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Flug-Tickets und br. "Beraterverträge" als Betrieb

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  • rave_66
    antwortet
    Reisekosten steuerlich absetzbar

    Hallo,
    jetzt geb ich auch mal "meinen Senf" aus sachlich-neutraler Sicht dazu...

    Eine Geschäftsreise liegt vor, wenn man aus beruflichen Gründen außerhalb der Wohnung und außerhalb Ihrer Betriebsstätte tätig ist. Voraussetzungen für den Reisekostenabzug sind genaue Aufzeichnungen über den Beginn, das Ende und den Zweck der Reise. Zu den abzugsfähigen Betriebsausgaben gehören vor allem Fahrtkosten, Verpflegungsmehraufwendungen, Übernachtungskosten sowie Reisenebenkosten (Telefonate etc).

    Hier das Wichtigste:
    - Fahrtkosten mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bahn, Flugzeug, Taxi usw.) dürfen in voller Höhe abgezogen werden.
    - Verpflegungskosten während einer Geschäftsreise dürfen in Höhe der Pauschbeträge für Verpflegungsmehraufwendungen angesetzt werden. Die Höhe der Verpflegungskostensätze richtet sich nach der Dauer der Abwesenheit.

    Manchmal lässt sich eine Geschäftsreise gut mit der Bewirtung von Geschäftsfreunden kombinieren. Obwohl dann die Kosten für eigenes Essen als Bewirtungskosten abgezogen werden darf, bleibt die Verpflegungskostenpauschale ungekürzt erhalten.
    Bei Geschäftsreisen ins Ausland können Pauschbeträge geltend gemacht werden oder stattdessen die tatsächlichen Kosten nachgewiesen werden.

    Steht die Reise allerdings in Verbindung mit einem Erholungsurlaub, so kann das Finanzamt Schwierigkeiten mit der Anerkennung dieser Kosten machen, da sich gemischte Aufwendungen oftmals nicht trennen lassen. Die Gesamtkosten werden der privaten Lebensführung zugerechnet und wären somit nicht absetzbar. Aus Finanzamt-Sicht steht dann der „private Teil“ im Vordergrund.
    Also: Unterlagen und Belege sammeln und glaubhaft machen. Der Aufenthalt sollte natürlich nur einige Tage dauern, da wie eingangs geschrieben auch das Ende der Reise zu deklarieren ist. Spätestens mit Vorlage der Ticket-Kopie ist dies sodann ersichtlich und führt vielleicht deshalb zur Nichtanerkennung.

    Gruss

    rave_66

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    BRASIL zu Lasten des Finanzamts

    oi klick,

    ein Freund von mir hat vor einigen Jahren eine Reise nach Brasilien als Geschaeftsanbahnung mit brasilianischen Kunden angegeben und feste Visitenkarten gesammelt waehrend seiner Reise.

    Daraufhin hatte er sofort die Aussenpruefer vom Finanzamt im Hause.

    Ein Schuft wer da was boeses denkt...

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  • klick
    antwortet
    Danke für die Info. Ich werd das mal versuchen. Bei
    "Beratungsverträgen" sind ja der Phantasie eigentlich
    keine Grenzen gesetzt, da läßt sich sicherlich Nachvoll-
    ziehbares aufsetzen.
    Anders sieht es da glaube ich bei den Reisekosten aus,
    denn da wird doch traditionell schwer gefuscht...
    Vermutlich wird genau gescheckt, besonderns weil
    ich leider mit der Firma 0 berufliche Connection nach Br.
    habe. Na ja, Stichwort könnte ja sein Vertragsanbahnung.
    grüsse
    klick

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  • freddi45
    antwortet
    Hallo,

    also ich reise mehrmals jährlich auf Kosten
    meines Unternehmens hier in D'land nach Brasilien.
    Wenn die Anlässe betriebsbedingt sind gibt es
    keine Probleme mit dem Fiskus.
    Wir machen das jetzt schon meherer Jahre,
    haben allerdings auch Tochterunternehmen
    in Brasilien.

    Auch haben wir einen Beratervertrag mit
    einem Brasilaner als Manager. Das funktioniert,
    solange er in der Lage ist eine ordnungsgemäße
    Rechnung zu erstellen. Ein entsprechender
    Vertrag untermauert die Notwendigkeit.
    Damit haben wir bisher keine Probleme gehabt.

    Gruss

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  • Floriano
    antwortet
    gelöscht!

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  • klick
    hat ein Thema erstellt Flug-Tickets und br. "Beraterverträge" als Betrieb.

    Flug-Tickets und br. "Beraterverträge" als Betrieb

    Noch zwei Fragen:

    Hat irgendein deutscher Unternehmer hier Erfahrung mit
    der Anerkennung der Kosten von Flugtickets oder dem
    gesamten Reiseaufwand nach Br.?
    Ich meine sind da Schwierigkeiten oder Rückfragen zu
    erwarten, wenn die Kosten als Betriebsaufwand verbucht
    werden? Welche Fragen? Welche Bedingungen?

    Zweite Frage: Hat schon mal einer z.B. "Beraterverträge"
    oder andere geistreiche Konstrukte, die ja sicherlich
    auch teures Geld kosten, mit br. Staatsangehörigen
    abgeschlossen und das dann als steuermindernden Aufwand
    festgestellt?

    Danke + Gruss

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