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Mettmann: Bericht zu Festa Brasileira

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      KREIS METTMANN
      Mettmann: WM sitzt Brasilianern noch in den Knochen

      Das frühe Ausscheiden bei Fußball-WM trübte die Stimmung bei der 15. Festa Brasileira im Stadtwald.

      Mettmann. Das Gelände um das Stadtwaldhaus ist ein weiteres Mal in ein brasilianisches Fahnenmeer verwandelt, südamerikanische Rhythmen ertönen aus den Boxen zum 15. Mal steigt eine der festen Institutionen der Kreisstadt, die Festa Brasileira.
      Doch schnell wird klar: So ganz scheinen die Brasilianer den Schock über das frühe Ausscheiden ihrer Nationalmannschaft bei der Fussball-Weltmeisterschaft noch nicht verkraftet zu haben. "Der Abend entspricht schon meinen Erwartungen. Es herrscht eine gute Stimmung, aber es sind viel weniger Brasilianer als sonst gekommen", resümiert Michael Friedrich zu relativ früher Stunde die Festa. Doch an den Künstlern liegt dies sicherlich nicht.

      Die Formationen Só Chic und H-lera verbreiten schnell ein Gefühl von Copa Cabana im Stadtwald. Absoluter Topact der diesjährigen Festa Brasileira ist Daniela Souza, die bereits zum vierten Mal dabei ist. Mit atemberaubendem Hüftschwung und Sambarhythmen heizen sie und ihre 14-Mann starke Band dem Publikum ein und animieren sie in portugiesischer Sprache zum Mittanzen.

      "Es war gut, aber es war schon besser. Die Leute haben mitgemacht, aber sie wirkten etwas müde", bilanziert Souza ihren Auftritt. Auch Souza sieht den Grund für die geringere Partybegeisterung bei der Fußball-WM: "Wir alle waren sehr traurig über das frühe Ausscheiden, das kann wirklich die Ursache sein."

      Für die Künstlerin und Wahlschweizerin ist die Festa Brasileira immer ein fester Termin im Kalender: "In Mettmann aufzutreten ist für mich wie nach Hause zu kommen, da die Leute hier so warmherzig sind." Dem gängigen Klischee, die Deutschen können "keine Party machen", kann Souza nichts abgewinnen: "Die Leute in Deutschland brauchen nur etwas länger als in Brasilien."

      Auch Veranstalter Peter Petcovic ist fast zufrieden: "Die Resonanz ist in Ordnung. Die Party-Saison war wegen der WM sehr lang das merkt man." Selbst gibt er schmunzelnd zu, für die Organisation eines derartigen Projekts müsse man "ein bisschen verrückt sein". "Es ist immer viel Arbeit und Risiko, aber ich bin mit Herzblut bei der Sache", sagt Petkovic. Er freute sich nicht nur über das gute Wetter, das brasilianischen Verhältnissen in nichts nachstand, sondern auch auf den Auftritt der Sambaschule Mangueira aus Rio de Janeiro.

      "Die Jungs sind das erste Mal dabei. Sie hatten während der WM schon Auftritte in München und Stuttgart." Ihre Trommelperformance, die auch beim brasilianischen Karneval Programm ist, verbreitet absolutes südamerikanisches Flair. "Ich finde es ganz toll. Wir können endlich wieder feiern, auch wenn wir im Fußball verloren haben", sagt Sandra Springer, die aus Brasilien stammt und extra aus Attendorn zur Festa angereist ist.


      17.07.06
      Von Annkathrin Frind
      Kreis Mettmann
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      © Westdeutsche Zeitung
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