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Berimbrown am 14.07.2005 in Frankfurt

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    Berimbrown am 14.07.2005 in Frankfurt

    Für Kurzentschlossene nachfolgende Konzertinfo (bin erst heute im Veranstaltungsteil der Zeitung darauf gestoßen):

    Donnerstag
    14.07.05

    protagon präsentiert
    BERIMBROWN (Brasilien)

    James Brown meets Capoeira

    Konzert
    afro-brasilianischer
    FunkSoulSambaReggae

    21 Uhr
    AK 10 €

    antagon Halle
    Orberstr. 57 Frankfurt/Main

    Berimbrown (Belo Horizonte, Brasilien)
    www.berimbrown.com.br

    Funk, Soul und Samba-Reggae, sowie die brasilianischen Kampftänze Capoeira und Maculele bilden die Grundlagen für den einzigartigen Berimbrown Sound.

    Aufgewachsen in den Elendsvierteln von Belo Horizonte mußten sich Berimbrown und ihr Frontmann und Mastermind Mestre Negativo dem Überlebenskampf in dem von Drogen, Arbeitslosigkeit und Gewalt geprägten Stadtteil Maria Goretti stellen. Als Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit und als Möglichkeit, Respekt und Anerkennung zu erhalten, fanden die Jungen Zugang zu den Kampftänzen Capoeira und Maculele - Symbole des Schwarzen Widerstandes gegen die portugiesischen Kolonisatoren. Das Experimentieren mit verschiedenen Spielarten afro-brasilianischer Musik führte schließlich zur Gründung einer kompletten Band.

    Ihre Texte handeln von den Sorgen des Kampfes um das tägliche Brot, den Ungerechtigkeiten des Lebens auf der Straße und den Träumen von einem Zusammenleben in Würde und Frieden. Neben ihren Konzerten versuchen die sozial engagierten Musiker vor allem mit Capoeira-Workshops den Kindern ihrer Umgebung eine künstlerische und soziale Perspektive zu bieten.

    Bei aller inhaltlichen Ernsthaftigkeit sind die Konzerte von Berimbrown aber immer auch ein farbenfrohes Spektakel voller geballter Energie. Da werden gerne zwei komplette Drumsets und diverse traditionelle Percussions-Instrumente aufgefahren, fette funkige Basslinien und mitreißende Bläsersätze gespielt, und Mestre Negativo würzt die Show immer wieder mit seinen Capoeira-Einlagen. Lässt sich das in Worte fassen? Nun vielleicht so: James Brown im Karneval-Rausch mit sozial-politischer Attitüde

    #2
    Hallo,

    da ich mit meiner Frau dann zu den Kurzentschlossenen gehört habe, mal ein paar Eindrücke vom Konzert.

    Veranstaltungsort war im tiefsten Frankfurter Industriegebiet (ehemalige Wekshalle, aber schön gemacht), wo sich Hase und Fuchs Gute Nacht sagen. Zum Veranstaltungsbeginn (21 Uhr) sah es dann nach totaler Friedhofsruhe aus. Bis 22 Uhr waren vielleicht 80 Leute da, keine zehn Brasilianer. Man hatte aber wohl auch keinerlei Werbung (Flyer) an einschlägigen Treffpunkten gemacht. Als ich dann schon etwas unruhig wurde, fing dann um 22.10 Uhr Ivan Santos mit seinem Kumpan an zu Klimpern. Hätte ich gerne darauf verzichten können (Sorry Ivan, ist aber nicht ganz meine Richtung). Dann wieder Pause und die Stimmung von mir und meiner Frau war so langsam auf dem Nullpunkt.

    Um 23.10 kamen dann die Jungs auf die Bühne. Und sofort war die gute Laune , trotz ziemlich leerer Halle, wieder da. Die Jungs spielen einen tollen Crossover mit Capoeira-, Samba- und Maracatueinflüssen und haben sichtlich Spaß am Musizieren, was auch sofort auf das Publikum überspringt. Der Abend hat sich dann doch noch voll gelohnt, obwohl es aufgrund der fortgeschrittenen Zeit, dann nur so knapp 1 ½ Stunden wurden.

    Warum ich das schreibe? Die Band ist wohl noch unterwegs. Wer Gefallen an guter fetzender Musik etwas ab vom normalen Mainstream hat, sollte unbedingt hin, falls ein Auftritt in der Nähe ist. Würde die Jungs gerne noch mal auf einem gut organisierten und besuchten Konzert sehen. Das hätte die Band auch verdient.

    Fofu

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