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Geldanlegen in Brasilien?

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    Ein Gast antwortete
    Mit der Frage gestellt, hatte ich nicht dich gemeint.

    Als Firma aber nicht, der Privatmann wurde hier noch nicht erwähnt und als solcher sieht die Geschichte wieder anders aus.
    Da ich aber bei Investitionen immer von einer Firma ausgehe, habe ich den Privatmann mal aussen vorgelassen.

    Das der deutsche Staat wie auch andere, Auslandseinnahmen immer besteuern will, ist klar, daher braucht man auch einen Steuerberater wenn es sich um ein Unternehmen handelt.

    Wir haben wohl zum Teil aneinander vorbeigeredet.... da du vom privat Mann ausgehst und ich von einem Unternehmen.


    Bis dann
    Alexander

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  • Jozinho
    antwortet
    .... ich hatte gar keine Frage gestellt.


    Als Privatmann zahlst du ganz schnell 48 Prozent!

    Dein Gewinn aus dem Ausland wird, sofern du hier in Deutschland gemeldet bis, zu deinem sonstigen Einkommen ( Arbeitslohn, Mieteinnahmen, etc.) dazu addiert (ab einem Aufenthalt von 6 Monaten und einem Tag bist du in Deutschland steuerpflichtig). Wenn du dann insgesamt 53 Tausend Euro pro Jahr oder mehr verdient hast (nagel mich hier jetzt nicht auf Tausend Euro fest), wirst du nach der gültigen Einkommenssteuertabelle mit dem Höchstsatz veranschlagt.

    Gruß
    Jozinho

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Jozinho


    Nun, bei einer der Fragen ging es ja darum ob man jederzeit investiertes Geld auch wieder zurück führen kann und dies geht, jedoch nur dann wenn man es auch wie schon beschrieben über die registrierung bei der Zentral-Bank und ordnungsgemässer Überweisung von Bank zu Bank erledigt.

    Wer sich an die Regeln hält (von dem ich immer ausgehe), der wir nie probleme mit dem Fianzbehörden bekommen.

    Zu deiner Frage gibt es eine einfache Antwort.
    Es gibt zwischen BRasilien und Deutschland ein Doppelbesteuerungsabkommen, das eben verhindert das einmal versteuerte Einnahmen doppelt besteuert werden.
    Jedoch ist dies ein sicherlich nicht einfacher Prozess, wo man am besten einen Steuerberater zur richtigen Orientierung benötigt.

    Finanzbehörden an sich, entscheiden überhaupt nicht ob sich meine Investitions lohnt oder nicht, nur die eigene Gewinnspanne und der Steuersatz der auf meiner Branche etc... besteht.
    Wer zahlt übrigens schon 48%...? kaum jemand...oder... lol

    Bis dann
    Alexander

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  • Jozinho
    antwortet
    Hallo Alexander,

    ja - aber du hattest geschrieben, dass man sich um die "Finanzbehörden keine Sorgen machen braucht". Dieser Satz hat mich etwas irritiert.
    Um die muss man sich immer Sorgen machen. Die entscheiden nämlich, ob sich deine Auslandsinvestition am Ende lohnt oder nicht.

    Und um lohnende Investitionen ging es ja hier auch. Und vieles lohnt sich eben nicht, wenn man 48 Prozent Steuern zahlen muss.

    Gruß
    Jozinho

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Jozinho


    Was soll man bei meinen Posting nicht verstehen können?

    Jeder kann jederzeit soviel Geld wie er mag nach Brasilien transferieren und dementsprechend Anlegen, natürlich muss er nachweisen können woher das Geld kommt (Geldwäschegesetz), da ich aber davon ausgehe, das der der Geld in Brasilien anlegt nicht nur die Regeln einhält sondern auch sauberes Geld anlegt, hatte ich dies im oberen Beitrag nicht erwähnt.

    Man kann sicher später wenn aus x ein Vielfaches geworden ist, nach Abzug der Steuern diesen Gewinn jederzeit wieder zurück transferieren oder auch später das zuvor angelegte Kapital, dafÜr gibt es ja zum Beispiel bei einer Firma ne Bilanz, etc...
    Alles natürlich immer unter der Vorraussetzung das der zuvor erworbene Gewinn rechtmässig versteuert wurde, was dann an Gewinn rauskommt, kann jederzeit und ohne grosse Probleme wieder ausgeführt werden.

    Bis dann
    Alexander

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  • Jozinho
    antwortet
    Hallo Alexander,

    das habe ich jetzt nicht verstanden. Nachdem was du schreibst, könnte man einfach einen Betrag X nach Brasilien zwecks Investition transferieren und wenn aus X dann
    ein Vielfaches geworden ist, dann ziehe ich es raus. Das wird bestimmt nicht gehen.
    Jedes Land hat sich verpflichtet, bei einer Auslandsüberweisung von mehr als 12500.- Euro eine Meldung an die Ämter zwecks Geldwäschegesetz zu machen. Wenn du
    legal begründen kannst, woher der Mehrwert kommt - fein. Das entbindet dich aber noch lange nicht von der Mitteilung an dein zuständiges Finanzamt. Die Gewinne aus
    Brasilien musst du nämlich versteuern: Und je nach deinem Einkommenssteuersatz sind dann schnell mal 48 Prozent fällig. Wohl bekomms!!

    Gruß

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    @Carlito48

    Da gebe ich dir vollkommen recht.

    @Fritzblumenau

    Ein einfaches Szenario.
    Du überweist das Geld über dein Konto in Europa auf dein brasil. Konto, lässt es dann innerhalb 30 Tage auf der Zentralbank registrieren (notwendig um es später mal mit oder ohne Gewinne wieder legal aus dem Land zu bekommen) und das war es dann auch schon.
    Durch die registrierung an der Zentral-Bank hast die legal und öffentlich das Geld nach Brasilien gebracht, was dich dadurch auch jederzeit berechtigt den gleichen Betrag wieder zurück zu transferieren und auch die damit gewonnen Gewinne, sofern vorhanden.
    Da brauchst du dann keinerlei sorgen wegen Finanzbehörden etc... fürchten.

    Und immer schön über die Bank Geld transferieren, nicht per Koffer, denn das führte in der Vergangenheit oft zu problemen... ;-)

    Ich hoffe das ich dir ein wenig weiterhelfen konnte.

    Bis dann
    Alexander

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    hallo forum......
    es geben durchaus legale wege investitionsgewinne aus brasilien heraus zu transverieren..........da müssen wohl die herren um savassi schlechte berater gehabt haben......

    darüber hinaus finde ich es schade, dass nicht mehr kleinere und mittelständische unternehmen in brasilien investieren...........es ist der grösste markt in südamerika........

    investieren mit know how und auch durchaus mit etwas veralteten maschinen................die hier schon abgeschrieben sind, und meist auch noch nutzlos in den ecken vergammeln..........

    es geben genügend partner in brasilien, die froh wären solche maschinen und know how zu bekommen.........

    gruss carlito

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    fliege Mittw 28.1. los, brauche Tip!!!!

    hallo,
    das ist schon mal sehr ergiebig, was die Experten hier an Info über Geldanlage in Br zusammengestellt haben.

    Habe dies leider erst jetzt,in letzter Minute vor meinem Wegflug nach Br gesehen.
    Bin nun keine Experte, stehe aber vor einem praktischen Problem und das betrifft sicher sehr viele.

    Ich möchte jemand drüben regelmäßig unterstützen, denn mit einmaligen größeren Gaben habe ich schlechte Erfahrungen gemacht (Arbeitslust sinkt auf 0, es wird solange unablässig konsumiert bis die Kohle alle ist und dann großes Geschrei).

    Denke daran z. B. 10 000 R auf einer Bank anzulegen. Bei 15 % sollte die Berechtigte jeden Monat 125 R ausgezahlt bekommen.
    Es geht jetzt nicht um den einen Real oder Prozentpunkt hin oder her.
    Ich möchte auch nicht stundenlange Verhandlungen in den Hinterräumen der Bank führen, noch Experte in Steuer- oder Geldtransferfragen werden.

    Was kann man einem wie mir (und es sind viele) raten? Ohne zuviele wenn und aber. Wenn ich z.B. in 3 Jahren das Konto auflöse, dann ist es mir völlig egal, ob ich 30 % Wertverlust habe, oder beim Umtausch Real in Euro/Dollar 7 % verliere.
    Die Frage ist nur ob es bei Inkaufnahme von unvermeidlichen Verlusten klappt und es keine praktischen Probleme mit Polizei/Finanzbehörden in Br gibt.

    Könnte jemand so eine Vorgehensweise kurz skizzieren? Der Knackpunkt ist vielleicht auch das ev. Rückführen des Geldes. Ich kann doch die 10.000 Reals irgendwann abheben und auf der Bank selber oder auch in Reisebüros/ Wechselstuben/ Straßenecke in US-$ zurücktauschen? In Portionen?

    Wäre ganz riesig nett, wenn mir jemand vor meiner Abreise noch dazu was posten könnte. Wie gesagt ohne Dscbag und Bwfördkz, einfach nur eine einfache Lösung die in der Praxis läuft?

    DANKE !!!!!

    Fritzblumenau

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  • Gast-Avatar
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Anchieta
    Der Savassi-Beitrag ist sehr gut, hat aber meiner Meinung nach 2 grundlegende Fehler: Erstens gibt es keine Bank, die dir die 20% IR bezahlt, die auf die Guthabenzinsen fällig sind (schon gar nicht Itaú, denn dort bin ich zufällig auch Kunde) und zweitens bekommt man sein Geld auch wieder auf völlig legalem Wege aus Brasilien raus - hab ich selber schon durchexerziert, sowohl als PF als auch als PJ.
    Anmerkungen zur Steuer:

    Habe vergessen, daß in Brasilien verschiedene Steuern fällig sind - natürlich meine ich nicht die 20% IR, das wäre frech :lol:

    Es handelt sich um die CPMF, ist eigentlich im ersten Moment "lächerlich" mit 0,38%, hat es aber in sich, da diese ja mehrmals auf den gleichen Betrag erhoben werden kann, sobald dieser sich negativ "bewegt"

    Aber sehr interessant, das würde bedeuten, daß man innerhalb der Itau mit den einzelnen Filialen noch Sonderkonditionen zur Anlageform aushandeln kann - in meinem Fall werden auch noch die kompletten Kontenführungsgebühren übernommen, sofern die Anlagebeträge nicht unter einen bestimmten Betrag fallen.


    Zur Geldausfuhr:

    kann zweideutig verstanden werden - legale Wege gibt es natürlich, aber man profitiert dabei nicht von den Gewinnen, da Gebühren, Wechselkurse usw. alles wieder auffressen (ist zumindest bei mir so).

    Zudem aktiviere ich bei offizieller Ausfuhr die Kontrollmechanismen des Steuersystems - das bedeutet für mich ein Risiko, denn anhand bspw. der ICMS kann der Staat auch sofort sehen, wie hoch die Beträge sind, die sich da gerade auf die Person bezogen bewegen. Je nach "Bedarf" kann dann bspw. diese Bewegung sofort "umgeleitet" oder blockiert werden.

    Wie gesagt. es ist kein "muß" sondern nur ein "kann" - ist auch in den letzten Jahren selten vorgekommen, aber mich stört die Tatsache, DAß es möglich ist.

    Die angelegten Geldbeträge ziehe ich schließlich nicht bei einem Zinsboom ab, sondern wenn das Risiko zu hoch wird.

    Ich suche nach wie vor nach einer Möglichkeit des Transfers ohne Verlust, habe aber bisher nichts gefunden, daß mir als Nicht-Brasilianer gewisse Sicherheiten einräumt. Diesen Status werde ich bei einer brasilianischen Bank auch auf Lebenszeit haben (Geburtsort wichtig !!).


    Gerne interessieren mich aber noch andere Meinungen - vielleicht übersehe ich da ja irgendwas :wink:

    Grüße - savassi

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