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Unterwegs in Rio. www.brasilien-inside.de

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      Buchtipp: Das Feuer Brasiliens. ISBN 3-934251-89-7. Nur 9,95 EUR incl. Porto.


      Vorstellung:

      Erlebnisse nicht nur im Rotlichtmilieu.
      VOM AUSSTEIGER FAST ZUM MILLIONÄR, WIEDER ZIEMLICH AUF NULL UND ERNEUT NACH OBEN?
      Auszüge:
      1.) Von São Conrado ging’s dann weiter bis nach Barra da Tijuca. Und von dort fuhren wir rechts ab durch den Tropenwald der Floresta da Tijuca auf die Serpentinen-Strasse zum Corcovado hinauf.
      2.)Sie vibrierten und riefen: „Fünf von den Stripperellas müssen her, da führt kein Weg dran vorbei! Es wäre eine Todsünde, diese traumhaften Mädels nicht in unseren Kojen gehabt zu haben, bevor wir Rio wieder verlassen!“
      3.) Bianca, Finger- und Zehennägel frisch lackiert, sah richtig attraktiv aus, trotz des hohen Kilometerstandes. Sie war üppig und hatte große Brüste, die mit einem weißen Lasching gesichert waren. Ihre rechte Hand, die schwarze Strapse tragende, wasserstoffblonde Erika, stand daneben. Ihr praller, wohlgeformter Hintern wippte appetitlich über ihren schönen Beinen hin und her, als sie ins Separée marschierten...
      4.)Ich bog um die Ecke der Princesa Isabel / Av. Atlântica und sah Bruno im Restaurant „Mab´s“ sitzen. Die Gedanken jagten ihm mit Höchstgeschwindigkeit durchs Gehirn. Plötzlich schoss er los: „Hör zu, bei mir knistert neuerdings was unter der Schädeldecke, ich möchte hier ansässig werden. Ich lebe in der Schweiz sehr zurückgezogen. Ich habe niemanden daheim, der mir viel bedeutet. Meine Eltern sind schon tot und mit der puckligen Verwandtschaft habe ich kaum noch Kontakt. Was soll ich noch da drüben? Man ist nicht wirklich frei, wenn man sich Sorgen macht um Autodarlehen, Lebensversicherung und Karies...
      4.) Bevor ich mit gestutzten Flügeln nach Deutschland reiste, stand ich in der Abenddämmerung am Copacabana-Strand. Ich hatte ein sehr flaues Gefühl im Magen. War das schon das Ende meiner Laufbahn? Nein, das durfte nicht sein! Ich habe nicht richtig verloren, ich habe einfach nur erstmal verloren, versuchte ich mir weiszumachen. Die Realität lässt sich jedoch nicht so einfach verdrängen. Vor den sich brechenden Wellen schwor ich...

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    • #2
      Buchkritik - Das Feuer Brasiliens

      :idea:
      Durch eine Erwähnung im brasil-web wurde ich auf das Thema bzw. den Inhalt des Buches „Das Feuer Brasiliens“ aufmerksam und neugierig. Und ich dachte mir, mal schauen, was die Lektüre zu bieten hat. Und ich kann jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, sagen, dass es eine meiner sinnvollsten Anschaffungen seit langem war.
      Ja, das Buch ist hervorragend. Es lässt auch noch Interpretationsspielraum und regt dazu an, die Charaktere, inklusive dem Autor, einzuschätzen, sich geistig zu ihnen zu gesellen und sie sehr nah scheinen zu lassen. Des weiteren lassen der Charme, Witz, Lebensweisheiten und generelle Informationen über Land und Leute sowie der Preis es zu, dass man solch ein Buch auch guten passenden Freunden und Bekannten schenkt. Spontan fiel mir ein guter alter Freund ein, der bald Geburtstag hat, und der sich sicherlich genau über dieses Buch freuen wird.


      Um abraço
      Jörg

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      • #3
        Re: Buchkritik - Das Feuer Brasiliens

        Zitat von Bjoergvin
        :idea:
        Durch eine Erwähnung im brasil-web wurde ich auf das Thema bzw. den Inhalt des Buches „Das Feuer Brasiliens“ aufmerksam und neugierig. Und ich dachte mir, mal schauen, was die Lektüre zu bieten hat. Und ich kann jetzt, wo ich das Buch gelesen habe, sagen, dass es eine meiner sinnvollsten Anschaffungen seit langem war.
        Ja, das Buch ist hervorragend. Es lässt auch noch Interpretationsspielraum und regt dazu an, die Charaktere, inklusive dem Autor, einzuschätzen, sich geistig zu ihnen zu gesellen und sie sehr nah scheinen zu lassen. Des weiteren lassen der Charme, Witz, Lebensweisheiten und generelle Informationen über Land und Leute sowie der Preis es zu, dass man solch ein Buch auch guten passenden Freunden und Bekannten schenkt. Spontan fiel mir ein guter alter Freund ein, der bald Geburtstag hat, und der sich sicherlich genau über dieses Buch freuen wird.


        Um abraço
        Jörg
        Vielen Dank, es freut mich immer wieder eine pos. Bewertung zu erhalten. Das gibt mir nun auch die Möglichkeit noch paar Passagen aus "DFB" zu veröffentlichen:
        1)Dankbare Menschen kommen vorwärts im Leben, undankbare dagegen wohl kaum. Gibt man diesen den gut gemeinten Rat: „Versucht es doch mal, um euer Leben wieder auf die Reihe zu bekommen, mit anständiger, ehrlicher Arbeit!“, fällt prompt die Antwort: „Bist du verrückt, meinst du vielleicht, wir sind nach Brasilien zum Schaffen gekommen, vor allem noch für die hiesige Währung?“
        2)Ich half meinem müden Gast zum Taxi runter. Bruno bewegte sich mit der Schwerfälligkeit eines Flusspferdes (und fast der Masse), das eine offene Steppe durchquert. Ich verabschiedete mich von der besorgten Bianca und sagte: „Bevor ihr zum Flughafen fahrt, komme ich noch mal bei euch vorbei. Bis dahin wird er sich vom heutigen Stress ja wohl erholt haben.“
        Abends sagte ich dann auch Ade zu den beiden. Bruno entschuldigte sich: „Ich weiß von heute früh wirklich nichts mehr. Es war wohl ganz schön Seegang, sei mir deswegen bitte nicht bös! Shit happens.“
        Ich beruhigte ihn: „Ich selbst weiß nur zu gut, wie es ist, wenn einem der Film gerissen ist. Also, wozu die ganze Aufregung?“
        Ich meinte in seinen traurigen Augen folgendes zu lesen: Ich will nicht zurück! Nein, ich will nicht zurück! Ihr könnt mich nicht ....Aber sein Verstand behielt die Oberhand, jedenfalls fürs erste.

        3)Am Tage meines Abschieds von Rio klopfte in aller Frühe noch eine Überraschung aus alten Zeiten an meine Tür. Vor mir standen mit strahlenden Augen Bianca und ihr Ehemann Bruno. Wir setzten uns ins Wohn-Zimmer. Ich bot Bianca wie immer eine Coca Cola an und fragte ihren Partner: „Ein Rohr gefällig?“
        „Ja, meinst du“, erwiderte er vergnügt, „ich hätte mich inzwischen verändert? Auf, bring zwei, du wirst mich doch nicht allein trinken lassen, alter Bursche!“
        Wir stießen kräftig miteinander an und ich ermunterte ihn: „Fang schon an zu erzählen, ich hoffe nur Gutes!“

        „Also,“ begann er, „die Maschine kam pünktlich im Süd-Kaukasus an.
        Borra, wie zu erwarten war, empfing mich schneelose, saumäßige Kälte um die fünfzehn Grad minus in diesem Gefrierschrank.Mir saß noch der Vollbrand vom Abschiedstag in den Knochen. Man darf sich eben nicht im Schnapsbad suhlen, kurz bevor man abfliegt. Der Schock war hart, aber was half’s? Ich fing halt, wie jeder drüben, der vom Urlaub zurückkommt, wieder zu arbeiten an und fügte mich ins Alltagsgeschehen ein. Trotzdem ließen mich die Gedanken an Bianca und Rio nicht eine Minute los.
        Die Monate krochen mit aufreibender Langsamkeit dahin. Ich überlegte hin und her, wie ich wohl in Brasilien meine Zelte aufschlagen könnte. Als Bürohengst einen Job zu finden, stellte ich mir sehr schwierig vor. Aber ich wollte mit aller Macht weg aus der Schweiz.
        3)„Mach alle Pilsrohre auf, die du im Kühlschrank hast, die nächsten drei Jahre sind gesichert! Noch nie in meinem Leben habe ich etwas so sehr gewollt! Wer hätte gedacht, dass ich es tatsächlich soweit bringen würde?"

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        • #4
          unterwegs in rio

          Ist eigentlich eine Fortsetzung von Das Feuer Brasiliens geplant? Würde mich brennend interessieren, was Rudi.H. ( und die anderen) nun macht? Im Buch steht ja, daß sein Lack ziemlich abgeplatzt ist.Ich habe ihn mal vorm Mabs getroffen, da sah er ziemlich angeschlagen aus.

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          • #5
            unterwegs in rio

            Momentan ist keine Fortsetzung in Arbeit. Rudi war vielleicht mal top, aber z. Z. ist er ziemlich verbittert, den Eindruck habe ich jedenfalls.Wenn man keine festen Einkünfte in BR mehr hat, dann geht es ziemlich rapide bergab.Der blaue Himmel und das Leben in der Sonne kommen nunmal erst an 2. Stelle.
            Passende Auszüge:

            1.)Ich hatte bei meinem Ausstieg nur sehr wenig Geld in der Tasche und einen Beruf gekündigt, in den ich nie wieder zurück konnte. Ich hatte meine soziale Stellung aufgegeben. Ich war kein Maurer, kein Tischler, kein Fleischer, kein gar nichts. In Wirklichkeit konnte ich mir gerade mal selbst die Schuhe zubinden. Ich war ein absoluter Fachidiot, der am allgemeinen Arbeitsmarkt nichts wert ist...

            Das letzte Jahr in Deutschland hatte ich nur zwischen krassen Ge-gensätzen gelebt. Ich war bei meinen Auswanderungsgedanken manch-mal in himmelhoch jauchzender Stimmung, manchmal zu Tode betrübt, bis die Entscheidung getroffen war.
            Von der Idee meines Geschäftes war ich überzeugt, aber manchmal fragte ich mich doch zweifelnd: Wird es tatsächlich klappen? Werde ich es schaffen? Was wird alles auf mich zukommen? Und es kam wirklich viel auf mich zu!

            2.)Glaube ja nicht, dass es so einfach ist, hier ein Bein auf die Erde zu kriegen!Du gibst deine Heimat auf, wo du weißt, wo’s langgeht, wo du dich richtig auskennst und voll abgesichert bist. Es gibt ein Menge Leute, die nichts lieber täten, als in Deutschland oder Schweiz zu leben. Ohne Eigen-Initiative läuft hier gar nichts.


            3.)Sie hatten den besten Tisch im Vorgarten des „Alla Zingara“ ausgesucht. Von dort konnte man die Straße gut beobachten, vor allem die Strandnixen, die zum Baden gingen oder vom Meer zurückkamen...Da ich wusste, dass die Nacht lang werden würde, trank ich zunächst ein bisschen langsamer als sonst, obwohl das erfahrungsgemäß meist nur die ersten Warm Up-Runden gut ging. Aber zumindest hatte ich es vor.


            4.)Nachdem ich in Fortaleza alles verkauft hatte, habe ich dummerweise vollkommen über meine Verhältnisse gelebt. Ich muss zugeben, dass ich das Geld mit offenen Armen aus dem Fenster geworfen habe. Manchmal hatte ich mehr Probleme, als ich verkraften konnte. ..

            Auf jeden Fall werde ich nicht zu denjenigen gehören, die selbst nie etwas riskiert haben und sich freuen, wenn andere scheint´s eine Bauchlandung gemacht haben.

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            • #6
              Habe über Weihnachten gerade das Buch gelesen und fand es echt amüsant, vor allem da ich selbst schon einige Zeit an der Copacabana gelebt habe und daher viele der beschriebenen Menschen-Typen und Örtlichkeiten wiedererkennen konnte. Ich kann größtenteils unterschreiben, was da geschrieben wurde und kann das Buch Rio-Freunden nur empfehlen (vor allem für den Preis!).

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              • #7
                schreibt sich hier Lunge 1 seine Referenzen selbst, sorry
                das ist aber mein Eindruck - Frischregistreirten und Gäste melden sich nur zu Wort.

                ich kann mich natürlich auch irren, in diesem Fall ein ehrliches "sorry"

                whynot
                Brasilien "mein" Land )

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                • #8
                  Die vermutung habe ich auch schon länger, aber wenn´s Ihm Spaß macht und er das nötig hat warum nicht :roll:

                  Hauptsache es bleibt alles hier in diesem einen Thread stehen :lol:

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                  • #9
                    Das Feuer Brasiliens

                    @whynot Warum machst du diese Anschuldigung? Ich verstehe dich da nicht, außerdem: Auch du bist frisch registriert.
                    @Largon Auf Vermutungen sollte man nichts geben, man sollte sich 100%ig überzeugen.
                    @ beide: Ihr hättet doch besser zuerst die sog. Neuregistrierten und Gäste anschreiben sollen. Ich glaube, dass denen euer Kommentar auch nicht passen wird. Aber ich möchte hier kein Öl ins Feuer kippen, das führt zu nichts. Nur ne Kleinigkeit aus „DFB“:
                    Dann hing da noch ein weiterer interessanter Angeber an der Bar. Er war einer der Männer, die sich gerne reden hören. .. ...Nachdem er das alles eine halbe Stunde lang ausgebreitet hatte, ließ er uns endlich auch zu Wort kommen. Er fragte Karl, was er denn von Beruf sei. Der entgegnete spitz, er sei von Beruf dumm. Der Ölprinz rief lachend: „Ja habt ihr jemals in eurem Leben schon so einen Blödmann gesehen?“ „Doch, ja schon“, gaben wir ihm zurück...
                    ... Horsy war obenauf und durchlebte wohl gerade einen Moment des Triumphes. Vielleicht von der Art, wie ihn ein Amateur-Kickboxer spüren mag, dem es gelungen ist, Remy Bonjasky zu überrumpeln und den amtierenden K-1-Champion für kurze Zeit auf die Bretter zu schicken.

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                    • #10
                      Buch

                      Sehr interessante Geschichten in "Das Feuer Brasiliens", humorvoll gespickt.
                      Habe oft mehr als nur geschmunzelt. Nicht nur die Erfahrungen mit den brasilianischen Damen kann ich bestätigen.
                      Mein Fazit: auf jeden Fall lesenswert!

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