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Bargeldeinfuhr

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  • Bargeldeinfuhr

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      Hallo,

      über die Bargeldeinfuhr nach Brasilien ist ja hier schon sehr intensiv diskutiert und gesprochen worden. Aber ein Frage finde ich nicht richtig beantwortet:
      Wenn ich bei der Einreise einen Devisengegenwert von 9900,-- R$ in der Tasche habe, brauche ich die ja nicht zu deklarieren. Das ist soweit verstanden. Wenn ich bei jedem Trip nach Brasilien (ca. 5/Anno) mit 2 Personen diesen Betrag mitbringe, ergibt das ca. 99.000 R$. Diese Zahle ich dann auf mein Konto bei der BdB ein. Nun die Frage: Gibt das später Probleme wenn ich das Geld mal wieder ausführen möchte?

      Gruß

      Fred

    • #2
      AW: Bargeldeinfuhr

      Hi Freddi45,
      sicher kannst Du bei der Einfuhr so vorgehen. Aber wie erklärst Du dem gerenten Deiner Bank in Brasil, woher Dein Geld kommt? Wenn er Dich fragen sollte. Auch das Brasi Land schläft nicht. Wenn in einem Jahr ca. 100.000,-- Reais einbezahlt werden, muss es ja irgendwo herkommen - Legal???
      Du kannst ja auch diese 99.000,-- Reais legal einführen mit Hilfe der Bank, wenn Du nachweisen kannst dass es sich um Geld für eine Investition in Brasilien ist und von Deiner Hausbank (lt. Kontoauszug) ist. Ist doch kein Problem oder?
      Aber dennoch eine Frage nebenbei, warum willst Du dieses Geld in Brasil aufs Konto legen um es dann später in Deutschland wieder abzuheben?? Du bist uns sicher allen keine Erklährung schuldig, aber dennoch ist das doch etwas komisch. Das man auf 2 verschiedenen Banken und Ländern Geld hat, leuchtet mir ja ein zumal wenn man Ferien in Deutschland macht ist man flüssig; aber auf der anderen Seite wenn man eine Internationale BankCard in Brasil hat spielt das ja keine Rolle, sind ja nur geringe Gebühren die anfallen beim Abheben in D.

      Nichts für ungut,
      até logo
      Leozinho

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      • #3
        AW: Bargeldeinfuhr

        Hallo Fredi

        Es kann später Probleme geben, wenn du nicht nachweisen kannst, wo das Geld gewechselt wurde. Es ist durchaus legal das Geld auf die von dir vorgeschlagene Art und Weise nach Brasilien einzuführen. Nur solltest du den Umtausch bei einer Bank durchführen um einen entsprechenden Nachweis zu haben, also nix mercado paralelo.

        @ leo

        wenn jemand vor 3 Jahren die entsprechende Eurosumme in Reais umgetauscht und dann in Brasilien angelgt hätte, würden bei einem heutigen Rücktausch und der Wiederausfuhr eine ganze Menge mehr Euros dabei herausgekommen. Du siehst also es kann eine ganze Menge Gründe geben, sich darüber Gedanken zu machen und eine gewisse Vorausschau ist auch nicht immer unangebracht, man weis ja nie was die Zukunft so bringt. Also nicht immer gleich Verdacht schöpfen)


        Gruß Martin

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        • #4
          AW: Bargeldeinfuhr

          Zunächst mal Danke Euch beiden.

          Ihre habt beide Recht. Mir geht es auch nicht darum Geld über diesen weg einzuführen. Ich muss es ja nicht deklarieren bis zu diesem Betrag. Wenn ich Teuros (natürlich nur bis zu 9900 R$) ganz offiziell in einer Wechselstube tausche bekomme ich in der Regel einen Beleg. Wenn ich dann den Betrag als Bargeld bei der BB einzahle (habe ich überigens schon einige male gemacht) sollte das doch als Nachweis reichen. Sicher weiß man nicht was im nächsten Jahr ist... aber..

          Gruß

          Fred

          Kommentar


          • #5
            AW: Bargeldeinfuhr

            Oi Freddy,
            die Diskussion ist leicht auf Abwege geraten, man könnte auch jeden Tag 1000 Reais am Bankomaten abheben und bei seiner Bank einzahlen, da hat man nach 99 Tagen das Konto voll (und durchgelaufenbe Sohlen)

            Zur Geldausfuhr: Bei der Bank gibt es wohl imer Probleme, wenn man Geld ins Ausland transferieren will. Ich hatte mal wegen der guten Zinsen 1997 den Betrag von DM 100.000 auf mein Konto in B überweisen lassen und dort für 12 Monate angelegt. Am Ende, zum Glück noch vor dem Real-Verfall, habe ich das Geld sammt 28 % Gewinn (für den die Bank schon die Steuern auf Zinsen abgezogen hatte) zurücktransferiert. Obwohl legal, gab es einige Probleme mit der Bank, die zudem die Devisen bei der Banco Central anmelden müssen und es hat 6 Wochen gedauert, bis das Geld in D war. Dazu brauchte ich eine Bescheinigung über die Steuern auf Zinsen, weil ich in D dafür nicht nochmal zahlen wollte. Aber mit Geduld und Spucke und 10 Unterschriften gings dann. Und die Bank musste sich immer erst schlau machen.
            Bei meiner Rückkehr nach D, die nach über 10 Jahren dort doch recht kurzfristig erfolgte, stand das Problem wieder an, es hatte sich recht viel Geld auf dem Konto angesammelt, was durch Verkäufe von Auto, Elekrogeräte etc. noch mehr wurde. Bei der Geldausfuhr wieder das gleiche Problem. Viele Formulare und 8 Wochen bis alles klar war, ich weis nicht was ich da alles unterschrieben habe. Aber wegen des Herkunftsnachweises des Geldes gab es nur einen Zettel auf dem ich unterschrieben habe, dass das Geld alles meins ist und legal erworben war. Z.B. den Verkaufsbeleg von Auto wollte man nicht haben, den hatte ich extra beigelegt.

            Also Fazit: für die Ausfuhr von Reais gibt es keine gesetzlichen Beschränkungen (bei Beträgen die unsereiner so in die Hand nimmt >100.000€) aber es läuft sehr bürokratisch und dauert. Zum Glück hatte ich meine Sekretärin, die den Papierkram für mich erledigt hatte.

            Ich hab dann noch nachträglich weitere Reais drüben bekommen, da mir das Verfahren zu aufwendig war um es nochmal zu machen, zinst es jetzt so vor sich hin.

            Gruß
            Tiradentes

            PS: Parallel haben wir auch immer größere Beträge unsere Filiale nach Deutschland an die Muttergesellschaft überwiesen, solange das gegen Rechnung und Einfuhrbeleg war, ging das superflott, 30 Tage. Dienstleistungen dauerten wegen der INPI Kontrolle immer mindestens 90 Tage, Firmengewinne 6-9 Monate
            Jedes Volk hat wohl doch die Regierung und die Politiker, die es verdient

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            • #6
              AW: Bargeldeinfuhr

              Zitat von Tiradentes Beitrag anzeigen
              PS: Parallel haben wir auch immer größere Beträge unsere Filiale nach Deutschland an die Muttergesellschaft überwiesen, solange das gegen Rechnung und Einfuhrbeleg war, ging das superflott, 30 Tage. Dienstleistungen dauerten wegen der INPI Kontrolle immer mindestens 90 Tage, Firmengewinne 6-9 Monate
              :eek::eek::eek:

              Wer hat denn die in dieser Zeit anfallenden Zinsen eingestrichen ? :confused:

              Die Absenderbank in BRA, die BANCO CENTRAL oder....???

              Bei 6-9 Monaten kann da ja schon einiges an Zinsen zusammen kommen!

              :confused:

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              • #7
                AW: Bargeldeinfuhr

                Oi CC

                Gott sei dank wir (bzw. bei privaten Sachen ich). Das Geld bleibt nach der Anmeldung (Deklaration de....) noch auf deinem Konto und verschwindet erst, wenn der Papierkram gelaufen ist und ist dann nochmal 8-10 Tage unterwegs. da verdient die Bank am Weg.
                Bei Firmenüberweisungen gegen Importdokumente muss ja die Banco Central die Devisen für dich kaufen und bereitsstellen. Wenn du z.B. zum angemeldeten Termin x kein Geld hast und mit dem Lieferanten in Europa einen längeren Zahlungsaufschub vereinbahrst, erhälst du irgendwann nach Monaten mal eine Zins-Rechnung der Banco Central, die dir sagt, dass seit Monaten die Devisen auf einem imaginären Konto für dich rumliegen und dafür horrende Zinsen und Strafen fällig sind.
                So sammelt man halt seine Erfahrungen (nicht ganz umsonst)

                Gruß
                Tiradentes
                Jedes Volk hat wohl doch die Regierung und die Politiker, die es verdient

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                • #8
                  AW: Bargeldeinfuhr

                  Hallo gente,

                  habe gerade euren Beitrag über die Bargeldeinfuhr gelesen. Hierzu folgendes:
                  ich habe sowohl in München (privatkonto) als auch in Brasilien (firmenkonto ltda) ein Konto bei der Citibank. Ich hatte noch nie Probleme mit dem Geldtransfer. In spätestens 4 Tagen ist das Geld von A nach B oder umgekehrt auf dem Konto. Es waren allerdings nie mehr als € 10.000 pro Transfer.
                  Nun will ich aber in Brasilien ein Privathaus bauen und 100.000 € auf einmal transferieren.
                  Frage:
                  1. Gibt das Probleme wenn ich weiterhin das Firmenkonto nutze und es dann in Brasilien für private Zwecke verwende?
                  2. Wie legt man am besten das Geld kurzfristig derzeit in Brasilien an (nicht BOVESPA)!

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                  • #9
                    AW: Bargeldeinfuhr

                    Hallo Rafaelo,

                    das gibt Probleme. Ich hatte das auch schon mal. Wir mussten dann über den SWIFT Weg die Namensänderung durchziehen. Hat dann alles in allem fast 4 Wochen gedauert bis das Geld richtig deklariert und auch in meinem Namen war. Wenn Du Geld transferierst über Banken sehe das Du von Deinem Konto in D'land auf Dein Konto in Brasilien transferiert und auch den entsprechenden Grund dafür angibst. Dann sollte das kein Problem sein.

                    Übrigens habe ich jetzt 2-mal einen Betrag von 30.000 Euro transferiert Einmal über Banco Do Brasil Frankfurt und einmal von meiner Hausbank hier direkt nach Banco do Brasil Brasilien. mal sehen was der ganze Spaß denn gekostet hat.

                    Gruß

                    Fred

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                    • #10
                      AW: Bargeldeinfuhr

                      Hallo Gemeinde,

                      wie gesagt ich habe jetzt 2 x je 30.000,--Euro nach Brasilien transferiert. Hier mal das Resultat:

                      1. Hausbank D'land ---->Banco do Brasil Frankfurt ----> Banco do Brasil Brasilien

                      Kosten D'land 55,-- Euro = 29.945,-- transferiert Wechselkurs 2,46563 ergibt einen Betrag von 73.833,54 R$ davon Steuer IOF 280,57 R$ und Bankgebühr Brasilien 163,90 R$ Gutschrift aufs Konto = 73.389,07 R$

                      2. Hausbank D'land ----> via Korrespondenzbank in Holland ----> Banco do Brasil Brasilien

                      Kosten D'land 20,-- Euro = 29.980,-- transferiert Wechselkurs 2,46547 ergibt einen Betrag von 73.915,08 R$ dvon Steuer IOF 280,88 R$ und Bankgenbühr Brasilien 163,90 R$ Gutschrift aufs Konto 73.470,30 R$

                      Demanach war die Überweisung Hausbank direkt günstiger als über Banco do Brasil Frankfurt.

                      Gruß

                      Fred

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