seine Rechnung für "wohlwollende Projektförderung" aufmacht - selbstverständlich vollkommen ergebnisoffen, was bedeutet, dass selbst nach Übergabe der "Gefälligkeit" nichts (auch der Auftrag nicht) sicher ist.

              Und selbst wenn es funktionieren sollte mit der Auftragsvergabe ist nicht sicher ob anschließend auch gezahlt wird.

              Einmal drin in dem Sumpf kommt man da nicht mehr heraus, weshalb ich da herum einen sehr großen Bogen mache.
              Wie lange duldet dieses Forum noch Beleidiger und Mordanstifter? Jahrzehnte in einer Favela zu leben bedeutet noch lange nicht Brasilien zu kennen oder gar zu verstehen.
              http://suedamerika-fuer-mich.de/

              Kommentar

              • #7

                Noch ein Nachtrag:
                Leider gibt es für den kleineren Mittelständler auch keine wirklich verlässliche Hilfe, wenn er in ein anderes Land z.B. auswandern und seinen "Betrieb" mitnehmen will. Die Bundesregierung hat kein Interesse daran "Auswanderung" (und damit den Abfluss von Wissen und Arbeitsplätzen) zu fördern. Die Länder in welche eingewandert werden soll sehen in den deutschen "Wanderwilligen" nur "Investoren mit prall gefüllten Taschen". Bestenfalls werden Grundstücke zum Kauf angeboten, die ihren Wert erst dadurch bekommen, dass man da dann auch ansiedelt und investiert. Oft war das zuvor nur ungenutztes Brachland, also vollkommen wertlos. Alleine durch den Verkauf des Grundstücks hat sich dann schon die Anwerbung des "Investors" gelohnt! Das gilt leider nicht nur für Brasilien.

                Aber auch der "typische Mittelständler" ist ein "Problem an sich". Zumeist sehr spezialisiert arbeitet er in einer sehr schmalen Nische. Solche Nischen und ihre Entwicklungen lassen sich aus globalen Wirtschaftszahlen nur schwer herauslesen, selbst wenn das einige so glauben machen wollen, die doch nur ihre Studien verkaufen wollen.

                Leider sind auch die Auslandshandelskammern nicht unbedingt die großen Stützen. Genau genommen sind es Unternehmervereinigungen, die für sich selbst wirtschaften müssen. Das heißt, sie müssen Geld verdienen, z.B. durch Studien, Vorträge, Informationsbroschüren, Unternehmerreisen oder die Vermittlung von "Beratern". Da diese Einrichtungen zudem auch meistens die Nähe zu staatlichen Einrichtungen suchen (oft um von dort weitere Fördermittel zu erhalten) ist es nicht unüblich, dass man schnell bei einem Vereador oder sonstigen "Experten mit politischem Einfluss" landet. Damit ist dann das Scheitern schon häufig vorprogrammiert noch bevor die eigentlichen Schritte in Angriff genommen werden.
                Wie lange duldet dieses Forum noch Beleidiger und Mordanstifter? Jahrzehnte in einer Favela zu leben bedeutet noch lange nicht Brasilien zu kennen oder gar zu verstehen.
                http://suedamerika-fuer-mich.de/

                Kommentar

                • #8

                  Teufelskreis

                  Kommentar

                  • #9

                    Thx brasilmen.

                    Hab mir den Beitrag gerade angeschaut. Ich lese ja täglich mindestens zwei Online-Blätter, die örtliche Tribuna und die Veja. Der Beitrag hat zwar für mich nicht wirklich Neues gebracht, aber er ist eine korrekte, gut recherchierte Zusammenfassung.

                    Gestern gab es in dem Zusammenhang eine wichtige Abstimmung über eine Verfassungsänderung im Senat.
                    Es geht um die Abschaffung des Privilegs von Politikern und Richtern, dass selbst bei "normalen" Verbrechen, wie etwa Geldwäsche, Bildung einer kriminellen Vereinigung, etc. die Verhandlung direkt vor dem Obersten Gerichtshof STF verhandelt wird und deshalb viele nicht beim "Robin Hood" der brasilianischen Gesetzesvertretern, Bundesrichter Sergio Moro, landet.
                    Der Senat hat in erster Lesung einstimmig zugestimmt das "Foro privilegiado" abzuschaffen. Da es sich um eine Verfassungsänderung handdlt, muss aber noch zweimal abgestimmt werden.

                    In diesem Artikel wird erklärt, für welche Politiker und Justizmitarbeiter sich was ändert.

                    Ausgenommen bleiben nur der Präsident der Republik, sowohl die Präsidenten des STF, des Kongresses und des Senats.

                    Die ganz konkrete Auswirkung "schneller hinter Schloss und Riegel" erschent mir die wichtigste Errungenschaft dieser Gesetzesänderung zu sein.


                    http://veja.abril.com.br/brasil/fim-...da-o-que-muda/
                    Gruss aus Maceió
                    Thomas

                    Kommentar

                    Brasilien Forum Statistiken

                    Einklappen


                    Hallo Gast,
                    Du hast Fragen?
                    Wir haben die Antworten!
                    >> Registrieren <<
                    und mitmachen.

                    Themen: 24.573  
                    Beiträge: 182.456  
                    Mitglieder: 12.361  
                    Aktive Mitglieder: 55
                    Willkommen an unser neuestes Mitglied, Bukephallos.

                    P.S.: Für angemeldete Mitglieder ist das Forum Werbefrei!

                    Online-Benutzer

                    Einklappen

                    344 Benutzer sind jetzt online. Registrierte Benutzer: 4, Gäste: 340.

                    Mit 2.135 Benutzern waren am 16.01.2016 um 00:30 die meisten Benutzer gleichzeitig online.

                    Lädt...
                    X