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Geldanlegen in Brasilien?

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  • Geldanlegen in Brasilien?

    Bei meinem letzten urlaub bekam ich auf mein sparkonto bei der Banco do Brasil 1% zins im Monat.
    wie gross ist das risiko sprich Inflation bzw Sicherheit bei einer grösseren Geldanlage in Brasilien in Real?

    sind auch anlagen in Euro oder Dollar in Brasilien möglich?

    danke

    Jo

  • #2
    Limit

    Hi Jo )

    Empfehle dir maximal 20.000 R$ auf ein Konto zu legen, zudem kannst du bessere Zinsen als 1%/Monat bekommen.

    ....und Vorsicht bei der Banco Do Brasil - und das Frankfurter Gegenstück dazu - diese Banken rangieren in meiner Beliebtheitsskala wirklich ganz am Ende was "Profit" betrifft

    (ist ungefähr so als würdest du dich freiwillig bei der AOK krankenversichern und an deine Rente 2030 glauben :lol: :lol: )

    Probier doch mal bspw. die Itau mit der Anlageform D90 (ca.1.4 bis 1,6%/Monat oder 15,7% im Jahr bei täglicher Verfügung - ab 5000R$ noch bessere Zinsen und irgendwann auch keine Kontengebühren mehr und die Bank übernimmt die Steuern) oder was die Banken sonst noch an interessanten Möglichkeiten bieten - einfach mal umfassend informieren.
    Gibt Anlageformen bis 9,9% im Monat wie "CL" (carteira livre, Aktien) - ist was für Leute mit Herzfehler und hoher Lebensversicherung :lol: :lol:

    (falls jetzt Einwände kommen bezüglich Zins - 1,66% bezog sich auf 30/04/03 - 15,7% auf die letzten 12 Monate vor 30/04/03 - hat sich aber bis heute nicht sonderlich geändert)

    Auch Honkong Singapore Banking Corp. (HSBC) ist ganz interessant bei globalem Zugriff und globaler Absicherung. Dazu noch die nette Tatsache von europäischen Filialen, denke, sogar in Deutschland. Werte ähnlich Itau.

    Sogar die Bradesco (die brasilianische "Volksbank") hat noch deutlich Besseres anzubieten und ist groß genug - wenn du dich mit der Tatsache abfinden kannst, daß 80% der Kunden mindestens 30min am Kassenautomaten brauchen, um 20R$ abzuheben und dann alles auch noch an dem Tag, wo sie Ihr Gehalt bekommen... (aber in Brasilien ist es ja "geil" in einer möglichst langen Schlange Monate und Jahre seines Lebens zu verbringen :shock: )

    Wichtig ist, daß du nicht "deutsch" an die Sache rangehen darfst - bei Investition also mind. 2 mal die Woche online nachsehen was Sache ist und anlegen mit täglicher Verfügung und Transfermöglichkeit (kann man auch "verlängern" - aber wirklich "langfristig" in Brasilien ist was für Kamikaze :lol: )

    Dazu sind 2 Dinge beachten, nämlich:

    1) das Geld bekommst du fast nicht mehr aus dem Land als Ausländer (zumindest nicht so schnell, wie eine evtl. Inflation zuschlägt und dann schon 2mal nicht legal)

    2) ab 20.000 R$ hast du keine gesetzliche Absicherung mehr
    (d.h. wenn die Bank Geld braucht, kann sie sich alles darüber einfach nehmen - ist zwar schon lange nicht mehr vorgekommen, aber bis heute möglich)

    ...kann ja sein, daß mal wieder die "bösen" Ausländer für die Wirtschaftsprobleme verantwortlich sind - so wie es Petrus war für die Energiekrise 2001 durch Mangel an Regen

    M.E. lohnen sich die hohen Guthabenzinsen nur, wenn das Geld im Land weiterverwertet wird (bspw. für dortige Rente an die Schwiegermutter und die 7 Schwägerinnen )

    Sollte dein Geldbestand in Brasilien größer sein, besser auf verschiedene Konten aufteilen (aber aufpassen, daß die Kontenführungsgebüren für die ganzen Konten nicht irgendwann mal die Zinsen übersteigen )

    ...und ...ohhh....wie wär das schön, viele Zinsen einsacken und das alles auf "harte" Dollars oder Euro - sprich "Risikominimierung" vom feinsten.

    Mir sind aber leider keinerlei legalen Anlageformen dieser Art bekannt trotz jahrelanger Research - heißt aber nicht, daß es nicht doch was (illegales ??) geben kann.....

    ....im übrigen hatten wir mit unseren Auslandswerken in Brasilien so hohe Gewinne in "weichen" R$ erwirtschaftet, die wir nicht in den "Stammsitz" in harten Mark und Euro tranferieren konnten, daß wir vor lauter Frust
    dort in Schweinezucht, Zeitschriftenkiosks und Ferienparks investiert hatten, nur um was gegen die Inflation zu tun....

    (....und das ist jetzt kein Scherz !!! ... nur immer wieder extreeeem peinlich beim Jahresabschluß !!!)


    Gruß

    savassi

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    • #3
      Macht es nicht Sinn bei dem Dollarkurs alles was man hat (Euro) in Dollar umzutauschen (von mir aus die nächsten 2 Jahre immer Monatlich einen bestimmten Betrag), und dann wenn man das Geld in Bra braucht (Grundstück, Haus, Auto) , alles in R$ umzutauschen ????? Der Real ist doch an den Dollar gekoppelt, oder ???

      Kommentar


      • #4
        Das macht so eigentlich keinen Sinn, da der Real nicht an den
        Dollarkurs gekoppelt ist und frei floatet. USD/Real Kurse kann
        man den täglich den grossen brasiliianischen Tageszeitungen
        entnehmen. Den Kurs dann mit dem aktuellen Eur/USD Kurs
        multiplizieren, dann hat man etwa die Mitte des Kurses, der im Devisenhandel am Vortag aktuell war. Danach dann entscheiden
        ob es hoch genug zum überweisen ist.Das kann aber nur ein Anhaltspunkt
        sein da in der Regel die Devisenkurse vom nächsten oder übernächsten
        Tag zur Anwendung kommt, und natürlich eine Marge der Bank abgezogen
        werden muss.

        Kommentar


        • #5
          Geld Anlegen

          1. Du bekommst das Geld nicht mehr so einfach aus Brasilien heraus.
          2. Alle Zinsen sind mehr oder weniger ein Inflationsausgleich. Rechne dir die Differnez aus dann bist du beim Zinsatz "mais o menos" Tagesgeld Anlage in Euro.
          3. Jeder Waehrungswechsel kostet gebuehren. Es sei denn du darfst an Internationalen Boersen selber handeln. Kann ja sein, kenne dich ja nicht?
          4. Der Euro ist im Moment viel mehr Wert als der Dollar, und kann ohne Probleme hier in Brasilien getauscht werden. Banco Central do Brasil gibt jeden Tag die Wechselkurse auf die Stunde genau zur Verfuegung.

          Das einige was sich lohnen koennte sind Waehrungsunabhaengige Investitionen. Soll heissen du kaufst dir jetzt ein HAus von 130000R$. DAs sind heute 36700 Euro. Jetzt wartest du darauf das der REal wieder steigt, sprich der Euro oder Dollar an Wert verliert. Aber selbst hier ist das alles nur grosse Spekulation. Wer erinnert sich noch an die Leute die in Cruzeiro Land gekauft haben. Dann vor zwei Jahren in Real verkauft haben. Die hatten 2002 z. B. 100.000. REal gleich 50.000 Euro. Heute haben die nur noch (ohne Infaltion) 28.248 Euro. Man sieht ein Bombengeschaefft. HAette man jetzt wirklich Gewinn gemacht und wollte sich fuer das Geld dann etwas schoenes in Europa kaufen dann waeren wir wieder bei Punkt 1.

          Also ich habe schon viel nachgedacht. Mehr als ein eine Inflationsbereinigung kommt nicht raus. Meistens wird das Geld sogar (rechnerisch) weniger Wert.

          Sollte es aber jemmand besser wissen, wuerde ich mich freuen wenn das hier gepostet wird. Von den dann ganz fetten Gewinnen wuerde ich sogar ein Churasco spendieren.

          Kommentar


          • #6
            Der Savassi-Beitrag ist sehr gut, hat aber meiner Meinung nach 2 grundlegende Fehler: Erstens gibt es keine Bank, die dir die 20% IR bezahlt, die auf die Guthabenzinsen fällig sind (schon gar nicht Itaú, denn dort bin ich zufällig auch Kunde) und zweitens bekommt man sein Geld auch wieder auf völlig legalem Wege aus Brasilien raus - hab ich selber schon durchexerziert, sowohl als PF als auch als PJ.

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            • #7
              Zitat von Anchieta
              Der Savassi-Beitrag ist sehr gut, hat aber meiner Meinung nach 2 grundlegende Fehler: Erstens gibt es keine Bank, die dir die 20% IR bezahlt, die auf die Guthabenzinsen fällig sind (schon gar nicht Itaú, denn dort bin ich zufällig auch Kunde) und zweitens bekommt man sein Geld auch wieder auf völlig legalem Wege aus Brasilien raus - hab ich selber schon durchexerziert, sowohl als PF als auch als PJ.
              Anmerkungen zur Steuer:

              Habe vergessen, daß in Brasilien verschiedene Steuern fällig sind - natürlich meine ich nicht die 20% IR, das wäre frech :lol:

              Es handelt sich um die CPMF, ist eigentlich im ersten Moment "lächerlich" mit 0,38%, hat es aber in sich, da diese ja mehrmals auf den gleichen Betrag erhoben werden kann, sobald dieser sich negativ "bewegt"

              Aber sehr interessant, das würde bedeuten, daß man innerhalb der Itau mit den einzelnen Filialen noch Sonderkonditionen zur Anlageform aushandeln kann - in meinem Fall werden auch noch die kompletten Kontenführungsgebühren übernommen, sofern die Anlagebeträge nicht unter einen bestimmten Betrag fallen.


              Zur Geldausfuhr:

              kann zweideutig verstanden werden - legale Wege gibt es natürlich, aber man profitiert dabei nicht von den Gewinnen, da Gebühren, Wechselkurse usw. alles wieder auffressen (ist zumindest bei mir so).

              Zudem aktiviere ich bei offizieller Ausfuhr die Kontrollmechanismen des Steuersystems - das bedeutet für mich ein Risiko, denn anhand bspw. der ICMS kann der Staat auch sofort sehen, wie hoch die Beträge sind, die sich da gerade auf die Person bezogen bewegen. Je nach "Bedarf" kann dann bspw. diese Bewegung sofort "umgeleitet" oder blockiert werden.

              Wie gesagt. es ist kein "muß" sondern nur ein "kann" - ist auch in den letzten Jahren selten vorgekommen, aber mich stört die Tatsache, DAß es möglich ist.

              Die angelegten Geldbeträge ziehe ich schließlich nicht bei einem Zinsboom ab, sondern wenn das Risiko zu hoch wird.

              Ich suche nach wie vor nach einer Möglichkeit des Transfers ohne Verlust, habe aber bisher nichts gefunden, daß mir als Nicht-Brasilianer gewisse Sicherheiten einräumt. Diesen Status werde ich bei einer brasilianischen Bank auch auf Lebenszeit haben (Geburtsort wichtig !!).


              Gerne interessieren mich aber noch andere Meinungen - vielleicht übersehe ich da ja irgendwas :wink:

              Grüße - savassi

              Kommentar


              • #8
                fliege Mittw 28.1. los, brauche Tip!!!!

                hallo,
                das ist schon mal sehr ergiebig, was die Experten hier an Info über Geldanlage in Br zusammengestellt haben.

                Habe dies leider erst jetzt,in letzter Minute vor meinem Wegflug nach Br gesehen.
                Bin nun keine Experte, stehe aber vor einem praktischen Problem und das betrifft sicher sehr viele.

                Ich möchte jemand drüben regelmäßig unterstützen, denn mit einmaligen größeren Gaben habe ich schlechte Erfahrungen gemacht (Arbeitslust sinkt auf 0, es wird solange unablässig konsumiert bis die Kohle alle ist und dann großes Geschrei).

                Denke daran z. B. 10 000 R auf einer Bank anzulegen. Bei 15 % sollte die Berechtigte jeden Monat 125 R ausgezahlt bekommen.
                Es geht jetzt nicht um den einen Real oder Prozentpunkt hin oder her.
                Ich möchte auch nicht stundenlange Verhandlungen in den Hinterräumen der Bank führen, noch Experte in Steuer- oder Geldtransferfragen werden.

                Was kann man einem wie mir (und es sind viele) raten? Ohne zuviele wenn und aber. Wenn ich z.B. in 3 Jahren das Konto auflöse, dann ist es mir völlig egal, ob ich 30 % Wertverlust habe, oder beim Umtausch Real in Euro/Dollar 7 % verliere.
                Die Frage ist nur ob es bei Inkaufnahme von unvermeidlichen Verlusten klappt und es keine praktischen Probleme mit Polizei/Finanzbehörden in Br gibt.

                Könnte jemand so eine Vorgehensweise kurz skizzieren? Der Knackpunkt ist vielleicht auch das ev. Rückführen des Geldes. Ich kann doch die 10.000 Reals irgendwann abheben und auf der Bank selber oder auch in Reisebüros/ Wechselstuben/ Straßenecke in US-$ zurücktauschen? In Portionen?

                Wäre ganz riesig nett, wenn mir jemand vor meiner Abreise noch dazu was posten könnte. Wie gesagt ohne Dscbag und Bwfördkz, einfach nur eine einfache Lösung die in der Praxis läuft?

                DANKE !!!!!

                Fritzblumenau

                Kommentar


                • #9
                  hallo forum......
                  es geben durchaus legale wege investitionsgewinne aus brasilien heraus zu transverieren..........da müssen wohl die herren um savassi schlechte berater gehabt haben......

                  darüber hinaus finde ich es schade, dass nicht mehr kleinere und mittelständische unternehmen in brasilien investieren...........es ist der grösste markt in südamerika........

                  investieren mit know how und auch durchaus mit etwas veralteten maschinen................die hier schon abgeschrieben sind, und meist auch noch nutzlos in den ecken vergammeln..........

                  es geben genügend partner in brasilien, die froh wären solche maschinen und know how zu bekommen.........

                  gruss carlito

                  Kommentar


                  • #10
                    @Carlito48

                    Da gebe ich dir vollkommen recht.

                    @Fritzblumenau

                    Ein einfaches Szenario.
                    Du überweist das Geld über dein Konto in Europa auf dein brasil. Konto, lässt es dann innerhalb 30 Tage auf der Zentralbank registrieren (notwendig um es später mal mit oder ohne Gewinne wieder legal aus dem Land zu bekommen) und das war es dann auch schon.
                    Durch die registrierung an der Zentral-Bank hast die legal und öffentlich das Geld nach Brasilien gebracht, was dich dadurch auch jederzeit berechtigt den gleichen Betrag wieder zurück zu transferieren und auch die damit gewonnen Gewinne, sofern vorhanden.
                    Da brauchst du dann keinerlei sorgen wegen Finanzbehörden etc... fürchten.

                    Und immer schön über die Bank Geld transferieren, nicht per Koffer, denn das führte in der Vergangenheit oft zu problemen... ;-)

                    Ich hoffe das ich dir ein wenig weiterhelfen konnte.

                    Bis dann
                    Alexander

                    Kommentar


                    • #11
                      Hallo Alexander,

                      das habe ich jetzt nicht verstanden. Nachdem was du schreibst, könnte man einfach einen Betrag X nach Brasilien zwecks Investition transferieren und wenn aus X dann
                      ein Vielfaches geworden ist, dann ziehe ich es raus. Das wird bestimmt nicht gehen.
                      Jedes Land hat sich verpflichtet, bei einer Auslandsüberweisung von mehr als 12500.- Euro eine Meldung an die Ämter zwecks Geldwäschegesetz zu machen. Wenn du
                      legal begründen kannst, woher der Mehrwert kommt - fein. Das entbindet dich aber noch lange nicht von der Mitteilung an dein zuständiges Finanzamt. Die Gewinne aus
                      Brasilien musst du nämlich versteuern: Und je nach deinem Einkommenssteuersatz sind dann schnell mal 48 Prozent fällig. Wohl bekomms!!

                      Gruß

                      Kommentar


                      • #12
                        @Jozinho


                        Was soll man bei meinen Posting nicht verstehen können?

                        Jeder kann jederzeit soviel Geld wie er mag nach Brasilien transferieren und dementsprechend Anlegen, natürlich muss er nachweisen können woher das Geld kommt (Geldwäschegesetz), da ich aber davon ausgehe, das der der Geld in Brasilien anlegt nicht nur die Regeln einhält sondern auch sauberes Geld anlegt, hatte ich dies im oberen Beitrag nicht erwähnt.

                        Man kann sicher später wenn aus x ein Vielfaches geworden ist, nach Abzug der Steuern diesen Gewinn jederzeit wieder zurück transferieren oder auch später das zuvor angelegte Kapital, dafÜr gibt es ja zum Beispiel bei einer Firma ne Bilanz, etc...
                        Alles natürlich immer unter der Vorraussetzung das der zuvor erworbene Gewinn rechtmässig versteuert wurde, was dann an Gewinn rauskommt, kann jederzeit und ohne grosse Probleme wieder ausgeführt werden.

                        Bis dann
                        Alexander

                        Kommentar


                        • #13
                          Hallo Alexander,

                          ja - aber du hattest geschrieben, dass man sich um die "Finanzbehörden keine Sorgen machen braucht". Dieser Satz hat mich etwas irritiert.
                          Um die muss man sich immer Sorgen machen. Die entscheiden nämlich, ob sich deine Auslandsinvestition am Ende lohnt oder nicht.

                          Und um lohnende Investitionen ging es ja hier auch. Und vieles lohnt sich eben nicht, wenn man 48 Prozent Steuern zahlen muss.

                          Gruß
                          Jozinho

                          Kommentar


                          • #14
                            @Jozinho


                            Nun, bei einer der Fragen ging es ja darum ob man jederzeit investiertes Geld auch wieder zurück führen kann und dies geht, jedoch nur dann wenn man es auch wie schon beschrieben über die registrierung bei der Zentral-Bank und ordnungsgemässer Überweisung von Bank zu Bank erledigt.

                            Wer sich an die Regeln hält (von dem ich immer ausgehe), der wir nie probleme mit dem Fianzbehörden bekommen.

                            Zu deiner Frage gibt es eine einfache Antwort.
                            Es gibt zwischen BRasilien und Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen, das eben verhindert das einmal versteuerte Einnahmen doppelt besteuert werden.
                            Jedoch ist dies ein sicherlich nicht einfacher Prozess, wo man am besten einen Steuerberater zur richtigen Orientierung benötigt.

                            Finanzbehörden an sich, entscheiden überhaupt nicht ob sich meine Investitions lohnt oder nicht, nur die eigene Gewinnspanne und der Steuersatz der auf meiner Branche etc... besteht.
                            Wer zahlt übrigens schon 48%...? kaum jemand...oder... lol

                            Bis dann
                            Alexander

                            Kommentar


                            • #15
                              .... ich hatte gar keine Frage gestellt.


                              Als Privatmann zahlst du ganz schnell 48 Prozent!

                              Dein Gewinn aus dem Ausland wird, sofern du hier in Deutschland gemeldet bis, zu deinem sonstigen Einkommen ( Arbeitslohn, Mieteinnahmen, etc.) dazu addiert (ab einem Aufenthalt von 6 Monaten und einem Tag bist du in Deutschland steuerpflichtig). Wenn du dann insgesamt 53 Tausend Euro pro Jahr oder mehr verdient hast (nagel mich hier jetzt nicht auf Tausend Euro fest), wirst du nach der gültigen Einkommenssteuertabelle mit dem Höchstsatz veranschlagt.

                              Gruß
                              Jozinho

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