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Presse zum Afrobrasil Festival !

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    Presse zum Afrobrasil Festival !

    Viva Afrobrasil - 5 000 Fans erleben das Open-Air-Festival erstmals im Stuttgarter Römerkastell

    Brasilianer feiern - egal wo

    STUTTGART. Auf Brasilien ist einfach Verlass. Auf die Treue der gar nicht so kleinen brasilianischen Gemeinde im Exil, deren Mitglieder samt Anhang euphorisch das ferne Zuhause suchen und - obwohl die 20. Ausgabe von Afrobrasil erstmals seit 19 Jahren nicht auf dem Tübinger Marktplatz stattfand - dennoch in großer Zahl ins Stuttgarter Römerkastell pilgerten. Aber auch auf die Begeisterungsfähigkeit, die sich jedes Mal aufs Neue vom Publikum auf die heimischen Helden der »Musica Popular Brasileira« überträgt.

    Unsichere Wetterlage

    Trotz unsicherer Wetterlage und obwohl das Ambiente bei weitem nicht an das des Tübinger Markplatzes heranreicht, strömten am Freitag rund 3 500 Besucher auf den weitläufigen Platz des Römerkastells. Dort erlebten sie mit einstündiger Verspätung den soliden Auftritt von Margareth Menezes. Ihr Mix aus internationaler Popmusik mit etwas Bossa- und Reggaeeinflüssen wurde von der Sängerin aus Bahia mit viel tänzerischem Einsatz und einem strahlenden Lächeln präsentiert. Musikalisch bot ihre Band jedoch wenig, was nicht auch eine durchschnittliche europäische Rockband zuwege gebracht hätte.

    Samba mit einem Schuss Erotik

    Da machte es der furiose Reinaldo Nascimento von der zwölfköpfigen Formation Terra Samba schon besser: Die dominante Stimme des dunkelhäutigen Sängers, seine beeindruckende Präsenz auf der Bühne und sein natürlicher Charme erfüllten den mittlerweile zur Hälfte gefüllten Platz mit einer Prise prickelnder Erotik. Selbst eingängigste, federleichte Ohrwürmer - Stücke wie fürs San-Remo-Schlagerfestival komponiert - veredelt Nascimento durch kleine Kanten und Ecken. Terra Samba kreierte mit einfachsten Mitteln eine euphorische Stimmung, wie sie bei Festen in Salvador da Bahia kaum besser sein könnte.

    Energisch trotz Gipsfuß

    Das gilt auch für die zum Abschluss des ersten Tages auftretende Ivete Sangalo, die trotz Gipsfuß eine Energie verströmte, an die zur Zeit kaum eine brasilianische Kollegin heranreicht: So massiv optisch beginnt der Sangalo-Sturm - und bei aller akkuraten Arbeit am Arrangement der Rhythmen und der Sounds sollte das auch für die nächsten zwei Stunden so bleiben.

    Die temperamentvolle »Axé«-Königin lieferte eine unvergleichliche Show und war eindeutig der musikalische Höhepunkt des zweitägigen Afrobrasil-Festivals. Weder der bärtige Jorge Aragao, noch die rotgelockte Beth Carvalho, die die samstägliche »Rio-Night« eröffneten, konnten an diese Klasse anknüpfen. Auch nicht Rios uneingeschränkter Sambista-König Zeca Pagodinho, der das Festival vor rund 1 500 begeisterten Besuchern beendete. Fazit: Wetter durchwachsen, Stimmung bestens - die Hoffnung auf eine Rückkehr nach Tübingen stirbt zuletzt É (jüsp)
    Gruss brasilmen Thomas
    www.brasilmen.de
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