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      hallo leute ,
      wer kennt das nicht -
      wochenlang in brasilien und kein vernünftiges brot zu bekommen . nachdem
      ich mehrmals die schweren brotbackmischungen mitgeschleppt habe , bin ich beim letzten flug nach natal auf folgendes gekommen :

      ich habe aus einem gutsortierten deutschen supermarkt sauerteigmischungen der
      fa. seitenbacher in 75g und 150g beuteln
      Seitenbacher - Sauerteig - Hefe
      erworben und diese nach brasilien mitgenommen .
      bei carrefour , nordestao usw. habe ich dann trockenhefe und braunes mehl gekauft ( sorry , aber ich bin kein bäcker - deshalb weiss ich nicht , was für ein mehl das war ) und dann herrliches brot gebacken .
      der vorteil an den seitenbacher sauerteigmischungen ist das geringe gewicht im verhältnis zu den backmischungen . das spart platz und gewicht im koffer .
      ach so - diese mischungen sind haltbar ohne kühlung .



      buggyman

    • #2
      Zitat von buggyman Beitrag anzeigen
      hallo leute ,
      wer kennt das nicht -
      wochenlang in brasilien und kein vernünftiges brot zu bekommen.
      buggyman
      ich z.B. kenne das nicht, seit Monaten, seit Jahren.............
      Neto

      www.itacare.com.br/pousada/encontrodasaguas

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      • #3
        Ganz ehrlich gesagt,

        Kenne ich auch nicht, denn ich backe mir hier mein deftiges Roggenmischbrot selber (wenn mir danach geluestet). Entweder mit normaler Biohefe oder mit selbst angesetztem Sauerteig.

        Die Mischungen kann man sich selbst kinderleicht zusammenstellen, dann kommt je nach Geschmack noch Kuemmel oder Korinander (als ganze Samenkoerner) auf des Brot vorm Backen drauf (schmecken allerdings auch im Teig beigemengt gut) und schon werden die Gelueste nach "deutschem Brot" gestillt.

        Den Tuetenmischmasch lehne ich ab, denn da ist im Prinzip auch nichts anderes drinnen, als in den 50-Kilo-Saecken, die der Baecker verwendet, und so ist das Hausmacherbrot eigener Mischung noch dazu chemiefrei.

        Im BFN hatte ich mal eine Zeit lang Beitraege dazu geschrieben, die kann ich gerne hier "rueberholen", wenn Bedarf ist.

        Hebinho:

        PS: ich komme hier in Brasiland sogar ohne Bildzeitung, Maggi-Wuerze, Manta-Teller rot/weiss usw. aus! Und das seit Jahrenden ohne Entzugserscheinungen.

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        • #4
          Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen

          und schon werden die Gelueste nach "deutschem Brot" gestillt.
          wie lange laesst du das teil denn im backofen-ungefaehr???????-----welche temperatur???
          latina-press

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          • #5
            Das Problem ist, dass der Billigherd, den ich hier habe (R$ 549) fuer den Backofen zwar Temperaturangaben hat, aber die sehr wahrscheinlich weit von dem entfernt sind, was da steht (sowohl drueber als auch drunter).

            Ich mache aus 500g Weizenmehl + 500g Roggenmehl immer zwei Brote, die dann 1,5 h bei der Stellung 250 Grad (das ist auf halben Weg zwischen Min und Max) auf der ersten Schiene unter der mittleren gebacken werden.

            Genaue Temperatureinstellungen an Gasherden sind nur in der Oberklasse der Herde (das sind dann fast immer nur die mit den 5 oder 6 Kochstellen) ab R$ 900 aufwaerts moeglich, wobei da auch wieder nur wenige (die sind dann schon bei R$ 1200 angesiedelt) auch einen Thermostaten haben, der die Gaszufuhr regelt, um die eingestellte Temperatur zu halten.

            Die einfachen Herde werden im Sommer bei gleicher Knopfstellung heisser, bzw. im Winter kaelter (Keine Regelung).
            Zuletzt geändert von User_11889; 03.03.2009, 11:48.

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            • #6
              Nur Mal so ne Frage: Irgendwo habe ich Mal gelesen, dass unser "Geschmack" bereits in frühester Kindheit geprägt wird. Soll heissen, dass man später das gerne isst, was einem die Mutti als Baby/Kleinkind so verabreicht hat.
              Jetzt lese ich immer wieder das Deutsche in Brasilien ihr heimisches Brot vermissen und dieses dann mangels Angebot versuchen selbst zu backen.
              Essen denn Eure Partner dann auch davon - oder ist das denen viel zu hart und schwer? Und wie verhält es sich bei Euren Kindern? Sind da Unterschiede festzustellen, wenn sie in Brasilien zur Welt kamen oder zunächst einige Jahre in Deutschland waren?
              Severino

              paz e amor

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              • #7
                Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen

                Ich mache aus 500g Weizenmehl + 500g Roggenmehl immer zwei Brote, die dann 1,5 h bei der Stellung 250 Grad (das ist auf halben Weg zwischen Min und Max) auf der ersten Schiene unter der mittleren gebacken werden.
                auf jeden fall weiss ich jetzt, was am wochenende getestet wird

                Zitat von Severino
                Soll heissen, dass man später das gerne isst, was einem die Mutti als Baby/Kleinkind so verabreicht hat.
                nicht unbedingt, wenn ich da an die koelner haferflocken denke---die wuerde ich heute nicht mal mit der zange anfassen.:confused::confused::confused::confused:
                latina-press

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                • #8
                  Genau, jenes nasenschleimaehnliche Gemenge aus Haferflocken und was weiss ich noch alles, konnte ich schon als Kind nicht leiden und auch jetzt noch nicht. Egal ob es nun "mingau" heisst oder anders.

                  Aber das ist ja wieder der Beweis fuer die PRAEGUNG in der Kindheit, nicht dafuer, dass man immer das mag, was man als sich nicht wehren koennendes Kind vorgesetzt bekommt!

                  Zum Brot noch:
                  Ich habe immer zwei Gehzeiten fuer den Teig: eine von einer Stunde nach dem Mischen der Zutaten (Mehl+Wasser(mit der Hefe oder dem Sauerteig)+ein wenig Salz (1 gestrichenen TL) fuer 1kg Mehlmischung)+Kuemmel oder Koriander (nur bei Gusto))
                  und eine zweite nach dem Nachkneten (per Hand, das erste Kneten lasse ich als Berufsphlegmatiker von einer "planetaria" mit Knethaken machen) und Formen der Brote (bis diese ihr Volumen verdoppelt haben).
                  Kann im Winter etwas laenger dauern (weil halt nur 20 Grad hier in Suedbahia), im Sommer gehts schneller.
                  Und das Vorheizen des Backofens nicht vergessen.

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                  • #9
                    Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen
                    Genau, jenes nasenschleimaehnliche Gemenge aus Haferflocken und was weiss ich noch alles, konnte ich schon als Kind nicht leiden und auch jetzt noch nicht. Egal ob es nun "mingau" heisst oder anders.
                    aber die ueberraschungen. die immer beigelegt waren: klebebildchen und so--waren schon heiss begehrt.

                    Zitat von Hebinho Beitrag anzeigen
                    Zum Brot noch:
                    Ich habe immer zwei Gehzeiten fuer den Teig: eine von einer Stunde nach dem Mischen der Zutaten (Mehl+Wasser(mit der Hefe oder dem Sauerteig)+ein wenig Salz (1 gestrichenen TL) fuer 1kg Mehlmischung)+Kuemmel oder Koriander (nur bei Gusto))
                    und eine zweite nach dem Nachkneten (per Hand, das erste Kneten lasse ich als Berufsphlegmatiker von einer "planetaria" mit Knethaken machen) und Formen der Brote (bis diese ihr Volumen verdoppelt haben).
                    Kann im Winter etwas laenger dauern (weil halt nur 20 Grad hier in Suedbahia), im Sommer gehts schneller.
                    Und das Vorheizen des Backofens nicht vergessen.
                    bin gespannt
                    latina-press

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                    • #10
                      mein tipp gilt ja für die leute , die nicht so perfekte bäcker / hausfrauen sind

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