Landkonflikt bei Zellstoffkonzern Aracruz in Brasilien flammt weiter auf
Seit Mittwoch halten im Brasilianischen Bundesstaat Espirito Santo Tupinikim und Guarani Indianer 11000 ha Land besetzt, das sie von dem Zellstoffkonzern Aracruz zurück fordern. Zur gleichen Zeit besetzten Quilombolas, so nennen sich die Nachfahren afrikanischer Sklaven in Brasilien, ebenfalls ein Landgebiet, das Aracruz ihnen gestohlen haben soll. Die Umweltorganisation ROBIN WOOD fordert Kunden von Aracruz wie Kimberly-Clark (Haakle, Kleenex) auf, ihre Geschäftsbeziehungen zu dem brasilianischem Skandalunternehmen sofort zu beenden.
Die Tupinikim und Guarani Indianer befinden sich seit über 24 Stunden auf den von ihnen beanspruchten 11 000 ha und haben bereits damit begonnen, ihre ehemaligen Dörfer Olho d"Agua, Macacos und Areal wieder aufzubauen

Landkonflikt bei Zellstoffkonzern Aracruz in Brasilien flammt weiter auf