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Geldtranfer D-BR

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  • Geldtranfer D-BR

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      :confused:Mir ist heute besonders aufgefallen,das die Banco do Brasil einen Wechselkurs
      hat,den ich nicht nachvollziehen kann.
      Ich habe am Montag Geld von D nach BR überwiesen.
      Als ich heute mit Brasilien telefoniert habe,muste ich festsetellen das deutlich
      weniger Geld tranferiert wurde als ich angenommen habe.
      Am Montag schaute ich bei Onvista wie der Kurs ist.
      Er war bei 2,72 R$.
      Als ich aber heute nachfragte,was angekommen ist in BR.
      War dies nur noch ein Kurs von 2,51R$.
      Darauf suchte ich auf der Seite von Banco do Brasil nach einen Wechselkurs.
      Habe aber nichts gefunden.
      Meine Frage:
      Bestimmt die Banco do Brasil ihren Kurs selber und wo kann man dies nachlesen?

    • #2
      Geldüberweisung

      Hallo, es kommt auf die Banken an - zB Postbank - Korrespondenzbank -
      brasil. Empfängerbank - dann hast Du 3 x imense Kosten die den Kurs
      drückt. Remessa-Facil via Banco do Brasil in Frankfurt dürfte günstiger
      sein oder bei regelmässigen Überweisungen wäre es besser die Person
      in BR bedient sich zB einer Postbankcard o.ä.
      Probleme sind auch keine Lösung

      Kommentar


      • #3
        Oi Steffen
        Die Kurse, die wir im Fernseh abends in den Wirtschaftsnachrichten sehen, sind Mittelkurse für die den Geldverkehr der Bundesbanken der Staaten untereinander. Zu den Kursen transferieren große Industrieunternehmen ihre Summen.
        Unsere Überweisungen fallen in eine andere Kategorie und werden da abgekoppelt. Da zählt einzig und alleine, wie der Devisenhändler der BB oder anderer Banken mit einer Lizenz zum Internationalen Devisenhandel halt jeden Tag kauft und verkauft. Und der kauft wohl immer schlecht (für uns Kunden) Dazu werden für diese „Touristen-Gelder „ auch noch alle Beträge erst in US$ umgetauscht, was die Sache noch undurchsichtiger und teuer macht. Für mich ist das reine Gewinnmaximierung durch die Banken im Klein-Klein Geschäft, andere Wörter darf man ja nicht benutzen (Betr…g). Aber irgendwie erwischen uns die Banken ja immer.
        Du siehst das auch, wenn du zum Geldwechsler an der Ecke gehst, der lacht, wenn du vom Amtlichen Mittelkurs redest.

        Das ist übrigens das einzige Argument, dass dafür spricht, Geldabhebungen in großen Beträgen per Kreditkarte zu machen, da wird bei meiner gesellschaft der gute Mittel-Industriekurs genommen, abzüglich 1 bis 1,5% Abschlag. Das kann sich dann rechnen. Wenn ich mir mein Geld aus D habe überwesien lassen, lag ich durch den Kurs meist schlechter.

        Tiradentes
        Jedes Volk hat wohl doch die Regierung und die Politiker, die es verdient

        Kommentar


        • #4
          Generell wird alles, was beispielsweise bei der deutschen Niederlassung der Banco do Brasil als EURO-Ueberweisung eingeht, auch als EURO in Brasilien weiterverrechnet.

          Nur was aus Nicht-Eurolaendern kommt, wird in der jeweiligen Ueberweisungswaehrung auch in Brasilien weiterverrechnet. Dass die Banken dabei erst ueber den US-Dollar gahen ist nicht richtig!

          Ich sitze gerade ueber der 2007er Steuererklaerung und habe die ganzen Listen von der BdB ausgedruckt vorliegen.

          So pendelte der EURO-Kurs im Jahr 2007 zwischen 2,6933422 und 2,4839129 (ja, siebenstellig hinter dem Komma). Der Kurs wird uebrigens nicht nur zum Tageskurs, sondern minutengenau verrechnet, es gilt der Zeitpunkt des "Aufschlags" im Rechner der brasilianischen Zentrale).

          Es handelt sich hierbei um den "normalen" Wechselkurs, der etwas unter dem Wechselkurs liegt, der bei der Verrechnung internationale Export- und Importgeschaefte verwendet wird. In Deutschland ist die Unterscheidung "Geld" und "Brief" bei den Kursen.

          Hinzu kommt, dass sich der Staat (imposto federal) bei jeder Auslandsueberweisung (egal, ob ankommend oder abgehend) immer einen geringen Prozentsatz abzweigt (es gibt eine Menge Listen im Internet, wo sich der jeweils gueltige Prozentsatz ermitteln laesst, einfach mal mit "lista de impostos" googeln).

          Je nachdem, ob beispielsweise die Angaben 100%ig auf dem Ueberweisungsformaular sind, oder die BdB erst noch ergaenzen/nachfragen muss, kommen so genannte "acessórios" dazu, die bei 510 EURO schon mal 36,18 Reais ausmachen koennen.

          Wer gerne die E-Mail der Ansprechpartnerin der BdB in Frankfurt haben moechte, kann eine PN senden.

          @Tiradentes:
          Schau mal hier:
          IMPOSTOS NO BRASIL - PORTAL ECONOMIA ESPECIAL
          unter "Menu" in der Mitte auf die rechts liegende Auswahl )

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          • #5
            Oi Hebi
            Da sieht man, dass ich immer schon mit den Steuern und deren Einnehmern auf dem Kriegspfad stand.

            Aber damit kann man die Abschläge, die ich bei meinen Geldeingängen gegenüber dem Tageskurs bekommen habe, nicht erklären.
            Ich bin allerdings bei der Banco Real, und der Gerente in meiner Zweigstelle dort konnte mir keine Kurstabelle zeigen, die dem Umtausch bei Geldeingang zugrunde lag. Nur die Aussage, unser Devisenhändler hat an dem Tag die Euros/Dollars halt so schlecht gekauft (3,20 anstelle 3,45) und das ist für die Bank ausschlaggebend.

            Gruß
            Tiradentes
            Jedes Volk hat wohl doch die Regierung und die Politiker, die es verdient

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            • #6
              Hat denn die Banco Real eine deutsche Niederlassung (Nein, NICHT die "ABN AMRO"!)? Das waere auch der Grund, warum die nicht direkt EUR -> REAL gehen, sondern ueber den USD! Das ist natuerlich gegenueber dem brasilianischen Kunden eine so genannte "sacanagem"!

              Ich weiss nur von der Banco do Brasil und der HSBC, dass die von Deutschland aus direkt den Euro umrechnen, ohne den US-Dollar als Zwischenwaehrung. Das erklaert auch den enormen Wechselkursunterschied (Verlust des USD gegen den Euro, UND Verlust des USD gegen den Real).

              Bei der Suche nach einer Niederlassung der Banco Real in Deutschland auf einen Blog mit folgendem Titel gestossen (es geht um Deutschland!):

              "Aventuras na Chucruteslândia - a terra da batata, da cerveja e das mulheres de peito grande e zero de bunda"

              So stellt sich der Brasilianer Deutschland vor )

              Kommentar


              • #7
                Steffen1 hat recht. Die BB in Brasil nimmt sich bei jeder Transaktion automatisch -,20 Centavos pro 1 Euro. Angeblich entstehen nur Kosten, welche auch erträglich sind bei der BB in Frankfurt. Ich hatte dieses Problem auch schon mal in Frankfurt und auch in Brasil. Auskunft in Frankfurt: es entstehen keine weiteren Kosten. Auskunft in Brasil beim gerenten: das sind angebliche Kursschwankungen obwohl es auf mein conto corrente geht. Diese können es aber niemals sein, da ich immer den Mindestkurs von 4 Tagen nehme in diesem Zeitraum (2 Tage zuvor 2 Tage danach; Kurse der Weltbank). Ich hab auch schon mal die Wechselstelle der BB in BH gebeten mir die Kursausdrucke von einem bestimmten Datum zu geben, schade der Drucker streikte und eine andere Möglichkeit einzusehen ging halt nicht. Das nennt man Kursgewinne auf die Legale Art - oder!!!

                até logo
                Leozinho

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                • #8
                  Habe mich mit dem Thema Geld D->BR noch nicht groß beschäftigt, da ich für diesen Weg meine deutschen Kredit- und Bankkkarten nutze.

                  Kann es sein, dass die Banken, welche über den Dollar rechnen, einen Touristenkurs nutzen?

                  Gerade bei der BRADESCO câmbio gefunden:

                  Cotação*
                  Comercial 1,7340 US$
                  Turismo 1,8130 US$
                  Euro 2,6820
                  Das währen beim Dollar ca. 5% Unterschied.

                  Der Yahoo-Währungsrechner zeigt zum gleichen Zeitpunkt für den € - R$ 1:2,687342 an.

                  Wenn ich € -> US$ -> R$ hernehme ergibt das
                  € - US$ 1:1,544600
                  US$ - R$ 1:1,740000
                  = € - R$ 1:2,687604
                  und damit plausibel.

                  Kommentar


                  • #9
                    @Leozinho:
                    Ich weiss ja nicht, wohr du diese seltsame Information mit den 20 Centavos her hast, die sich die BdB angeblich in Brasilien von jedem Euro einbehaelt???

                    Ich gehe jetzt immer von der Remessa facil aus (von der normalen, also jener, bei der der Absender in Deutschland sich nicht registriert, denn es gibt noch die mit Registrierung, dann sinken die Gebuehren je Transfer auf 4 Euro einmalig bei einem Transferbetrag zwischen 50 und 2000 Euro). Siehe auch hier: http://www.bb.com.br/docs/pub/atend/...wn/Remessa.pdf
                    Die alte Remessa facil nimmt bis 200 Euronen fest 5 Euro Gebuehr und bis zum Maximalbetrag (der in Reais umgerechnet nicht ueber 10.000 Reais liegen darf) fest 20 Euro Gebuehr.

                    Die BdB in Brasilien nimmt nur dann zusaetzliche Gebuehren, wenn der Absender in Deutschland zu doof ist, die Angaben im Ueberweisungsformular falsch einzutragen (zwei haeufige Beispiele: Im Feld Beguenstigter wird anstelle der BdB Frankfurt der Namen des Zahlungsempfaengers eingetragen oder im Feld Verwendungszweck wird anstelle des erforderlichen "Nr der Agencia//Nr des Kontos//Name Kontoinhaber" etwas anderes angegeben. Dann beginnt die BdB in Brasilien zu forschen und berechnet Bearbeitungsgebuehren (egal wie hoch der Ueberweisungsbetrag ist, in Hoehe von R$ 36,18 ).

                    Ich erhalte jedes Jahr zwischen 50 und 70 Ueberweisungen aus ganz Europa und darueber hinaus und kann daher fuer Ueberweisungen aus Deutschland per BdB hierher nach Brasilien sicher sagen, dass vom in Frankfurt eingehenden Betrag die o.a. Gebuehr (5 oder 20 EUR je nach Ueberweisungsbetrag) einbehalten wird und ansonsten war frueher einmal die CPMF (die abgeschaffte Besteuerung der Geldbewegung) mit etwa 0,12% des eingegangenen Wertes fuer den Staat faellig, die aber die Banken als monatliche Sammelueberweisung ohne Unterscheidung nach Kontoinhabern der Federação ueberwiesen hatten.

                    Beispiel: Ich hatte eine Rechnung geschrieben ueber 1.437,83 EUR, der Betrag wurde nach Abzug der 20 EUR Bearbeitungsgebuehr am 29.10.07 als 1.417,83 EUR von Frankfurt hierher ueberwiesen, der damalige Kurs zum Ueberweisungszeitpunkt(oder "taxa cambial") betrug 2,5029664. Auf dem Konto kamen an R$ 3.548,78.

                    Wie das bei anderen Banken aussieht, kann ich nur vermuten. Jedenfalls hat Schwiegersohn "in spe" (Bradesco-Filialleiter) heute mittag zu dem Thema nur gemeint, er moechte seine Bank nicht schlecht machen, aber um Gottes willen ...
                    Zuletzt geändert von User_11889; 20.03.2008, 19:41. Grund: War ja nicht Tageskurs, sondern Kurs zum Zeitpunkt der Ueberweisung

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                    • #10
                      Geldtransfer

                      Erst mal Danke für die Antworten.
                      Frage an Hebino:
                      Wenn bei der BB alles so gerecht zugeht.Wieso habe ich für 3500Euro
                      bei einen Kurs von 2,69 Plus Minus 2 Cent Differenz nur etwas über
                      8800R$ bekommen?
                      Ich habe auch alles richtig ausgefüllt.
                      Wieso steht nicht auf dem Kontoauszug in Brasilien der Wechselkus?
                      Sondern nur der Realbetrag?
                      Ohne jetzt Hebino auf die Füsse zu treten wollen.Wie kommt es,daß
                      letztes Jahr eine Buchung der BB über Italien gelaufen ist?
                      Ich werde mir das auf jedenfall nicht gefallen lassen und verlange von
                      der BB eine Erklärung.Man kann auch auf keiner Seite der BB den Kurs
                      einsehen.Ich habe jedenfalls nicht gefunden.
                      Trotzdem bin ich weiterhin für eure Antworten Dankbar.

                      Kommentar

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