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Geldanlegen in Brasilien?

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  • #11
    Hallo Alexander,

    das habe ich jetzt nicht verstanden. Nachdem was du schreibst, könnte man einfach einen Betrag X nach Brasilien zwecks Investition transferieren und wenn aus X dann
    ein Vielfaches geworden ist, dann ziehe ich es raus. Das wird bestimmt nicht gehen.
    Jedes Land hat sich verpflichtet, bei einer Auslandsüberweisung von mehr als 12500.- Euro eine Meldung an die Ämter zwecks Geldwäschegesetz zu machen. Wenn du
    legal begründen kannst, woher der Mehrwert kommt - fein. Das entbindet dich aber noch lange nicht von der Mitteilung an dein zuständiges Finanzamt. Die Gewinne aus
    Brasilien musst du nämlich versteuern: Und je nach deinem Einkommenssteuersatz sind dann schnell mal 48 Prozent fällig. Wohl bekomms!!

    Gruß

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    • #12
      @Jozinho


      Was soll man bei meinen Posting nicht verstehen können?

      Jeder kann jederzeit soviel Geld wie er mag nach Brasilien transferieren und dementsprechend Anlegen, natürlich muss er nachweisen können woher das Geld kommt (Geldwäschegesetz), da ich aber davon ausgehe, das der der Geld in Brasilien anlegt nicht nur die Regeln einhält sondern auch sauberes Geld anlegt, hatte ich dies im oberen Beitrag nicht erwähnt.

      Man kann sicher später wenn aus x ein Vielfaches geworden ist, nach Abzug der Steuern diesen Gewinn jederzeit wieder zurück transferieren oder auch später das zuvor angelegte Kapital, dafÜr gibt es ja zum Beispiel bei einer Firma ne Bilanz, etc...
      Alles natürlich immer unter der Vorraussetzung das der zuvor erworbene Gewinn rechtmässig versteuert wurde, was dann an Gewinn rauskommt, kann jederzeit und ohne grosse Probleme wieder ausgeführt werden.

      Bis dann
      Alexander

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      • #13
        Hallo Alexander,

        ja - aber du hattest geschrieben, dass man sich um die "Finanzbehörden keine Sorgen machen braucht". Dieser Satz hat mich etwas irritiert.
        Um die muss man sich immer Sorgen machen. Die entscheiden nämlich, ob sich deine Auslandsinvestition am Ende lohnt oder nicht.

        Und um lohnende Investitionen ging es ja hier auch. Und vieles lohnt sich eben nicht, wenn man 48 Prozent Steuern zahlen muss.

        Gruß
        Jozinho

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        • #14
          @Jozinho


          Nun, bei einer der Fragen ging es ja darum ob man jederzeit investiertes Geld auch wieder zurück führen kann und dies geht, jedoch nur dann wenn man es auch wie schon beschrieben über die registrierung bei der Zentral-Bank und ordnungsgemässer Überweisung von Bank zu Bank erledigt.

          Wer sich an die Regeln hält (von dem ich immer ausgehe), der wir nie probleme mit dem Fianzbehörden bekommen.

          Zu deiner Frage gibt es eine einfache Antwort.
          Es gibt zwischen BRasilien und Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen, das eben verhindert das einmal versteuerte Einnahmen doppelt besteuert werden.
          Jedoch ist dies ein sicherlich nicht einfacher Prozess, wo man am besten einen Steuerberater zur richtigen Orientierung benötigt.

          Finanzbehörden an sich, entscheiden überhaupt nicht ob sich meine Investitions lohnt oder nicht, nur die eigene Gewinnspanne und der Steuersatz der auf meiner Branche etc... besteht.
          Wer zahlt übrigens schon 48%...? kaum jemand...oder... lol

          Bis dann
          Alexander

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          • #15
            .... ich hatte gar keine Frage gestellt.


            Als Privatmann zahlst du ganz schnell 48 Prozent!

            Dein Gewinn aus dem Ausland wird, sofern du hier in Deutschland gemeldet bis, zu deinem sonstigen Einkommen ( Arbeitslohn, Mieteinnahmen, etc.) dazu addiert (ab einem Aufenthalt von 6 Monaten und einem Tag bist du in Deutschland steuerpflichtig). Wenn du dann insgesamt 53 Tausend Euro pro Jahr oder mehr verdient hast (nagel mich hier jetzt nicht auf Tausend Euro fest), wirst du nach der gültigen Einkommenssteuertabelle mit dem Höchstsatz veranschlagt.

            Gruß
            Jozinho

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            • #16
              Mit der Frage gestellt, hatte ich nicht dich gemeint.

              Als Firma aber nicht, der Privatmann wurde hier noch nicht erwähnt und als solcher sieht die Geschichte wieder anders aus.
              Da ich aber bei Investitionen immer von einer Firma ausgehe, habe ich den Privatmann mal aussen vorgelassen.

              Das der deutsche Staat wie auch andere, Auslandseinnahmen immer besteuern will, ist klar, daher braucht man auch einen Steuerberater wenn es sich um ein Unternehmen handelt.

              Wir haben wohl zum Teil aneinander vorbeigeredet.... da du vom privat Mann ausgehst und ich von einem Unternehmen.


              Bis dann
              Alexander

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