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deklarieren von Geldwerte in Brasilien

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  • deklarieren von Geldwerte in Brasilien

    Deklarieren mußt ich Geldwerte über einen Gegenwert von ca. 10.000,- R$ (pro Person).
    Das ist ja schon mal etwas.
    Wenn ich aber 30.000,- R$ mit dabei habe, muß ich dann für die Differenz Steuern oder andere Gebühren bezahlen.
    Und wie sieht es anschließend bei der Ausreise aus BR aus ? Was gibt es dann noch zu beachten wenn das Geld deklariert ist bzw.
    wenn ich es wieder mit zurück nach D nehmen sollte ?

    Wer hat da Erfahrung oder kann Rat geben............

    Gruß an alle Jürgen

  • #2
    Ich hatte 1999 30.000 USD zum Kauf meiner Wohnung mitgenommen
    und mich nach reiflicher Überlegung dazu entschlossen es nicht zu
    deklarieren.
    So viel ich weiß besteht die Deklarationspflicht weil die brasilianische
    Regierung gegen die internationale Geldwäscherei vorgehen will.
    Steuern oder Abgaben fallen bestimmt nicht an.
    Was ich mir vorstellen kann sind evtl. Fragen woher das Geld stammt,
    bzw. was du damit vorhast.

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    • #3
      Geldwaesche

      Lieber Jev,
      Bei der Einfuhr von Devisen zahlst Du in Brasilien weder Steuern noch Abgaben.
      diese Devisenmeldungen sind eher fuer statistische Zwecke, als auch um ('eventuell doch einmal') professionelle Geldwaescher zu erwischen.

      Wahrscheinlich hast Du noch nie vorher groessere Summen nach Brasilien gebracht, und wirst fuer den Ernstfall wohl auch einen echten Grund haben, das Geld nach Brasilien bringen zu wollen. Also faellt letzteres sofort weg.
      Der genannte Betrag ist fuer Geldwaescher eher auch laecherlich (macht sich kein Beamter darueber gedanken - ich erinnere mich an einen Fall, wo einer mit 1.2 Mio USDollar in Guarulhos geschnappt wurde).

      Trotzdem Anmerkung: in Devisen oder in Reais (da du ja die Summe in Real angibst):
      Bei letzteren (Reais) bin ich mir nicht so sicher. Viele Laender haben Einfuhrbeschraenkungen fuer die eigene Waehrung. Wie das jetzt in Brasilien im Moment laeuft weiss ich nicht.

      @ Cabral
      Hast Du Dir schon einmal ueberlegt, wie Du das Geld jetzt wieder aus Brasilien rausbekommen koenntest???? Geht naemlich nicht mehr legal !!!

      Zur Info eine kleine Information aus der Tageszeitung (frei uebersetzt):

      Franzose auf dem Flughafen Rio mit 67.000 nicht deklarierten US$ erwischt
      Nach Angaben der Polizei wurde am Mittwoch abend ein 49 jaehriger Franzose, Jean François Franciesci, im Internationalen Flughafen von Rio de Janeiro verhaftet, als er im Besitz von US$ 67.000 ohne diese zu deklarieren einen Flug nach Paris nehmen wollte.
      Wegen Vergehen gegen die Steuergesetze wurde der Franzose im Gefaengnis Ary Franco im Norden Rios eingeliefert. Ihn erwartet eine haftstrafe von bis zu 6 Jahren.
      Das Geld hatte er in den Taschen seiner Jacke und Hose versteckt.
      Herr Franciesci, der angab Kaufmann zu sein, ist in Rio am 6. Dezember aus Angola eingetroffen. Er konnte keinerlei Erklaerung ueber die Herkunft des Geldes geben.
      Die Polizei vermutet, er koennte im Handel mit Edelsteinen taetig sein.
      Letzten Monat war der Franzose bereits nach Marokko gereist.
      [/b]

      Ich stelle mir jetzt vor: Cabral verkaeuft sein Apartment und will das Geld in's Ausland schaffen. Du hast keinen Nachweis ueber die legale Einfuhr des Geldes nach Brasilien. Auch hast du wahrscheinlich keine Einkuenfte in Brasilien versteuert, die diese Summe ergeben. Was nu???

      ++++
      jev, kleiner Tipp, schicke das Geld per Auslandsueberweisung auf ein von Dir zu eroeffnendes Bankkonto.
      Sollte es Schwarzgeld sein (aus D) kannst Du das auch gerne aus Luxenburg oder sonstwo machen, oder auch bar mit nehmen. Aber gebe in diesem Falle in Brasilien bei der Ankunft beim Zoll die Summe an.
      Ratenswert waere evtl. auch anschliessend Meldung ueber 'Investition' (z.B. bei Immobilienkauf) bei der Zentralbank machen zu lassen (macht ggf. die Bank, wo Du das Geld wechselst). Dann bist Du auf jeden Fall auf der Richtigen Seite und wirst nie Probleme bekommen das Geld wieder rauszubringen.
      Der Cambista allerdings, der wird dir keine Meldung bei der Zentralbank machen koennen. Die zahlen aber auch nicht mehr als die normalen Banken, bei diesen Betraegen.

      Gruesse
      m&m's

      Kommentar


      • #4
        m&m,
        folgendes noch zu dem franzosen: erstens "versteckt" man kein
        geld in den tasche seiner hose oder jacke, da gehört es doch hin ?!
        zweitens ist einer der aus luanda über rio nach paris fliegt und
        franzose ist mit 98%iger sicherheit verbrecher, söldner, geheimagent
        oder elf-angestellter. und drittens, da wett ich meinen arsch drauf,
        hat der arme kerl einfach vergessen die flöhe zu deklarieren,
        waren halt reisespesen... . oi oi , normal sowas !!
        ps: das risiko als normaldeutscher mit gültigen papieren
        bei der br. ausreise auf devisen oder sonstwas gefilzt zu werden
        würde ich - mit verlaub - gegen 0 einschätzen.

        Kommentar


        • #5
          soso

          @soso
          Dann flieg los. Pack soviel Kohle ein wie Du magst, aber bitte jammer nicht rum, wenn du als Normaldeutscher doch gefilzt wirst.
          Die Kohle wird beschlagnahmt. Moechte dann gerne danebenstehen und Dich keifen hoeren, hihi.
          Nebenbei bist Du wegen Verstoss gegen die Finanzgesetze vorbestraft. Kannst dann also auch fuer spaeter in Brasilien einen evtl. Antrag auf Permanencia gleich vergessen.

          Sosoviel Aerger, nur weil Soso zu faul war, eine einzige Zeile im Einreiseformular richtig auszufuellen !!

          Die Einfuhr-Deklaration ist umsonst, keiner sperrt dich dafuer ein, und es geht auch keine Meldung an den deutschen Fiskus.

          Aber Soso weiss Bescheid.

          Kommentar


          • #6
            Danke für die Tipps m&m`s und Cabral.
            Bei der Leichtigkeit der Deklaration werde ich das Geld wohl in Brasilien deklarieren. Ich denke so ist mein Geld dann auch „offiziell“ in Brasilien, und es kann bei einer späteren Ausfuhr (vielleicht Jahre später) auch keine Probleme geben.
            Dauert diese Prozudur am Aeroporto denn lange ? Irgendwie bin ich doch immer wieder froh wenn ich da durch bin und die erste Lanchonete sehe.........

            #jev, kleiner Tipp, schicke das Geld per Auslandsueberweisung auf ein von Dir zu eroeffnendes Bankkonto#
            das wird bei mir im Januar nicht mehr funktionieren da ich noch kein Konto in Br habe!
            Es ist aber für die Zukunft geplant, da es eine sichere Alternative ist das Geld rüber zu bringen ohne ausgeraubt zu werden.

            Übrigens, wie sieht es mir einem gebrauchten Computer aus den ich mit rüber nehmen möchte. Er soll ein Geschenk sein.
            Ist da auch etwas bezüglich der Einfuhr zu beachten?

            Gruesse an alle Jürgen

            Kommentar


            • #7
              Jev, du kannst auch ein Ueberweisungsformular (fuer Auslandsueberweisungen) mitnehmen und einfach an Deine Hausbank schicken, sobald Du eine Konto Nummer hast.
              Oder Bankscheck mitnehmen.

              Wir hatten das ganze schon mal durchgekaut im alten Forum im Beitrag: http://www.kippenhan.net/cgi-bin/dcf...m=geldtransfer
              Gruesse
              m&ms

              Kommentar


              • #8
                m&m´s ist ein ganz Gescheiter.
                Die Deklarationspflicht für eingefühte Devisen wurde erst 1998
                eingeführt.
                Als ich Anfang 1999 mit dem Geld einreiste, wurde ich von dieser
                Bestimmung, von der ich erst während des Fluges erfuhr überrascht.
                Die Deklarationspflicht bestand damals ab einem Betrag von
                10.000,- USD.
                Mich mit einem französischen Gauner zu vergleichen, der sich in
                Brasilien mit illegalen Geschäften bereicherte ist schon ein starkes
                Stück.
                Oder kann man aus der unverholen vorgebrachten Schadenfreude
                schon wieder einen neidischen Unterton heraushören?
                Wer in Brasilien eine Wohnung besitzt muss zwar jedes Jahr seine
                Steuerklärung abgeben, außer der Taxa de bombeiros fällt aber
                keine Steuer an.
                Jemand der sein Geld waschen will, nimmt also 30.000,- USD(nur?),
                kauft sich eine Wohnung, behaltet sie 10 Jahre oder mehr, um das
                Geld ja richtig rein zu waschen, verkauft sie dann wieder und
                hat dann richtig reines Geld.
                m&m`s hast wohl zu viel Krimis geschaut!

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                • #9

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                  • #10
                    Re: deklarieren von Geldwerte in Brasilien

                    Zitat von jev
                    Deklarieren mußt ich Geldwerte über einen Gegenwert von ca. 10.000,- R$ (pro Person).
                    Das ist ja schon mal etwas.
                    Wenn ich aber 30.000,- R$ mit dabei habe, muß ich dann für die Differenz Steuern oder andere Gebühren bezahlen.
                    Und wie sieht es anschließend bei der Ausreise aus BR aus ? Was gibt es dann noch zu beachten wenn das Geld deklariert ist bzw.
                    wenn ich es wieder mit zurück nach D nehmen sollte ?

                    Wer hat da Erfahrung oder kann Rat geben............

                    Gruß an alle Jürgen
                    Hi Juergen,

                    notfalls kaufst Du Dir Amex Travellercheques in Brasilien und schickst die per Post nach Deutschland und loest die hier bei Amex wieder ein.

                    Gruss Yens

                    Kommentar


                    • #11
                      geldwaschen

                      Hallo an die gescheiten Geldwäscher!
                      Du mußt die Schecks nicht mal selber transportieren!
                      Verbrenn sie oder verstecke sie, melde sie als gestohlen , und lass sie dir in Deutschland ersetzen!!

                      Profi- Geldwäscher

                      Kommentar


                      • #12
                        ...in Brasilien gibt es genügend Wechselstuben, mit Konten und Vertrauensleuten in Deutschland.
                        Du vereinbarst einen Wechselkurs, zahlst in Brasilien das Geld ein und
                        erhälst das Geld via Konto in Deutschland in Euro auf ein Konto von dir.
                        Natürlich müssen wegen der Bankenaufsicht und dem Geldwäschegesetz
                        in Deutschland gewisse Höchstbeträge pro Transfer beachtet werden.

                        Funktioniert einwandfrei.
                        Im übrigen bedienen sich sogar internationale Großunternehmen dieser
                        Methode.

                        Der Euro ist im übrigen schon sehr beliebt in Brasilien. In Großstädten
                        bekommt man ihn ohne Probleme, wenn man will sogar in Travellerschecks.

                        Kommentar


                        • #13
                          ..hatte vergessen anzumerken, dass das Ganze natürlich auch auf dem umgekehrten Wege funktioniert und auch praktiziert wird.

                          Kommentar


                          • #14
                            schließe mich der Meinung von m&m an

                            .... so schlecht war der Beitrag von m&m garnicht. Die Kunst ist nicht, das Geld NACH Brasilien zu bekommen, sondern wieder HERAUS.... da die Entwicklung in Brasilien deutlich dynamischer als in Deutschland verläuft (in positiver UND negativer Richtung) solltest du darauf vorbereitet sein, deine "Investitionen" bei Bedarf auch schnell wieder abziehen zu können.

                            Durch die Tatsache, daß Brasilien genau das Gegenteil von Deutschland darstellt sind leider immer wieder viele "Touristen" so "fasziniert" davon "mehr" von diesem Land zu haben, daß sie garnicht merken, in welche langfristigen Probleme sie laufen (kommt noch eine Brasilianerin dazu brennt den meisten eh 'ne Sicherung durch).

                            Sobald dann alles daneben geht, schweigt man besser darüber.

                            Ich selbst mußte aus beruflichen Gründen unbefristet in Brasilien leben (zu lokalen Konditionen !!) und hatte daher privat knapp 60 Tsd. € aus Deutschland nach Brasilien transferiert (per Kreditkarte !!!) zwecks Auto, Wohnung usw. - Jahre später, nachdem ich endlich in Europa wieder Fuß fassen konnte, war in meiner brasilianischen Heimatstadt folgende Situation mit meiner gekauften Bleibe entstanden:

                            1) durch unkontrollierten Bauboom waren die Grundstücks- und Wohnungspreise um 40% gefallen (innerhalb 3 Jahre !!)

                            2) der gekaufte Neubau hatte bereits nach 4 Jahren beachtliche Baumängel (es hat eben schon seinen Grund, wieso dort alles "billiger" ist, es hebt eben auch nicht solange wie in Deutschland !!)

                            3) die Kriminalität stieg in dieser Stadt um über 250% in 2 Jahren (viele "reiche" Europäer und Brasilianer sind dorthin gezogen, die banditos dann eben auch)

                            Schließlich wollte ich nur noch weg und habe verkauft und dann haben der deutsche und brasilianische Staat zugeschlagen mit ihren Bestimmungen und Steuersystemen. Das Geld ist übrigens noch heute dort !! (...und ich könnte es wirklich gut in Deutschland gebrauchen ()

                            Fazit - überleg's dir nochmal !! Lohnt sich eigentlich nur, wenn du "zuviel" übrig hast oder für immer dort leben willst (und das permanent) - als "Urlaubsinvestition" ist das nicht sinnvoll.

                            Will dir aber nur meine ehrliche Meinung sagen und kenne deine Hintergründe nicht. Für Detailfragen kannst du dich gerne melden, die oben genannten Möglichkeiten sind ALLE richtig und haben leider alle ihre Schwachstellen.

                            Viele Grüße

                            savassi

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                            • #15
                              geld nicht deklariert

                              bin dann also doch vor 3 wochen mit 10.000 € reingeflogen,
                              natürlich ohne zu deklarieren, das bohei an der grenze dauert
                              ja auch schon ohne rückfrage lange genug. hat auch wie
                              erwartet niemanden interessiert. als ich dann das geld auf
                              mein br. konto einzahlen wollte, in euro hingetragen mit der
                              bitte um umwechseln, überraschendes NAO, könne sie
                              nicht tun, muss deklariert werden, bla bla. also ab zur wechsel-
                              bude, 4 mal an einem tag, wegen der 10.000 REAL-grenze,
                              der typ da hat mich schon angeguckt wie den wieder aufer-
                              standenen don escobar, und danach alles eingezahlt. vorteil:
                              geht schneller und unkomplizierter als jede überweisung,
                              nachteil ist der nicht so optimale kurs in den wechselbuden.

                              Kommentar

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