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Adeus CPMF ????

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      Hat sich der brasilianische Buerger schon gefreut, dass nun endlich die vor vielen Jahren als Provisorium eingefuehrte CPMF (Steuer auf Geldbewegungen) abgeschafft wurde, ist inzwischen klar, dass sich der Staat eine so ergiebige Geldquelle nicht einfach "entgehen" laesst, und so kam dann heute naeheres darueber zum Vorschein, womit sich der brasilianische Staat die durch Wegfall der CPMF entgangenen "Pinunzen" wieder reinholt:

      Zwei Aenderungen sind beschlossene Sache

      A: Erhoehung der IOF (Imposto sobre Operações Financeiras - Steuer auf Finanzierungsgeschaefte)
      B: Erhoehung der CSLL (Contribuição sobre Lucro Líquido - Gebuehr auf den Reingewinn)

      Punkt A: sieht eine Erhoehung von 1,5% auf 3% jaehrlich vor und betrifft sowohl den einzelnen Buerger, als auch Firmen und Organisationen, die irgendetwas auf Pump kaufen. Trifft hier also mal wieder nicht jene, die sich alles auf bar kaufen, sondern jeden, der seinen Fernseher auf 12 Raten abstottert oder sein Auto 5 Jahre lang monatlich bezahlt. Rechenbeispiele (siehe Estadao.com.br :: Economia :: Gasto com aumento no IOF supera possível economia com CPMF ) zeigen, dass da nette Unterschiede im Vergleich zu vorher zusammenkommen.
      Hat natuerlich auch Auswirkungen auf Investitionsgeschaefte bei Firmen, die jetzt mehr an Gebuehren fuer den Kredit bezahlen muessen.

      Punkt B: trifft alle Firmen, die mit Geldgeschaeften zu tun haben, hauptsaechlich Banken, aber auch Wechselstuben, Kreditbueros ("Kredithaie") usw.
      Hier wird die Gebuehr von bisher 9 auf 15% angehoben, was letztendlich wieder dazu fuehren wird, dass es die Banken von ihren Kunden einkassieren werden.

      Vorteile vom "Ersatz der CPMF" hat natuerlich in erster Linie der Staat, wird er doch durch diese neue Einsackungsmassnahme erheblich mehr einnehmen, als zuvor!

      Aber das reicht noch nicht: es wurde bereits angekuendigt, dass es im Haushalt des Landes zu Einsparungen von 30 Milliarden Reais kommen wird (allerdings nicht bei den Gehaeltern der in Brasilia (Un)Taetigen). Naeheres dazu wird erst im Februar veroeffentlicht werden, wenn sich die Herren der Regierung wieder an ihre Schreibtische setzen. Eines ist aber schon sicher, dass man alle Vertraege mit Drittdienstleistern neu verhandeln wird (beispielsweise mit Reinigungsfirmen etc.).

      Und da soll einer noch einmal etwas ueber die "dummen brasilianischen Politiker" behaupten!

    • #2
      wenn`s um`s Geld geht.....

      Sparkasse oder fragen Sie den Politiker Ihres Vertrauens....

      wenn man die dunklen Kanäle verstopfen würde, dann blühte Brasilien auf,
      denke an den kürzlichen Fall im Nordosten wo sich wenige MILLIARDEN unter
      den Nagel gerissen haben - solange das möglich ist, ist auch Geld vorhanden
      - nur an den falschen Stellen - gilt übrigens auch für DE, Verschwendung
      und Fehinvestitionen - aufgedeckt vom Bundesrechnungshof - keine Konsequenzen....
      Probleme sind auch keine Lösung

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